Kulturstopp en León miau
April 9, 2023 in Nicaragua ⋅ ⛅ 36 °C
Die Busfahrt mit den zwei Grenzübergängen hat den ganzen Tag in Anspruch genommen. In Leon wurden wir direkt im Hostel abgesetzt, draußen wars schon dunkel. Wir waren beide ziemlich erleichtert, dass wir ein Doppelzimmer hatten und in Ruhe unsere Sachen auspacken konnten und dann ganz schnell schlafen.
Frühstück gab's im Hostel und danach mussten wir unsere Rucksäcke schon wieder zusammenpackendrrxddtd und auschecken. Dann gings direkt zur Free Walking Tour, das haben wir seit Bogota nicht mehr gemacht. Und die Tour war richtig gut! Leon ist relativ klein und ausser dieser grossen Kirche gibt es eigentlich gar nicht sonderlich viel zu sehen.
Zweiter Stopp war am Markt. Dort haben wir ein paar von den Leckerein da probiert. Der Süsskram ist mir etwas zu süß. Aber die eine Frucht fand ich sehr lecker. Und so einen Pfannkuchen mit Käse drin und Puderzucker. Tres Leches haben wir noch nicht probiert, aber ich vermute, dass das genau der Nachtisch ist, den es auch in Albanien gibt. Wie kommt das denn bitte??
Aber über die Geschichte hat der Guide viel erzählt. Von der Eroberung der Spanier, von denen die Mayas dachten, sie wären Götter. Ich finde ss manchmal etwas makaber, dass überall Jesus und Gott und Maria hängen, obwohl diese Religion den Menschen hier irgendwann mal so gewaltvoll aufgezwungen wurde. Naja.
Es gab wohl mal ne Revolution hier mit viel Gewalt. Der Pabst kam zu Besuch und hat gesagt, dass Gewalt keine Lösung uns und daraufhin gabs auf die Ohren vom Volk. Oder so.
Und Reagan hat den Bürgerkrieg gesponsert und es so aussehen lassen, als ob die Russen die sozialistische Seite mit Waffen versorge. Bis ein amerikanisches Flugzeug mit Waffennachschub abgeschossen wurde und er aufflog. Die Amis mussten nämlich auf viele Sachen keine Steuern zahlen (u.a. Chicita Banana und sowas) und das sollte sich nicht ändern. Reagan hat dann über den Präsidenten gesagt, dass er ne Bitch ist, aber seine Bitch.
Muy corrupto todo!
Und der jetztige Präsident ist wohl auch nicht besser. Der hat beschlossen, dass er jetzt ein demokratischer Diktator ist und seine Frau ist Vize.
Wie in Guatemala gibt's so 10 Familien, denen das Land gehört, der Präsident ist einer von ihnen.
Klingt alles ganz schrecklich, hoffentlich werde ich nicht verhaftet, weil ich das hier schreibe.
Also zusammengefasst: viel gelernt und schon wieder fast alles vergessen. Vielleicht schaffen wir in Granada noch ne Tour.
Danach sind wir noch in ein Kunstmuseum gegangen. Das soll eines der größten in Zentralamerika sein oder so und die Sammlung war wirklich beeindruckend. Da hingen alle, die man so kennt und noch viele mehr. Wir haben uns wirklich gewundert, wie viele Räume das waren.
Von dort sind wir, schon ganz schön erschöpft, nochmal zum Markt gegangen um Mittag zu essen. Es gab Reis mit Bohnen und etwas Salat und Tortilla (das ist hier so das Standartessen) und dazu Hühnchen in einer Tomatensauce, das war sehr lecker. Was ohne Fleisch gabs nicht.
Und danach sind wir schon wieder in den Bus gestiegen. In unsern ersten Chickenbus.Read more


















