Chi Phat/Kardamom-Gebirge
Jan 10–13, 2025 in Cambodia ⋅ ☀️ 32 °C
Ein kleines Dorf, das sich kollektiv um Tourismus kümmert, das klingt doch toll. Allein dorthin zu kommen ist schon ein Abenteuer. Der Morgenbus aus Sihanoukville ist leider ausgebucht, aber die Damen im Busbüro versichern uns, dass man auch mit einem Schnellboot fahren kann, leider ist es etwas teurer. Morgens am Anleger angekommen stellt sich heraus, dass das Boot ganz woanders hinfährt. Ähhh? Wir bekommen unser Geld zurück, der nächste Bus fährt allerdings erst mittags. Gegen 15 Uhr werden wir an der Straße rausgelassen, wo wir uns selber Moped-Taxis organisieren, die uns über Staubpisten ins 20 km entfernte Chi Phat bringen. Dort können wir noch eine Tour in den Dschungel mit einer Übernachtung in der Hängematte buchen und bekommen ein Zimmerchen bei einer Familie zugewiesen. Die Frau kocht für uns Abendessen, der Sohn zeigt uns tolle Videos aus der Natur und später wird uns noch ein Bier angeboten, es ist schließlich Freitag!
Am nächsten Morgen starten wir um kurz nach 5, um zuerst 2 Stunden mit dem Boot auf Vogelbeobachtung zu fahren. Es ist kühl und windig, es sind nur wenige Vögel zu sehen. Ein Affe tobt durch die Bäume, außer Spinnen, Ameisen und den Hinterlassenschaften von Elefanten sehen wir aber keine weiteren Tiere. Der Wanderweg schlängelt sich eben durch den dichten Dschungel. Immer wieder erklärt unser junger Guide etwas am Wegesrand. Mit Marie und Juliette aus Paris und Anna und Michelle aus Berlin (sie arbeitet bei der Heinz-Sielmann-Stiftung), alle Anfang 30, sind wir eine nette Gruppe. Nachmittags am Lager angekommen, werden wir gleich vom Chef (Koch) mit Dosenbier in Empfang genommen, später wird noch der Selbstgebrannte rausgeholt. Entsprechend ist es zum frühen Dinner sehr lustig, aber um 7 liegen alle in den Hängematten, lesen und schlafen alsbald, denn am nächsten Morgen soll es um 6 Uhr mit Nudeln zum Frühstück starten. Wir wandern bis 12 Uhr und lassen die Tour am Fluss in der Nähe des Dorfes wieder mit Bier ausklingen.
Nachmittags machen wir noch einen Kochkurs, der aber keine neuen Erkenntnisse bringt. Am nächsten Morgen reisen wir mit einem entspannten Gefühl wieder ab, die etwas umständliche Anfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Schön zu sehen, dass Tourismus auch anders funktionieren kann!Read more

























Traveler
Und was sagt der Rücken dazu?
Mo reistViiiel besser als die brettharten Hotelmatratzen!
Traveler
Oh, der Zeh ist noch verbunden?
Mo reistna du schaust genau! Danke, is besser!