Emotionen/Gefühle/Gedanken
August 27, 2017 in Iceland ⋅ ⛅ 10 °C
Gestern war ein sehr sehr Lustiger Tag. Arney und ich haben im Stall eine Wand angemalt (ein blaues töltendes pferd, was echt Mega lustig aussieht) und mittags haben wir Marmelade gemacht und Pfannkuchen mit Käse und Tomaten was die Isländer so nicht kennen. Für die Marmelade haben wir selbst die Etiketten gemalt, was dem noch eine persönliche note gegeben hat. Als wir im Stall gemalt haben haben wir laut Musik gehört. Danach sind wir noch einmal Schafe treiben gegangen. All diese Sachen haben in mir so ein warmes Gefühl ausgelöst. Ein Gefühl der Geborgenheit, mit viel liebe und einem zuckersüßem Gefühl auf der Zunge. Ich denke dass es dieses Jahr so das Ziel ist an mir selbst zu arbeiten und zu lernen dass die Meinung oder die Stimmung der anderen nicht an mir haften bleiben soll. Ich will nicht abhängig davon sein und immer das Gefühl haben was gut machen zu müssen. Ich überlege jeder meiner aktionen genau, um mir sicher sein zu können dass es richtig war, was ich gemacht habe.
Heute hatten wir frei, wir haben mit den Jungs einen "wilden ritt" gewagt und die haben sich nicht einmal schlecht angestellt! Danach sind die anderen außer lisa und mir dann in die Stadt gefahren und haben sich wad angeschaut. Da wir nächste Woche zum Antrieb dürfen haben wir dieses Mal die zuhause Schicht übernommen. Was total okay war! Lisa und ich haben nachmittags die Tour gemacht und hatten abends dann auch endlich mal wieder eines unserer Gespräche. Dieses Gespräch was man mit einer großen Schwester führt, die einen einfach versteht einem zuhört und einem liebevoll die Hand hält. Örn ist so ein guter Mann. Ein so starker Mann. Ein Mann der niemals Angst hat. Bis er eine Sache nicht mehr selbst in der Hand hat. Vertrauen. Ich kenne das Gefühl. Das bedrückende Gefühl etwas nicht selbst in der Hand haben zu können. Sich selbst nicht weiter helfen zu können. Dort fängt dann das Vertrauen an. Das vertrauen in Menschen und Situationen die man noch nie vorher erlebt hat. Und man weis erst danach wie es weiter geht. Hier ein Zuhause gefunden zu haben. Eine zweite Familie. Ein Stückchen Land in die man sein vertrauen legen kann. Mit Menschen und Tieren, die einen so nehmen wie man ist. Das ist das große und ganze wahre und das fühlt sich so unglaublich gut an. Auch wenn es Manchmal einen kleinen inneren Sandsturm gibt, der einem die Sicht nimmt. Der geht auch vorüber!Read more



