• Ko Phi Phi

    8. oktober 2025, Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Dass diese Insel mal ein Geheimtipp war, muss schon Ewigkeiten her sein. Rein landschaftlich gesehen hat sie es immer noch verdient!
    Schon das nagelneue, noch nicht genutzte Fährterminal in Krabi lässt uns ahnen, welche Menschenmengen hier zur Hauptsaison zu den Inseln oder nach Phuket geschippert werden. Zu unserem Glück ist noch Vorsaison. Die Insel Ko Phi Phi ist autofrei und so wird alles zu Fuß mit großen Handkarren oder mit Booten transportiert. Für bewegungseingeschränkte Menschen gibt es hier kein gutes Auskommen. Wir landen in einem nagelneuen Hostel direkt am Strand, tolle Lage und sehr funktional eingerichtet, am Rand der Partymeile.
    Rundherum sieht man immer noch die Folgen des Tsunami vor 20 Jahren, bei dem die Haupinfrastruktur dieser Insel wahrscheinlich einmal komplett weggespült wurde. Die Mitte ist ganz flach, von Ost nach West nur zwischen 150 und 600 Meter breit und komplett bebaut. Seitdem wurde sichtlich mehr in den Hügeln gebaut. Trotzdem ist der flache Mittelteil wieder weitestgehend zugebaut mit tausenden kleinen Lädchen und es gibt alles, was die klassischen Thailandtouristen sich wünschen. Schade, dass dazu heute anscheinend auch die ganze Nacht irrsinnig laute Bumbum-Musik gehört, damit dann der ganze nächste Tag verschlafen werden kann. Wir erleben (und hören) nur einen kleinen Teil davon. Ein Wunder, dass bei dem Lärm überhaupt noch Tiere auf dieser wunderschönen Insel leben können/wollen. Mal ganz davon abgesehen welche Müllmassen allein auf diesem Fleckchen Erde entstehen und wohin damit..... immerhin gibt es bei uns im Hostel minimale Mülltrennung.
    Bei kleinen Wanderungen über die Insel finden wir noch einige Traumplätze. Tages-Boots-Schnorcheltouren gibt's wie Sand am Meer und das lohnt sich sehr. Beim Schnorcheln wird es dann wirklich bunt, denn die Unterwasserwelt ist toll anzusehen. Nur die zu sehr besuchten Hotspots sind mal wieder gruselig.
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