• Korallenriff auf Mnemba-Island

    August 6, 2024 in Tanzania ⋅ ☀️ 27 °C

    Schon beim Strandspaziergang am Vortag checken wir Tauch- und Schnorchelangebote. Wir finden Ismael, einen in Nungwi aufgewachsenen Tauchlehrer, der uns das Korallenriff vor der Insel Mnemba empfiehlt und diese ruhige Klarheit besitzt, die unter Wasser so wichtig ist. Ohne Tauchausweis geht nix, hat Moritz aber dabei - Kroatien vor 10 Jahren, da muss abends noch Theorie gebüffelt werden, Annette prüft.
    Morgens ein schnelles Dachterrassenfrühstück und wir werden am Strand unseres Hotels "Sun-Sea-Bar" (ha-ha) abgeholt. Das Neopren macht uns gute Figur und hält warm, was bei dem Wellenritt gut tut. Wir haben jede*r unseren Guide und sind zu Gast in der Welt des indischen Ozeans mit Blick von oben oder eben unten. Die Korallen sind überwiegend totgrau, dafür die Pflanzen und Fische umso farbenfroher. Sehr aufregend, starke Strömung, lecker Obstsnack, 2. Schnorchel- bzw. Tauchgang (Löwenfische!) und zurück über die Nordspitze Tansanias (Nungwi), wo sich sogar Delphine zeigen. Abends die üblichen Bilder und ein besonders gemütliches Strandrestaurant, wo wir uns beim Warten noch eben Tattoos machen können. Stechen tun unsere Ohren aber schon selber: irgendeine Wasserschnecke schleckte toxisch Annettes Ohrläppchen und Moritz' Innenohr findet keinen Druckausgleich. Vielleich hilft doch ein Tattoo? Delphin, Löwenfisch? Hakuna Matata! Überhaupt ist dieses "kein Problem" die grundsätzliche Lebenshaltung, sei der Lebenskontext auch noch so schwierig - bewundernswert!
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