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  • Day5

    Zur Nordküste nach Porto Moniz

    February 6, 2018 in Portugal ⋅ 🌙 14 °C

    Um 10 h schaut das Wetter wieder Mal rätselhaft aus. Wie jeden Tag bis jetzt ist alles möglich. Wir wollen über die Berge Richtung Westen zur Nordküste und über Sao Vicente wieder zurück. Gleich nach Funchal westwärts erreichen wir Camara de Lobos, wo die meisten hier angeblich so speziell zubereiteten Degenfische gefangen und gegessen werden. Die müssen wir unbedingt noch probieren. Camara de Lobos schaut schön aus. Es liegt in einem Talkessel und rundherum geht's steil bergauf. Wir fahren zum Gabo Girao. Das ist die zweithöchste Felsklippe der Welt. Man kann hier von einer Kanzel durch ein Gitter oder einen Glasboden direkt über 560 m auf den Strand hinuntersehen. Ein fantastischer Ausblick! Leider wird das Wetter immer schlechter, es zieht immer mehr zu. Schon in Camara des Lobos haben uns die ersten Regentropfen erwischt. Wir fahren weiter in das Tal nach Sao Vicente hinein. Die Strassenverkehr windet sich steil den Berg hinauf. Die Strassenbauer haben hier wahre Wunder vollbracht. Wir bewundern auch die in den Berg hinein gebauten Häuser und die in Terrassen angelegten Gärten, die das Bild der ganzen Insel prägen. Mittlerweile gelangen wir immer mehr in den Nebel hinein, der meiste Zeit in den Bergen hängt. Die Strassenverkehr in die Hochebene von Paul da Serra ist gesperrt. Es liegen eine Menge Felsen auf der Straße. Wir müssen umdrehen und fahren über Sao Vicente die Küstenstraße nach Porto Moniz. Die Nordküste besteht hier ausschließlich aus Steilhängen. Die Meer ist recht rau. In Porto Moniz gibt es, wie auch im Süden Naturschwimmbecken zwischen den Lavafelsen. Im Sommer muss das traumhaft sein, doch jetzt schwimmt nur ein einziger widerstandsfähiger Alttourist seine Runden. Von Porto Moniz geht es über einen Steilhang in waghalsigen Serpentinen hinauf. Innerhalb einer halben Stunde befinden wir uns auf dem Weg auf die Hochebene Paul de Serra in einer Höhe von über 1400 m. Die Strasse führt den Grat entlang. Von links und rechts bläst der Wind die Nebelschwaden herauf. Manchmal reisst es auf und plötzlich schaut man bis auf den Atlantik hinunter. Unvorstellbar, dass da unten wahrscheinlich trotzdem die Sonne scheint. Von hier geht's hinab auf die Südküste in den Supermarkt zum Essen und zurück ins Quartier. Unsere ganze heutige Route ging ca. ùber 135 km und wenn ich's jetzt grob überschlage, haben wir locker 5000 Höhenmeter überwunden.Read more