• Bergtour auf den Veten

    2. juli 2025, Norge ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute haben wir uns eine Bergtour vorgenommen. Bei bedecktem Wetter starten wir nach einer kurzen Autofahrt in der Nähe unseres Quartiers. Die Länge der Tour ist ca 4 Kilometer bei rund 850 Höhenmeter. Aber bekanntlicher Weise sind norwegische Touren anders als deutsche. Der erste Anstieg geht gut los und die Betriebstemperatur steigt deutlich an. Nach unserem ersten höheren Rücken kommt eine gemütliche Berghütte, wo wir eine Rast einlegen. Genau im richtigen Augenblick, denn kaum sitzen wir in der Hütte, schon beginnt es heftig zu regnen.
    Die Hütte ist von der Kommune bzw. von einer Sport- und Wandertruppe gebaut. Hier kann man Cafe kochen, Essen aufwärmen und wohl auch Feste feiern, wie das ausgelegte Fotoalbum zeigt.
    Nach ca. Einer Stunde lässt der Regen nach und wir setzen unsere Wanderung fort.
    Je höher wir kommen , um so überwältigender werden die Ausblicke. Wir können im Oste und Westen die Buchten und Fjorde sehen und in der Ferne die angrenzenden Inseln sowie die Bergkette der Lofoten.
    Das Wettet wechselt ständig, leicht Schatten, Wilken, Nebelschleier sowie glitzernde Sonnenflecken über den Fjorden.
    Der Aufstieg wird richtig anstrengend. Es geht steil einen felsigen Weg hoch und der Gipfel ist immer wieder im Nebelschleier.
    Oben gibt es eine kleine Schutzhütte, die mit Stahlseilen gegen die Herbst- und Winterstürme verankert ist.
    Kaum sitzen wir in der Hütte und packen unser Essen aus, da wird es dunkel und ein mächtiger Regenschauer geht los. Zum zweiten Mal Glück gehabt …..
    Im Gipfelbuch sehen wir, dass sich die Anwohner einen heftigen Wettkampf Kiefer, wer pro Jahr am häufigsten auf den Gipfel geht ( bzw. Wohl auch rennt 😁).
    Der lokale Champion hält den Rekord mit sage und schreibe 366 Begehungen pro Jahr … das ist für uns nicht ganz nachvollziehbar..
    Nach einem ordentlichen Guss zieht der Regen und der Nebel weiter ab ne wir können bei einem klaren Blick wieder absteigen.
    Die Landschaft ist überwältigend. Die Weite und Vielfalt lässt sich nicht fotografisch wiedergeben. Dies geht vom Großen ins Kleine. Die Berge, die Buchten oder ne der Atlantik zum Einen, aber auch die Moose, Farne und Flechten, verbunden mit unterschiedlichsten Steinformationen ergeben farbenfrohe Miniaturwelten, die ständig wechseln.
    Erschöpft kommen wir unten an und nehmen uns aber noch die Zeit eine Freiluftgallerie mit Exponaten von unterschiedlichen Künstlern anzusehen. Auf einer Schautafeln sind die auf den verschiedenen Inseln verteilten Exponate dargestellt.
    Ein gelungener Abschluss unseres Tages.
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