• Inca valley - das heilige Tal der Inka

    7. januar 2025, Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einem geruhsamen Frühstück in Cusco ging es auf eine große Tour ins Inka Valley, die Kornkammer der Inkas und noch immer die fruchtbarste Gegend von Peru. Hier wächst und gedeiht alles was man sich vorstellen kann- unter anderem der größte und beste Mais.
    Hier liegen zwei wichtige Inka-Anlagen. Pisac und Ollantaytambo. Pisac ist ein kleines Inca-Dorf, dass strategisch günstig auf einem Berggipfel liegt. Es diente der Bewirtschaftung der angrenzenden riesigen Terrassenanlagen. In den dahinter liegenden Steilhängen befinden sich Grabanlagen für die Mumien der Inkas.
    Ollantaytambo ist eine Tempel- Verteidigungsanlage, wo die letzte Verteidigungsstation der Inkas lag. An einem Hügel mit weitem Blick über das Tal zieht sich eine riesige Stufenanlage empor. Oben lag er Tempel sowie eine Garnison. Die Bastion war uneinnehmbar für die Spanier. Erst als en Inkas die Nahrung ausging mussten sie sich ergeben.
    Auf den gegenüberliegenden Hangflächen liegen die Relikte riesiger Nahrungsmittelspeicher, die über steile, schmale Bergpfade zu erreichen sind. Am Fuß des Tempels liegen Quellen und Becken für rituelle Waschungen.
    Leider ist die Anlage von Touristen stark überlaufen. Als ich vor 8 Jahren den Tempel zum ersten Mal besucht habe war dies noch nicht so …
    Vor den Tempeln haben wir ein Zentrum für Weberei und Strickkunst besucht. Hier sind die Lamas und Alpakas zu besichtigen und es wird die Geschichte von Wolle sowie der Strickkunst vermittelt. Indios zeigen die Herstellung von Wolle, die Färberei sowie das Weben der Teppiche. Die im angrenzenden Laden ausgestellten Ergebnisse sind deutlich besser als die auf den Märkten angebotene ‚ Massenware‘.
    Edith hat sich gleich in einen Umhang verliebt. Da gab es kein Halten mehr. 😁
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