Maria Spieler

Joined May 2017Living in: München, Deutschland
  • Jun27

    Fazit und Sardiniens Besonderheiten

    June 27, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir hatten wunderschöne Flitterwochen hier auf Sardinien und hätten es uns nicht besser erträumen können. Auch wenn wir nur eine kleine Ecke der Insel erkundet haben und doch 940 km gefahren sind, können wir die Insel, als auch unser Hotel, das 309 Le Saline in Stintino wärmstens empfehlen.

    Die Insel hat meist schlechte Straßen, dafür hält sich hier keiner an Überholverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzungen, am liebsten in Kombination.
    Straßenschilder sind oft löchrig, weil sie durchschossen wurden.
    Der Insel fehlt es nicht an Stroh und es gibt noch viiiiiel ungenutztes Land.
    Gerne steht plötzlich ein Pferd oder ne Kuh direkt an der Straße.
    Die Landschaft ist wunderschön, die Landsleute sind freundlich und hilfsbereit, sprechen aber oft kein oder kaum Englisch, weil es hier überwiegend italienische Touristen gibt.
    Neben wunderschönen Stränden und Buchten gibt es viel zu besichtigen, Burgen, Kirchen, Dörfer, nur ist Sardinien zu groß, um alles in einem Urlaub zu schaffen. Eine Rundreise wäre da schon empfehlenswert.
    Auch hier gilt aber: nichts im Mietauto lassen! Unser Auto wurde trotzdem aufgebrochen, aber 'nur' das Schloss beschädigt.
    Während der Siesta haben sogar die großen Supermärkte geschlossen.
    Pizzen gibt es erst abends, tagsüber ist der Ofen aus!
    Es gibt natürlich sämtliche Antipasti, danach Primi Piatti (meist Pasta, in der Größe von deutschen Hauptgerichten), isst man vor dem Hauptgericht, dem Secondo Piatti (Fisch oder Fleisch), welches ohne Beilage kommt, die aber separat dazu bestellt werden kann. Möchte man Nachtisch (Dolce), dann sind Seadas das typisch sardische. In Stintino gibt es noch Tumbarella, was uns besser geschmeckt hat.
    Als allerletztes bitte Café, und dann NUR Espresso. Cappucino wäre eine Beleidigung und wird nur zum Frühstück getrunken.
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  • Jun27

    Abreisetag, Olbia

    June 27, 2018 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    So, der schlimmste Tag ist gekommen, an dem wir leider die Koffer packen und arrividerci sagen müssen 😢
    Marilena und Daniela hätten uns für immer Zimmer 1 angeboten und uns gerne als Gäste behalten, aber hilft ja nix...
    Nach etwa 1,5 h Autofahrt kamen wir in Olbia an.
    Plan war, einzuchecken, Handgepäck zu verstauen und uns bis zum Abflug Olbia anzuschauen.
    Leider kann man hier tatsächlich erst 2h vorher einchecken und den Koffer aufgeben - so oldschool...
    Gepäckaufbewahrung geht nur an einem separaten Schalter, dafür muss man aber an der Info erst bezahlen - etwas umständlich. Der Hammer war der Preis: Gepäckaufbewahrung bis 2h kostet 6€/Gepäckstück, für mehr als 2h ordentliche 10€/Gepäckstück. Da beschwert sich noch jemand über Münchner Preise!! Gut, dass wir uns einen Koffer teilen mussten.
    Dafür kostete der Bus in die Stadt nur 1€ p.P. 😉
    Als erstes haben wir uns ein Lokal gesucht, um zu Mittag zu essen. Das Porto Vecchio am Hafen hat sich als beste Entscheidung erwiesen, Fisch-Menü, Penne Arrabiata, Gambas vom Grill......mmnmhh, wie werden wir das vermissen!
    Anschließend haben wir eine Runde am Hafen gedreht und uns dann auf dem Weg zur Basilica San Simplicio gemacht, die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt.
    Auf dem Weg zurück Richtung Flughafen haben wir uns noch ein Gelati gegönnt.
    Dann hieß es: Ciao bella Sardegna, arrividerci fino alla prossima volta!
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  • Jun26

    Sard(ist)ische Völlerei

    June 26, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Unsere Marilena hat für unseren letzten Abend auf Sardinien einen Tisch in dem Agriturismo La Palmeras reserviert, in dem wir ein typisch sardisches Menü kredenzt bekamen. Die absolute Völlerei, für nur 33€ pro Person!
    Als Antipasti gab es zum sardischen Brot, Salume, Pancetta, Schafskäse, geräuchertes Fett, eine Art Wurst, Zucchini-Omlette, frit. Gemüsepuffer, gekochte Leber mit Zwiebeln, Schafsbutter und Ricotta. Als Primi piatti gab es Gnocchiette mit Wurst und Ricottaravioli, Secondo piatti war Schweinebraten mit super-krossen Kartoffelecken, Tomaten und Gurken und als Nachtisch gab es natürlich Seadas mit Honig, dazu noch Aprikosen und eine Nektarine. Wein und Wasser soviel man wollte, Café und Myrto, Limoncello oder Grappa zum Schluss!
    Also ich war kurz vorm Platzen, aber es war schon ein Erlebnis!
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  • Jun25

    Next Stopp: Cala Reale

    June 25, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 26 °C

    Etwas weiter südlich legten wir nach unserem Lunch in einer weiteren traumhaften Bucht in Cala Reale an.
    Der vom Wasser aus größer wirkende Ort, bestand wirklich nur aus wenigen Gebäuden, u.a. eines der Carabinieri, einem des Natioalparkes mit Café, einer Meerrsschildkröten-Pflegestation und einer Residenz der früheren königlichen Familie, die zwar errichtet, aber nie genutzt wurde, einer Kirche und einem Laden für Kosmetik aus Schafsmilch, gefertigt auf Asinara. Letzterer hatte leider auch geschlossen.
    Da wir aber auch hier nur 1h Zeit hatten, hätte es nicht mehr zu sehen geben dürfen.
    Zurück nach Ancora zum Hafen konnten wir die Segel setzen und den Motor aus lassen. Wir haben noch kurz einen Badestopp im herrlich türkisfarbenen Meer eingelegt, bevor es endgültig zurück in den Hafen ging.

    Zum Dinner haben wir uns im Portico in Stintino ein Risotto ai Frutti di Mare gegönnt- mmmmh, molto bene!!
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  • Jun25

    Gefängnis Cala d'Oliva

    June 25, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 25 °C

    Hm, weißes Haus hatte der Skipper Dario gesagt. Wir steuerten also auf das weiße Haus zu, welches am Eingang Flaggen hängen hatte. Im Inneren mussten wir feststellen, dass überall von einer Siesta zu lesen stand. Wie ungünstig....
    Glücklicherweise stellte sich dann aber raus, dass wir nicht im Gefängnis, sondern in der Herberge gelandet waren 🤔😆
    Insgesamt hatten wir nur 50 Minuten zu Verfügung, also mussten wir uns beeilen. Das Gefängnis fanden wir ein paar Meter weiter, oberhalb der Herberge. Das hatte auch geöffnet und konnte von uns besichtigt werden. Es war sehr interessant und anschaulich gestaltet, man konnte sich die inhaftierten Mafiosi gut vorstellen.
    So, nun aber schnell zurück zum Boot - leider! Gerne hätte ich mich noch auf die Suche nach weiteren Eseln gemacht.
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  • Jun25

    Bootstour nach Asinara - Cala d'Oliva

    June 25, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 22 °C

    Unsere Bootstour nach Asinara konnten wir heute endlich antreten, nachdem unser erster Versuch am Freitag wegen des Wetters scheiterte.
    Marilena, unserer Hotellfee sei Dank, haben wir noch 2 Plätze auf einem Segel-Katamaran bekommen und starteten um 9:30 Richtung Norden, entlang der Ostküste.
    Asinara ist 23 km lang und hat stolze 10 Gefängnisse, welche noch bis 1998 in Betrieb waren. Stintino war ursprünglich dort angesiedelt und wurde durch den Bau der Gefängnisse nach Sardinien umgelagert. Asinara ist einzig von den Leuten, die dort im Sommer arbeiten, bewohnt. Wahrscheinlich findet man mehr weiße Esel und Wildpferde, die dort frei leben.
    Mangels Wind fuhren wir mit Motor los, erster Stopp, Cala Turchese.
    Nach einer Runde im frischen Mittelmeer ging es nur ums Eck, nach Cala d'Oliva. Da dort das einzige der 10 Gefängnisse zur Besichtigung geöffnet ist, haben wir uns natürlich auf den Weg dort hin gemacht. Es dauerte nicht lange bis wir den ersten langohrigen, grauen und behaarten Freund stehen sahen. Leider hatte das Eselchen keine Lust auf uns und verschwand, als wir ihm zu nahe kamen.
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  • Jun23

    Bosa

    June 23, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute brauchen wir eine Sonnenpause.
    Wir machen uns auf den Weg, um Bosa zu erkunden.
    Der Ort liegt nur etwa 40 km südlich von Alghero und ist von dort aus über eine Küstenstraße zu erreichen, von der aus man entweder einen traumhaften Blick in die Berglandschaft oder natürlich auf die Küste hat.
    Nach unzähligen Kurven und Höhenmetern kommen wir in Bosa an, das berühmt ist für das Castel Despinosa, den bunten Häusern am Hang und entlang des Flusses und der romanischen Brücke, die zu den 30 schönsten Italiens gehört.
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