• Angekommen in Barichara

    June 19, 2023 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Schon die Busfahrt nach Barichara war irgendwie schön.. Mit offenem Fenster, Lüftchen von der Seite und aus der Dachluke. Und das Kolonialdörfchen ist wirklich sehr schön.

    Wir sind erstmal natürlich zum Hostel gegangen. Das war wieder mal ne schwere Geburt. Der Hostel-Papa Camilo denkt wahrscheinlich wir sind vollkommen irre. Es war ja schon wieder langes Wochenende und daher sehr viel ausgebucht im Dorf. Wir hatten dann zwei Favoriten, aber waren uns einig bei der Hostelwahl. Dann wollte Laura aber in den Raum mit dem Gartenblick und ich den Raum in dem mehr Platz war. Aber so richtig zufrieden waren wir nicht. Irgendwie wars ein bisschen muffig in dem geräumigeren Raum. Camilo musste zwei oder drei mal mit uns hin und her, bis wir uns für das mit mehr Platz entschieden hatten. Das Haus ist sehr sehr alt, daher wahrscheinlich auch der Muff.
    Danach sind wir durch die Stadt spazieren gegangen und haben uns zwei andere Hostels angeschaut. Die waren aber auch nicht besser. Beim Abendessen haben wir uns dann nochmal unentschieden, wir sind im Hostel geblieben, aber in den schnuckeligen privaten Raum mit Gartenblick gewechselt. Dafür sind wir jetzt aber seeehr zufrieden, auch wenn Camilo uns vielleicht ein bisschen anstrengend findet. Dann hab ich auch noch später geklingelt, weil ich zu faul war meinen Schlüssel rauszusuchen. Nee nee neee. Que malas.

    Essen waren wir dann in einem glutenfreien Restaurant. Da gabs sehr leckeren Salat, Weinchen und Pizza mit Yukateigboden. Neben uns war eine Familie mit 3 Söhnen. Die haben immer zwischen Englisch und Spanisch gewechselt. Das fanden wir aber interessant, wo die denn jetzt herkommen! Am Ende haben wir gefragt. Sie kommen aus Mexiko und leben in California. Sind einen Monat in Kolumbien reisen.

    Auf dem Weg zurück hab ich noch ein Mojitoeis gegessen, danach hatte ich eine grüne Zunge. Auf der Plaza war richtig was los. Am nächsten Tag war Feiertag. Es wurde getrommelt und getanzt. Kurz haben wir mit Leuten gesprochen, einer wollte uns ne Wanderung anbieten mit seiner supertollen Agency. Klettern hat er aber nicht angeboten. Wir haben kurz ein wenig zur Live-Musik mitgewippt, sind dann aber müde nach Hause gegangen.
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