In Hamburg gibt es überall Baustellen, Brücken sind gesperrt, Fahrbahnen im Elbtunnel verengt. Wir wissen das, bevor wir ankommen, von einem Mitreisenden, der in Harburg wohnt und schon lange die City meidet. Die ICEs fahren nur bis HH-Harburg. Zur Weiterfahrt sind Regionalzüge mit Doppelstockwagen vorgesehen, bequem für Pendler, aber nicht für Kofferträger. Die drängeln sich im Eingangsbereich an den Türen. Zum Glück ist es nur eine Station bis zum Hbf. Von dort zum Hotel sind es nur 7 Minuten. Auf dem Weg liegt das Wirtshaus "Schifferbörse", in das wir später einkehren. Die Innenausstattung ist voll mit Schiffsmodellen, Taucherhelmen, Bullaugen, Wandbildern mit historischen Seefahrerszenen - alles in funzeligem Licht. Wir essen "Fang des Tages", heute Rotbarsch. Beim Verlassen fällt der Blick auf ein Modell der "Pamir", einer der letzten Fracht-Viermastsegler, der 1957 gesunken ist. Richtige Segelschiffe kreuzen auf der Außenalster, entlang der ein Teil unseres Rundgangs verläuft. Im Gegensatz zum weitflächigen, windmüden Bodensee herrscht hier stetige Betriebsamkeit auf dem Wasser. Die Boote fahren kreuz und quer und müssen laufend manövrieren.Read more
Traveler
Hervorragendes Wetter!