Bekannte Wege, neu interpretiert
May 25 in Slovenia ⋅ ☀️ 26 °C
Heute Morgen haben wir einen Weg um den Beginn des Technical Bits gesucht, um so früh wie möglich dahinter wieder einzusteigen. Nach mehreren Sackgassen und Wendemanövern ist es uns dieses Unterfangen auch geglückt. Und wie! Wir sind durch Urwald-anmutende Wälder mit tiefen, wilden Flussläufen gefahren, welche nicht mal die Karten von Openmaps kannte. Am Ende des Waldes landeten wir auch schier endlosen Weinbergen, welche auch gerade bearbeitet wurden.
Zurück auf dem TET passierten wir bekannten Passagen.
Unter anderem den Ort an dem wir uns vor fast genau 4 Jahren kennen lernten. Ich werde diesen Blick der Verzweiflung in seinen Augen, die schimmernden Schweißperlen auf der Stirn unter seinem Helm und diese Anmut der Versuche seine Triumph alleine aus dem Dreck zu wuchten nie vergessen. Es war Liebe auf den ersten Sturz welche sich bis heute, in unsere Flitterwochen, behalten hat.
Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel leichter und kontrollierbarer das ganze mit dein kleinen Maschinen ist. Kein Vergleich zu den alten Eisenschweinen. Wir waren hier viel schneller und spaßiger unterwegs, ohne die Mobbeds auch nur einmal abzulegen. So kann man die ganzen Wege mehr genießen und vor allem auch mehr Weg machen!
Mein kleines zartes Füßchen macht nach wie vor keinerlei Probleme! Selbst nach den heute wirklich ruppig, schnellen und technischen Stücken, bei den schon einige Schläge anzudämpfen waren. Schmerzmittel, Adrenalin und Dopamin sind echt geil :D
Eine kleine Mittagspause machten wir auf einer Erhöhung vor Triest mit Blick aufs Meer und fuhren aber schnell wieder weiter neben und über Autobahnen entlang, noch ein paar technisch anspruchsvolle Stückchen und über ca 30cm tiefe Spurrillen wieder zur Straße und ab zur Unterkunft bei der uns ein 8 Gänge Menü mit Weinbegleitung erwartet....
Holy Moly waren wir beinander!
Die Weine und das begleitende Essen war durchweg alles sehr sehr lecker und durchdacht. Die Weine hatten kaum Tannine, waren überaus fruchtig und sehr balanciert. Selbst einer der Rotweine, Barbera, hat uns sehr gut gefallen.
Weil wir uns mit dem Kellner gut verstanden und unterhalten hatten, bekamen wir ein bitter notwendiges neuntes Glas aufs Haus, um zu verstehen wie toll sich so eine vergorene Barbera Traube im Alter entwickelt. Ein 12 Jahre alten Barbera auf den er sehr stolz war.
Der Abend endete auf unsere Terrasse mit einem Bierchen zur Neutralisation und weiteren Gesprächen, welche schon den ganzen Abend nicht abbrechen wollten.
Wir torkelten zufrieden in die Kojen, fielen mir schwerem Schädel in die Betten und waren uns einig morgen erstmal länger liegen zu bleiben.....Read more














Sylvia KiesewetterEinfach nur toll erzählt! 🏆
Sylvia Kiesewetter
Und das war gut so.
TravelerSehr geil! Schön dass die Haxe hält und auch sehr virbildlich, dass du dich auch im Urlaub in Sachen Wein weiterbildest 😄👍🏼
TravelerAlles für die Firma!
TravelerFirma dankt! 😁