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Leben im Wohnmobil

Wir erobern die Welt 🌍 Read more
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    🇻🇳 Phường Nam Hoa Lư, Vietnam
  • Phong Nhã Höhle

    January 11 in Vietnam ⋅ 🌙 20 °C

    Die Höhle war ein Superlativ. Allein die Geschichte ist interessant. Auszug aus Wikipedia:
    Während des Vietnamkriegs dienten die riesigen Höhlen im heutigen Phong Nha-Ke Bang Nationalpark als strategische Verstecke, Lagerstätten für Waffen und Krankenhäuser für den Vietcong, wobei die Phong Nha-Höhle selbst (eine der größten und längsten) als Hauptversteck diente und die Amerikaner die Eingänge mit Bomben angriffen. Spuren dieser Bombardierungen sind heute noch sichtbar, und Orte wie die Acht-Damen-Höhle (Hang Tám Cô) erinnern mit Gedenkstätten an die gefallenen Soldaten, während der Ho-Chi-Minh-Pfad durch die Region die geheime Versorgungslinie darstellt.Read more

  • Thiên-Đường-Höhle (Paradieshöhle)

    January 11 in Vietnam ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute war Höhlentag. Mit einem Minivan und einer sehr netten Gruppe von 11 Personen ging es mir n den PhongNha-Ke Bang Nationalpark. Erster Stop war die Paradieshöhle. Mit 31 km Länge zählt sie zu der größten Trockenhöhle Asiens. Wir haben schon viele Tropfsteinhöhlen gesehen, aber die Paradieshöhle hat alles übertroffen. Der Aufstieg war schon mühselig. Gut, dass es nicht heiß war.
    Danach gab es ein vietnamesisches Mittagessen. Richtig gut.
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  • Đồng Hới

    January 9 in Vietnam ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir haben ein bisschen Roulette mit der Landkarte gespielt. Auf 13 Std Busfahrt hatten wir keine Lust, welcher Ort liegt ca. 3-4 Std Fahrt entfernt? Die Wahl fiel auf Dong Hoi. Das ist die Hauptstadt der Provinz Quàng Bình. Die sauberste Stadt, die wir bisher in Vietnam gesehen haben. Von unserem Hotel blicken wir direkt auf das südchinesische Meer. Dong Hoi ist kein Touristenhotspot. Wir sind die einzigen Europäer und wirklich jeder, alt, jung, Mann, Frau, Kind starrt uns an und winkt uns zu. Nach dem Abendessen haben wir noch eine kleine Runde durch die beleuchtete Stadt gedreht.
    Richtig schön 🤩
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  • Zitadelle von Hué

    January 8 in Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem wir gestern den Tag mit Lesen, Planen und Netflix verbracht haben (es hat geschüttet ohne Ende. Essen haben wir bestellt) konnten wir heute Mittag einigermaßen trocken los.
    Auf ging es zur Zitadelle. „Sie war ursprünglich die Palastanlage der Nguyen-Dynastie, die von 1802 bis 1945 die vietnamesischen Kaiser stellte und nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking entstand. Feuer, Taifune, Bombardierungen und Schlachten haben dazu geführt, dass im Laufe der Jahrhunderte von der alten Pracht des Palastes wenig übrig geblieben ist. Allerdings wurde die Anlage umfangreichen Restaurierungen unterzogen, sodass man heute einen ungefähren Eindruck bekommen kann, wie es hier früher wohl ausgesehen haben mag. Seit 1993 gehört die Zitadelle von Hue zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten.

    Das Ausmaß der quadratisch angelegten Zitadelle ist gigantisch – eine 10 Kilometer lange und 6 Meter hohe Befestigungsmauer mit einem 4 Meter tiefen und mehr als 20 Meter breiten Wassergraben umgibt das Gelände. Es war früher ein Staat in der Stadt mit Tempeln, Wohnungen für Beamte, angelegten Gärten und breiten Straßen.“ (one-Million-places.com)

    Die Anlage versprühte einen ganz besonderen Charme. Nicht prunkvoll restauriert sondern zum Teil noch verfallen, graue Farben. Eine ganz eigenartige Stimmung. Der Kaiserpalast war aufwändiger restauriert. Die Mosaiken waren der Wahnsinn. Von innen durfte man nicht fotografieren oder filmen. Also kein Bild vom Thron.

    Danach gab es für Frank noch neue Schuhe. Seine waren durch und wurden auch nicht mehr trocken.

    Im Fastfood 22 (ein Steetfoodrestaurant in Hué ) haben wir noch einigen Spezialitäten aus Hué gegessen und dann mit dem Grab zurück.
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  • Hué

    January 6 in Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Stadt empfängt uns mit Regen. Je nördlicher wir kommen, desto kälter wird es. Aber so kam endlich meine Regenjacke zum Einsatz.
    Wir wurden heute Morgen noch mit einem Gastgeschenk unserer Homestaybetreiber verabschiedet. Einen Schlüsselanhänger mit einer Lotusblume und einer typischen Hôi An Laterne. Hoffentlich kriegen wir die heil nach Deutschland.
    Mit einem Privatvan, der natürlich 1,5 Stunden früher als geplant, gestartet ist (die Nachricht kam heute morgen um 7 Uhr 😬), ging es dann los nach Hué, der ehemaligen Kaiserstadt. Unser Homestay ist im japanischen Stil eingerichtet. Mal sehen, ob wir morgen aus dem Bett kommen.
    Nachmittags sind wir im Regen zur alten Zitadelle gelaufen. Die innere Besichtigung der verbotenen Stadt sparen wir uns auf, bis das Wetter besser wird. Morgen ist auch den ganzen Tag Regen angesagt. Mal sehen, ob es wirklich so kommt.
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  • Schwerer Abschied aus Hôi An

    January 5 in Vietnam ⋅ ⛅ 20 °C

    Der letzte Abend in Hôi An war schon sehr emotional. Wir sind ja Gewohnheitstiere und waren jeden Abend im Ild River, einem Restaurant am Fluss essen. Warum wechseln, wenn es gut war? Vietnamesische Küche und eine so freundliche Bedienung. Heute Abend gab es dann ein Abschiedsfoto mit ganz viel Dank, dass wir dieses Restaurant besucht haben.
    Der Höhepunkt war aber die Eco Life Coffee Bar. Morgens haben wir dort unseren ersten Kaffee getrunken. Nachmittags auf dem Rückweg einen Fruchtsaft oder Smoothie und abends einen Cocktail.
    Seit drei Jahren gibt es die Bar. Betrieben von Hom, der die Einrichtung selbst gebaut hat, LoLa, seiner Frau und Leo, dem 5jährigen gemeinsamen Sohn. Zum Abschied haben wir lange zusammengesessen und erzählt und mit Leo gespielt. Die Familie ist so unwahrscheinlich nett. Als Abschiedsgeschenk gab es Glasuntersetzer, die auch in der Bar benutzt werden, damit wir immer an sie denken sowie eine Umklammerung von Leo und herzliche Umarmungen von Hôm und LoLa. Wir waren so gerührt. Das hatten wir nicht erwartet.
    Wir haben uns in Hôi An richtig wohl gefühlt.
    In verschiedenen Blogs habe ich einen Vergleich zwischen Thailändern und Vietnamesen gelesen, wobei die Vietnamesen immer als unherzlich und unfreundlich dargestellt wurden. Das können wir absolut nicht bestätigen. Wir haben, egal wo wir in Vietnam waren, nur ehrliche Herzlichkeit erfahren.
    Ich war anfangs genervt, wegen der Schwierigkeit der Fortbewegung. Wie kommen wir wohin. Ohne eigenes Auto ist man weniger flexibel. Aber auch damit haben wir uns arrangiert und Erfahrungen gesammelt. Wir müssen halt langfristiger planen.
    Es fällt uns schwer, Hôi An zu verlassen.
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  • Hôi An kulinarisch

    January 4 in Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Vietnam ist ein Kaffeeland. Es gibt unendliche viele Variationen. Heute haben wir uns an den Salt Coffee und den Egg Coffee herangewagt. Salt Coffee besteht aus einem Salz-Sahne Gemisch, auf das der frisch gebrühte Kaffee geschüttet wird.
    Egg Coffee ist interessanter. Entstanden ist er im Indochinakrieg, als Milch knapp war. So kam ein schlauer Mensch auf die Idee, Kondensmilch mit Eigelb und Zucker zu strecken. Das wird schaumig gerührt und kommt als Haube auf den starken Kaffee. Saulecker!
    Zu Mittag haben wir uns wieder ein Bánh Mì gegönnt. Wir mussten etwas anstehen. Als wir wieder aus dem Laden rauskamen, standen ca. 50 Leute an. Lohnt sich aber.
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  • Hôi An - Erste Eindrücke

    January 3 in Vietnam ⋅ ⛅ 21 °C

    Da unser Bus gestern früher als angekündigt gestartet ist und der Fahrer wie ein Irrer geheizt ist, waren wir heute schon um kurz vor 6 Uhr in Hôi An. Geschlafen haben wir nicht so viel. Wir hatten immer das Gefühl, der Bus würde umkippen bzw wir aus der Koje rausgeschleudert werden.
    Etwas außerhalb der Stadt wurden wir und vier weitere Personen rausgelassen, mit einem Taxi irgendwohin gefahren. Da standen wir etwas ratlos mit Trollys und Rucksäcken als 3 Rollerfahrer uns und unsere Koffer auf die Mopeds verteilten und uns zur Unterkunft brachten. Auch dort waren wir natürlich viel zu früh. Wir konnten unser Gepäck abstellen und uns 6 Stunden um die Ohren hauen.
    Wir haben uns die Altstadt angeguckt, den Markt besucht, die japanische Brücke besichtigt (alte Hilzbrücke aus dem 18. Jahrhundert), verschiedene vietnamesische Kaffeespezialitäten getestet und Frank hat sich Schuhe anfertigen lassen, die wir nachher abholen können. Außerdem haben wir das beste Bánh Mi in ganz Vietnam gegessen.
    Als wir endlich aufs Zimmer konnten, haben wir erst einmal geschlafen.
    Hôi An gefällt uns sehr gut. Die Stadt ist bekannt für ihre Laternen, die man wirklich überall findet.
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  • Mit dem Nachtbus nach Hoi An

    January 2 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir sind unterwegs. Um 16 Uhr bekamen wir die Nachricht, dass unser gebuchter Bus bereits um 18 Uhr anstatt 20.30 Uhr abfährt. War aber kein Problem.
    Der Bus besteht aus Kojen. Pro Person 1 Koje. Sehr komfortabel. Die Liegen haben Massagefunktion. Es gibt Wasser, Zudecken, Bildschirm, Klimaanlage, Jalousien, Gardinen als Sichtschutz.
    So können wir die nächsten 13 Stunden überstehen.
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  • Ta Cu Berg

    December 31, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Ta Cu Berg ist ein spirituelles Reiseziel, das bekannt ist für seine beeindruckenden Landschaften und kulturelle Bedeutung. Der Berg ein wichtiger Wallfahrtsort für Buddhisten.

    Das Highlight des Ta Cu Berges ist der massive weiße liegende Buddha (Tuong Phat Nam), der eine Länge von 49 Metern misst und damit der größte in Vietnam ist. Obwohl die Linh Son Truong Tho Pagode bereits 1861 erbaut wurde, wurde die ikonische Buddha-Statue erst 1972 hinzugefügt.

    Den Gipfel haben wir mit der Seilbahn erreicht. Dort befindet sich die Pagode mit mehreren Buddha Statuen. zum liegenden Buddha mussten wir dann noch weiter hoch klettern.

    Die ganze Anlage ist unglaublich gepflegt und sehr spirituell angehaucht. Ein Ort der Ruhe und Meditation.
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  • Mūi Né

    December 29, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Weiter ging’s zum Fischerdorf in Mūi Né. Unmengen von Schiffen und Booten lagen am Strand. So stelle ich mir eigentlich China vor. Aber ist ja das Südchinesische Meer 🤷🏻‍♀️. Wie überall in Vietnam ist der Strand zugemüllt. Das ist so schade. Vom Müllaufkommen ist Vietnam ein echter Konkurrent zu Albanien. Es gibt hier aber auch kaum Mülleimer in den Städten. Und alles doppelt und dreifach in Plastik verpackt.
    Mit einem Grab sind wir dann noch zu den roten Dünen gefahren. Rot schimmern sie aber erst bei Sonnenuntergang. War aber trotzdem schön. Nicht so spektakulär wie die anderen Dünen, die wir gesehen haben, dafür aber auch nicht so anstrengend zu besteigen.
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  • Po Sah Inu Towers

    December 29, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Türme stammen aus dem 9. Jahrhundert und entsprechen der typischen Architektur der Chams. Die Chams sind ein sunnitisch muslimisches Reisbauernvolk, das damals die Region beherrschte. Sie sind die Nachfahren des berühmten Königreichs Champa. Das Bauwerk ist eines der bedeutendsten kulturellen Überreste der Gegend. Die Türme werden heute immer noch als heiliger Ort verehrt. Oberhalb der Gartenanlage hat man eine schöne Aussicht auf Phu Thiệt und das Meer.Read more

  • Phan Thiết Impressionen

    December 28, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Bis jetzt haben wir es ruhig angehen lassen. Jeden Tag eine andere Ecke der Stadt erkundet.
    Phan Thiết ist eine sehr ruhige Stadt mit kaum Verkehr. Kommt mir gar nicht vietnamesisch vor.
    Hier wird viel gebaut und renoviert. Besonders hier am Strand. Es wird wohl viel Tourismus erwartet.Read more

  • Phan Thiết

    December 25, 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Um 3 Uhr heute morgen hat uns ein Taxi an der Lodge abgeholt und nach Can Tho zum Busbahnhof gebracht.
    Wider Erwarten (ich war ja wirklich skeptisch) war das richtig angenehm. Der Bus war bequem, nur 7 Leute drin, alles ruhig und sehr sauber.
    Die Fahrt dauerte 6 Stunden für 300 km. Allein Ho Chi Minh zu durchfahren dauerte fast 2 Stunden.
    In Phan Thiết hat uns der Fahrer direkt vor unserem Homestay rausgelassen. Besser geht es nun wirklich nicht.
    Wir haben jetzt 1 Woche Auszeit. Eine kleine Wohnung in einem ruhigen Viertel in Strandnähe. Obwohl sich der Strand nicht lohnt. Vietnam ist in keiner Weise mit Thailand vergleichbar. Dorthin fährt man wegen der Strände. Hierhin wegen Natur und Kultur.
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  • Holzkohledorf

    December 23, 2025 in Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Weiter ging es nach einer Mittagspause in ein Holzkohledorf. Die Meiler waren fast alle in Betrieb und es war heiß wie in der Hölle.
    Mangrovenholz wird hier 28 Jahre gelagert und dann zu Holzkohle verarbeitet.
    Ein Meiler war leer, so dass wir mal reinschauen konnten. Er wird bis zur Decke mit Holz gefüllt.
    Ein anderer wurde heute befüllt und befeuert. Da gab es dann Opfergaben und ein Gebet.
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