• Reisen durch Kambodscha

    Jan 7–10, 2025 in Cambodia ⋅ ☁️ 21 °C

    Eine leichte Entscheidung: nachdem wir bei der Bikertour im Norden Phú Quôc nach Kambodscha herüberwinken konnten, wollen wir Vietnam für eine Woche zur Abwechslung verlassen.
    40km per Boot unter strahlend blauem Himmel zum Festland Hà Thiên und per Bus an die Grenze Kambodschas, die dann zu Fuß überquert wird, Visa on arrival per Hand geschrieben in den Pass getackert (!), alles umständlich irgendwie aber es läuft (wörtlich bei 33°C).

    Leider klemmt das Leica-Objektiv unserer kompakten Kamera, mit der fast alle Bilder dieser Footprints entstanden sind. Ab nun also Telefonfotos 😐.

    In der Kolonialstadt Kampot finden wir ein paar km außerhalb ein schnuckeliges Hütten-Hostel mit Hippie-Atmo direkt am Flussufer des Tuek Chhu. Wir sind unschlüssig, ob sich ein Tagesausflug von hier in die Berge lohnt, die Stadt gibt wenig her, Moritz quetscht sich den Zeh, es ist heißer als wir es je hatten und sowieso staubig. Tapfer leihen wir uns Räder, finden mitten in der City Bauruinen, denn Abriss ist zu kostenaufwändig. Aufwändig wird das Stadtsymbol der Durianfrucht dargestellt und wir schauen fast ungläubig zu, wie hart die Leute in der Saline in praller Mittagshitze arbeiten.

    Hingegen keine leichte Entscheidung war es, Ankor Wat im Reiseplan zu streichen, für diese Tempelstadt kommen schließlich aus aller Welt Millionen jährlich nach Kambodscha! Es sind vor allem die schlechten Transport- und Straßenbedingungen, durch die ein paar hundert km per Bus zu einem holprigen Ganzreisetag werden. Wir wollen stattdessen ein ökotouristisches Dorf im Dschungel besuchen!
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