• Pokhara - Tor zum Annapurna

    Mar 14–17, 2025 in Nepal ⋅ ☀️ 26 °C

    Irgendwann, nachdem wir in den Sofa-Bus eingestiegen sind, bekommen wir die Bestätigung für den Pick-Up-Point. Das hat dann doch etwas Stress gemacht. Dass der Bus nicht halten darf und Gepäck und wir im Schritttempo verladen werden - kein Problem dagegen, eher lustig. Nicht lustig sind die Wegbedingungen, da die Straße größtenteils im Flusstal neu gebaut wird - bei gleichzeitiger Vollnutzung. Wir hüpfen 8 Stunden zwischen den Schlaglöchern, die Zeit wird durch gute Unterhaltung netter Sitznachbarn (Ole & Stella) verkürzt.

    Pokhara als zweitgrößte Stadt Nepals ist, anders als Kathmandu, absolut touristisch charakterisiert, vor allem seeseitig. Von hier starten die allermeisten Touren, es sei denn du machst den Mt. Everest.

    Der See lädt tatsächlich zum Flanieren, Bootsfahrten, Shopping und Fotoshooting ein, nur zum Baden in Ufernähe nicht, weil pfuipfui.

    Auch die Gondelfahrt lohnt sich: 600m tiefer liegt Stadt und See und von hier ist der Blick auf das Annapurnamassiv möglich - etwas wolkengetrübt allerdings. Die funkelnagelneue Anbetungsstätte ist gut besucht.

    Wir finden noch Jodtabletten zur Wasserdesinfektion, Leihstöcke und Handschuhe für die 9tägige Wanderung, alles andere schleppen wir ja seit Sa Pa (Nordvietnam) mit uns unbenutzt rum.
    Wir verhandeln über Route und Preis mit unserem Vermieter, der natürlich, wie fast alle hier, selbst Guide ist oder war, und sind zufrieden wie startklar.
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