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Talein-Bergauf

Ziemlich genau 3 Wochen Nordnorwegen:
Abflug von München am 28.05.2022
Ankunft Tromsö und anfangs rüber in die Lyngener Alpen.
Alles weitere ergibt sich...
Rückflug von Bodö nach München.
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  • Elsnes

    2022年5月31日, ノルウェー ⋅ ⛅ 14 °C

    Mit dem Bus bin ich bis Elsnes gegenüber der Lyngener Alpen gefahren.

    Ziel ist ein Biwak im weglosen und menschenleeren Elsnesdalen.

    Das erste, was ich sah, waren 2 in die Büsche flüchtende Elche...

  • Lager im Elsnesdalen

    2022年5月31日, ノルウェー ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute hause ich im idyllischen und einsamen Elsnesdalen am Ufer des Elsneselva.

    Ich marschierte auf der bewaldeten Kammhöhe oberhalb des Flusses in sanfter Steigung von der Einöde Elsnes aus, taleinwärts. Zeitweise einem Elchs- bzw. Rentierpfad folgend.

    Nach geraumer Zeit erspähte ich eine großzügige Freifläche am Ufer des das Tal durchziehenden Elsneselva.

    Dort schlug ich mein Lager auf.

    Jetzt, da ein Feuer entbehrlich ist, könnte ich einen ganzen Wald abfackeln. Vor 2 Nächten in der winterlichen Kälte des Tromsdalen stand ein jedes Feuer auf verlorenem Posten😅
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  • Grillen im Strandbu Camping

    2022年6月1日, ノルウェー ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach einem kleinen Ausflug ins Mandalen ein gemütliches Grillen auf dem Strandbu Campingplatz am Skibotnelva, der in den großen Lyngenfjord mündet.

    Morgen geht es auf der anderen Seite des Lyngenfjord an die Gletscherzungen von Sydbreen und Midtbreen heran.

    Zwei Gletscher in den Lyngener Alpen.
    Breen = Gletscher wird in der Sami-Schreibweise mit 3 "e" bedacht.
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  • Zum Steindalsbreen in den Lyngener Alpen

    2022年6月2日, ノルウェー ⋅ ☁️ 9 °C

    Donnerstag, den 2.06. ging es an den Steindalsbreen heran, dessen Gletscherzunge bis knapp unter 500 HM hinab reicht.
    Nicht ungewöhnlich für diesen Breitengrad,
    Aber für einen Bajuwaren dennoch
    beeindruckend.

    Hier im hohen Norden durchsteigt man in wenigen hundert Höhenmetern mehrere Klimazonen von jetzt auf gleich, die sich in unseren heimischen Gefilden über einen wesentlich größeren Höhenunterschied erstrecken und deren Übergänge vor allem fließender sind.

    Auf 50 Meter über dem Meerespiegel odelt der Bauer seinen Acker, umgeben von frühlingshafter Blüte und Bewuchs. 100 HM weiter bereits, wandelt man auf steinigen Pfaden, um kurz darauf durch Bäche der Schneeschmelze zu waten.

    Ein wenig höher, tänzelt man oberhalb der Baumgrenze über Blockgestein im Hochgebirge und steht einem mächtigen Gletscher gegenüber, umrahmt von abweisenden Felsmauern...
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  • Bernbacher meets Tundra

    2022年6月4日, ノルウェー ⋅ 🌧 9 °C

    Heute war ein fauler Tag, der mit langem schlafen anfing. Wir frühstückten entspannt, verräumten unseren Krempel und schmissen eine Ladung Wäsche in die Trommel des Strandbu Campingplatzes.

    Diesen verließen wir erst gegen 18:30, nachdem uns der Nette Campingplatz-Besitzer Starthilfe für die streikende Autobatterie gab.

    Anschließend fuhren wir die Westküste des Lyngenfjords hinauf bis nach Lyngenseidet, um von dort aus auf die andere Seite der Lyngener Alpen zu gelangen.

    Auf halbem Wege zwischen Svensby und Nord-Lenangen verließen wir die Straße und bezogen auf einer großzügigen Freifläche Quartier.

    Ein traumhafter Platz an der Schnittstelle von Tundra und Hochgebirge. Da im Norden kein Berg die Sonne verstellt, lacht diese einem auch um 0:30 noch ins Gesicht.

    Am Lagerfeuer kochten wir Nudeln mit Zuckerschoten, Mais und Tomaten im Petromax Feuertopf.
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  • Morgenkaffee zur Mittagszeit

    2022年6月4日, ノルウェー ⋅ 🌧 9 °C

    Wir sitzen an unserem Zeltplatz am wärmenden Feuer. In den Morgenstunden hatte es geregnet, die Berge verstecken sich in Wolken.

    Meine Erkenntnis des Tages:
    In jedem gut durchdachten Outdoor-Gepäck ist eine outdooraffine Frau von Nutzen.
    So macht diese bereits Feuer und kocht Kaffee, während Mann noch eine Stunde länger schlafen kann und sich auf sein Talent beschränkt, mittels Schnarchen wilde Tiere vom Lager fern zu halten😁
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  • Wanderung zum Blåisvatnet

    2022年6月4日, ノルウェー ⋅ ☁️ 9 °C

    Frage des Tages:
    Was ist der Blåisvatnet ned?
    Antwort: Trocken.
    Es handelt sich nämlich um einen schön gelegenen Gebirgssee aus Wasser😊

    Nur wenige hundert Meter von unserem Nachtquartier aus, befindet sich ein Wanderparkplatz.
    Nachdem wir gefrühstückt hatten (fällt dieser Tage in die Mittagszeit) und unser Hab und Gut wieder verstaut war, starteten wir eine Abendtour zum Blåisvatnet.

    Die Gehzeit betrug 3 Std. - incl. Pause am See, waren wir ca. 3,5 Std. unterwegs.
    Die zu bewältigenden knapp 300 HM erstrecken sich auf eine Gesamtdistanz von 4,5 Kilometer (einfache Wegstrecke), sodass man die Steigung de facto kaum wahr nimmt.
    Der Weg führt die überwiegende Zeit durch ein prähistorisches Gletscherbett und weitgehend über festes Blockgestein.

    Hervorgerufen von bestimmten Mineralien, besticht der See durch seine besonders blaue Farbe.
    Zudem ist er in eine malerische und vergletscherte Bergkulisse eingebettet.
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  • Zum Leuchtturm Lyngstuva

    2022年6月5日, ノルウェー ⋅ ☁️ 8 °C

    Nach unserer abendlichen Wanderung zum Bergsee Blåisvatnet fuhren wir die Westküste der Lyngener Alpen nordwärts bis zum Ende der Straße.
    Von dort aus sind wir 3 KM zu Fuß an den Nordzipfel der Lyngen-Halbinsel und dem dort befindlichen Leuchtturm Lyngstuva und der Leuchtturm-Hütte gelangt.
    Diese ist für jedermann zugänglich und unversperrt, verfügt über einen Ofen, einen rudimentären Bestand an Kerzen, Kochgeschirr, Gewürzen, Büchern und Spielen.

    Die urige, 1928 erbaute Hütte trotzt Wind und Wetter, wie wir voller Zufriedenheit erfahren durften. Sobald wir uns nämlich im Spitzboden unser Lager zurechtgemacht und uns in unsere Schlafsäcke verkrochen hatten, begann es zu schütten und ein Sturm zu toben.
    Wir hatten es dennoch kuschelig warm.
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  • Von Svensby nach Breivikeidet

    2022年6月5日, ノルウェー ⋅ 🌧 7 °C

    Nachdem wir von der Leutturm-Hütte Lyngstuva die 3 KM bei starkem Wind, aber reichlich Sonne, zurück zum Auto marschiert sind, fuhren wir die Küstenstraße retour nach Svensby im Südwesten der Lyngen-Alpen.

    Mit der Fähre setzten wir binnen 20 Minuten nach Breivikeidet über. Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen, Dichte Bewölkung hält das Binnenland im Griff.

    Die Außentemperatur ist zwischenzeitlich auf 6° Grad abgesunken.
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  • Angekommen am Skittenelv-Camping

    2022年6月5日, ノルウェー ⋅ 🌧 6 °C

    Wir haben uns heute im Skittenelv-Campingplatz für 2 Nächte in eine Hütte eingebucht.
    Angesichts der aktuell kalt-windigen Wetterlage durchaus wohltuend und gemütlich, sich zwischen warmen 4 Wänden unter einem Dach zu befinden.

    Morgen geht es für Veronika nach Tromsö, um eine Bekannte zu treffen, und gemeinsam mit den Hunden zu trainieren.

    Mir unterdessen, ist die Gelegenheit geboten, mal wieder mit Sack und Pack in die Pampa zu schlendern und schneestapfender Weise die karge Bergwelt zu ersteigen.

    Doch gerade sitze ich warm eingepackt bei einem Bier am Fenster und blicke ins grau-kalte Trist und mein innerer Schweinehund flüstert mir verdorbene Worte ins Ohr: Warmes Wasser, Sauna, Wellness, Spa, Nichts tun...😁
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  • Tundra und Hochgebirge

    2022年6月6日, ノルウェー ⋅ ⛅ 8 °C

    Um 11:30 bin ich vom Skittenelv-Campingplatz aufgebrochen, um mich am Nonstinden zu versuchen.

    Leider musste ich feststellen, dass sich meine Bergschuhe beim Trocknen in Lagerfeuernähe im Vorderfußraum deformiert haben.

    Mittels Rundstein und Holzstück habe ich versucht, das Ganze auszubeulen; jedoch ohne Erfolg.

    Geht dennoch bis dato recht gut.

    Unweit von unserem Campingplatz entfernt, zieht sich ein Fostweg durch die sanfte Prärie.
    Im Gelände konnte ich gar ein Stück weit einem Pfad folgen, ehe ich ihn in den hiesigen Feuchtgebieten wieder verlor.
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  • Den Sümpfen und Bächen entkommen

    2022年6月6日, ノルウェー ⋅ ☁️ 9 °C

    Das sanfte aber von Bächen und mit Sumpfwiesengebieten durchzogene Vorland habe ich nun bewältigt. Insbesondere die Querung eines Baches hatte mich viel Zeit gekostet.
    Direkten Weges konnte ich nicht bergan marschieren und musste einen gehörigen Umweg in Kauf nehmen.

    Nun befinde ich mich ein Stück weit oberhalb des Verbindungsweges zwischen den Selbstversorgerhütten Nonsbu und Troilvassbu und werde mich entlang der aktuellen Höhenlinie, um den diesseitig abfallenden Bergstock des Nonstinden herum mogeln, um dessen westseitigen Aufstiegspfad zu erreichen.
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  • Hochplateau am Fuße des Nonstinden

    2022年6月6日, ノルウェー ⋅ ⛅ 8 °C

    Ich hatte mich nun gegen den langen Hatscher um den ganzen Bergstock des Nonstinden entschieden und bin gut gangbar und schneefrei den Hang vor meiner Nase hinauf gelatscht.

    Oben angekommen stehe ich auf einem Hochplateau mit bester Weitsicht.

    Vor mit baut sich der Kamm des Nonstinden auf. In mäßiger Steigung könnte man nun darauf zulaufen, allerdings nur über eine geschlossene Schneedecke. Der Schnee ist weich. Mögliche, geländebedingte und durch Windverfrachtungen verursachte Untiefen sind nicht abschätzbar.

    Schneeschuhe habe ich ja keine dabei, daher ziehe ich wieder von dannen.
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  • Sümpfe und Gomorra

    2022年6月7日, ノルウェー ⋅ 🌧 7 °C

    Ziemlich genau um Mitternacht kam ich von meimer Odyssee durch die Hochebene östlich von Tromsö und südlich meines Startpunkts am Skittenelv-Campingplatz, zurück zu unserer Hütte.

    Nach ettlichen Kilometern (20-25 mögen es gewesen sein) und einem ewigen auf und ab incl. aller Umwege, um passierbare Wegstrecken und Bachübergänge ausfindig zu machen, war mein Abenteuerdurst mal wieder gestillt.

    Im Aufstieg durch Birkenbewuchs und teils nasse Wiesen- und Moosflächen, gings oberhalb des Verbindungswegs zwischen den Selbstversorgerhütten Nonsbu und Troilvassbu, trockenen Fußes ca. 400 weitere Höhenmeter bergan.

    Den finalen Weiterweg auf den Gipfel des Nonstinden schneebedingt verworfen, stieg ich das Gelände wieder ab.

    Mein Ziel war es, über den Querweg die Hütte Nonsbu zu erreichen und von dort aus durch das Tonsviktal ans Fjorford-Ufer zu gelangen.

    Aber ein angelegter Weg ist zu dieser Jahreszeit und angesichts der üppigen Schneeschmelze in dieser Höhe keine Garantie für nix.

    Das gesamte Gelände ist von Bachläufen durchzogen, unter manchem Schneefeld kann sich ein mehr oder weniger großer Wasserlauf verstecken.

    Ich sah die Hütte bereits, doch ein breiter und teils tosender Bach entmutigte mich. An dessen Ufer endete der Weg.

    Ich marschierte abermals bergauf. Da der Wasserlauf im oberen Teil jedoch zu einem Canyon mutierte und die Uferböschungen steil abfielen, war ein überwinden dort unmöglich.
    So machte ich wieder kehrt.

    Letztlich durchschritt ich das kalte Nass an günstigster Stelle - Augen zu und durch.
    Ich stemmte mich gegen die Gewalt des Wassers, welches mich bis über die Knie umspülte.

    Das ganze Spiel wiederholte sich unmittelbar vor der Hütte ein weiteres Mal. Getreu einer Liedzeile Waggershausens: "Beim ersten mal tats noch weh, beim zweiten Mal nicht mehr so sehr..."

    An der Hütte angelangt verwarf ich mein Vorhaben über den "Normalweg" durch das Nachbartal abzugehen, da das zusätzliche Weg-Kilometer zur Konsequenz gehabt hätte und ich nicht darauf vertrauen konnte, dort bessere Bedingungen vorzufinden.

    Ich marschierte somit das Skittental wieder hinunter, nun jedoch diesseits des wasserreichen Skittenelva.

    Eine Zeit lang stapfte ich stur und stumpfsinnig in Luftlinie über kupiertes und wassergetränktes Gelände - da eh schon scheißegal - und durch teils dichten Birkenbewuchs.

    Mein Geländegang brachte mich dem Fluß allmählich näher. Rund 50 HM oberhalb des Wasserlaufs erreichte ich irgendwann einen schmalen Pfad der mich entlang der Geländekante talwärts führte.

    An unserer Campingplatz-Unterkunft angekommen, wurde ich lauthals von den Hunden begrüßt und die halbwache Veronika bekam a Busserl zum Wiedersehen und für einen Schöpfer bereitgestellte Spaghetti.
    Nachdem ich die Nudeln kalt in mich hinein geschaufelt hatte, kroch auch ich in meinen Schlafsack.
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  • Sommarøy

    2022年6月8日, ノルウェー ⋅ 🌧 6 °C

    Nach unserer Wanderung auf den Grønnlibruna fuhren wir an der Ostküste der Insel Kvaløya und im Weiteren einen Fjordeinschnitt entlang, in Richtung Westen weiter.
    Ziel: Sommarøy.
    Eine kleine, Kvaløya nordwestlich vorgelagerte Insel. Kvaløya und Sommarøy sind durch eine Brücke miteinander verbunden.
    Während es rund um Tromsö, auf unserer Wanderung am Nachmittag und der anschließenden Herfahrt durch die Hochgebirgsszenerie, wolkenverhangen, stürmisch und regnerisch war, riß es unmittelbar vor erreichen der offenen See auf und die Sonne schien vom blauen Himmel herab.

    Auf Sommerøy stiegen wir auf den Nordkollen. Der 216 Meter hohe Berg lässt sich direkt über Felsen und erdige Pfadabschnitte erklimmen und besticht durch eine unverstellte Sicht auf das weite Meer hinaus.
    Auch die karibikgleiche Bucht - türkisblaues Wasser und weißer Sand - im Rücken, lässt sich einwandfrei einsehen.

    Wir genossen die Abendsonne auf dem Gipfelplateau als wie aus dem Nichts und plötzlich, eine sich auf uns zubewegende Wolkenwalze über dem Meer auftauchte.

    Die Sonne produktiv genutzt, stiegen wir wieder ab.

    Wir hatten eigentlich vor, in einer großflächigen Strandbucht mit feinem Sand zu zelten. Da wir zu diesem Zweck alle notwendigen Habseligkeiten 200-300 Meter weit hätten tragen müssen, verwarfen wir diesen Plan.
    Wenige Fahrminuten retour, fanden wir in Ufernähe und dennoch windgeschützt, eine geeignete Lagerstelle. Von dieser aus hatten wir einen fantastischen Blick auf die Mitternachtssonne, die sich nach einem abendlichen Regenintermezzo wieder von ihrer gütigen Seite präsentierte.
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  • Weiterfahrt nach Senja

    2022年6月9日, ノルウェー ⋅ ☁️ 7 °C

    Von unserem Nachtquartier aus waren es nur 10-15 Autominuten zum Fährhafen Brensholmen. Von dort aus setzten wir um 10:45 nach Botnhamn auf Senja über.
    Während der Fahrt tranken wir in der Board-Lounge einen Kaffee und verspeisten eine Marmeladenwaffel.

    Anschließend fuhren wir die Südküste Senjas ab, gespickt mit einer Vielzahl an Buchten, die durch türkusblaues Wasser und Sandstrände bestechen. Angesichts des sonnigen Tages und ungeachtet der Lufttemperatur, kam beinahe Südsee-Feeling auf.
    Die weitläufigen Niederungen wiederum, sind reich an saftigen Wiesen und Baumbestand.
    Abschnittsweise führt der Straßenverlauf durchs etwas höher gelegene Binnenland. Dort präsentiert die Vegetation den für diesen Breitengrad typischen Birken- und Tundrabewuchs.

    Im Südwesten der Insel steuerten wir die alte Wehrmachtsstellung Senjehesten bei Skrolsvik an. Anschließend ging es ein gutes Stück auf selbem Wege retour, ehe wir ins Landesinnere der Insel in Richtung Norden fuhren.
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