Panglao-Beach, Philippinen
Feb 6–9, 2025 on the Philippines ⋅ 🌧 28 °C
Wir freuen uns auf Neues und auf Wärme, 17° in Taiwan ist auf Dauer einfach zu kalt im Winter 😉.
Transportorga, Bording, eSIM... einiges geht uns inzwischen leicht von der Hand. Das "do it yourself online-Visa on arrival" für die Philippinen jedoch nicht. Fragen sind unklar, Antworten münden im Error und alles nochmal von vorn. App zum Abgewöhnen. Außerdem ist es schwül (OK, haben wir so gebucht), Hunger, Pippi, Eile. Der Anschlussflug aus Manila nach Panglao wird nicht warten. Dann lieber das analoge doppelte Durchschlagsdrama mit Stempelschikanen in Kambodscha.
Auf ein paar Tage in Manila mit 13 Mio. Menschen verzichten wir, die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts beziehen sich auf die hohe Kriminalität in eben diesem Großraum und im Süden auf den Mindanao-Konflikt, der trotz 10 jähriges Friedensabkommen weiter schwelt. Aus westlichen Medien haben wir nur "islamistische Terroranschläge und Geiselnahmen" im Hinterkopf, tatsächlich sind die brutalen Vertreibungen und Ressourcenausbeutungen durch internationale Großmächte und Manila seit den 70igern wesentliche Ursache.
Wir also reisen zu Inseln, die nördlich von Mindanao liegen, auf Höhe Saigon oder auch Ghana/Venezuela.
Das Klima ist jedoch ungewohnt für uns: draußen empfängt uns eine Wand aus wassergeschwängerter Heißluft, wir werden einige Tage brauchen, bis uns das nicht stets auf's Neue überrascht.
Ab in den Ozean bei 28°C (also die Wassertemperatur!), der Strandabschnitt Dumaluan auf der Südseite der Insel Panglao ist ruhig, es gibt mehr Einheimische als Touris, denn die tummeln sich an der Alona-Beach. Weißer Korallensand und türkisfarbenes Wasser... warum triggert uns alle das so sehr?
Das Riff zieht sich fast um die gesamte Insel, Schnorcheln und Tauchen ist hier angesagt. Moritz nutzt seine Lizenz zum Scubadiving und taucht, natürlich mit einem Profibuddy, an der senkrechten Wand ab. Diese fragile Welt in leuchtenden Farben ist atemberaubend (oder besser nicht), zahlreiche Fische sind neugierig und zum Greifen nah. Im Riff sind aber strenge Regeln (nur angucken, nicht anfassen), im Restaurant ist das anders, im Bild ein "sizzling fish", also Brutzelfisch - Röstaromen stehen hoch im Kurs.
Sonnenaufgangsfotosession um 5:50 und Schwimmen, dann bringt uns der engagierte Vermieter zur übersichtlichen Hauptstadt Tagbilaran und schon sind wir auf der größeren Insel Bohol, wo es per Bus und Boot in den Urwald geht.
Kleiner Exkurs:
Musikalisch stehen wir ja eher auf Sound of Silence statt auf ungefragte Beschallung. Wir bekommen bisher nur 3 Richtungen mit: wie schon in Taiwan alle Popschnulzen der 80/90er und die Phillipinos/as lieben Reggea. Nur leider weder die alten Originale, noch hören wir lokale Eigenkompositionen, so wie in Malawi. Jeder Song geht leider auch als Reggae, sogar "Dancing Queen".
3. Richtung ist Bossa/Tumbao, auch hier wird gecovert bis der Arzt kommen sollte, gerade hören wir beim Frühstück "Smells like teen spirit" als Softie-Rumba. Autsch.
Das südamerikanische Feeling ist durchaus stimmig und, dank spanischer Kolonialgeschichte, klingt Philppinisch sehr spanisch. Mitunter ganz praktisch, so können wir Ortsnamen, Essen etc. verstehen oder benennen.
Außerdem sprechen die meisten Englisch, sehr praktisch das.Read more





















Traveler
Ich kann dies bieten- Emden im Februar Nebel auf dem Weg zum Fasten 🥳💪🤩
TravelerFasten wäre auch mal gut-das Essen ist hier sehr lecker und wir rennen nicht jeden Tag am Strand lang.
Traveler
Kurzfristig tauschen😂?