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Nordkap

Mit dem Kreuzfahrtschiff Favolosa von Hamburg ans Nordkap und zurück Read more
  • Trip start
    July 21, 2026

    Hamburg

    Jul 21–22 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    In Hamburg gibt es überall Baustellen, Brücken sind gesperrt, Fahrbahnen im Elbtunnel verengt. Wir wissen das, bevor wir ankommen, von einem Mitreisenden, der in Harburg wohnt und schon lange die City meidet. Die ICEs fahren nur bis HH-Harburg. Zur Weiterfahrt sind Regionalzüge mit Doppelstockwagen vorgesehen, bequem für Pendler, aber nicht für Kofferträger. Die drängeln sich im Eingangsbereich an den Türen. Zum Glück ist es nur eine Station bis zum Hbf. Von dort zum Hotel sind es nur 7 Minuten. Auf dem Weg liegt das Wirtshaus "Schifferbörse", in das wir später einkehren. Die Innenausstattung ist voll mit Schiffsmodellen, Taucherhelmen, Bullaugen, Wandbildern mit historischen Seefahrerszenen - alles in funzeligem Licht. Wir essen "Fang des Tages", heute Rotbarsch. Beim Verlassen fällt der Blick auf ein Modell der "Pamir", einer der letzten Fracht-Viermastsegler, der 1957 gesunken ist. Richtige Segelschiffe kreuzen auf der Außenalster, entlang der ein Teil unseres Rundgangs verläuft. Im Gegensatz zum weitflächigen, windmüden Bodensee herrscht hier stetige Betriebsamkeit auf dem Wasser. Die Boote fahren kreuz und quer und müssen laufend manövrieren.Read more

  • St. Georg

    July 22 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Ein Spaziergang durch das Viertel bis zum Auschecken ist noch drin. Der Hansa-Platz mit dem Brunnen ist gleich um die Ecke. Um den Platz herum sind arabische, afghanische, persische, türkische Läden und Gaststätten. Der Steindamm ist die Straße, wo orientalische Früchte und Gemüse präsentiert werden. Hier haben Rechtsanwälte, Übersetzer und Berater mit dazugehörigen Namen ihre Geschäfte. Indische Schmuck- und Goldhändler neben Bollywood-Kleidungsgeschäften lassen uns staunen.Read more

  • Cruise Terminal Steinwerder

    July 22 in Germany ⋅ 🌬 18 °C

    Eine lange Schlange von Menschen mit Rollkoffern steht schon vor dem Terminal, als uns das Taxi anliefert. Check-in, Kofferabgabe, Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Nur dass auf das Schiff über 3600 Passagiere passen. Auf dem Schiff warten wir dann bei einem Getränk im Poolbereich auf die Durchsage, wann die Kabinen bezugsfertig sind. Um 15:30 Uhr kommt das Ok und tatsächlich stehen unsere Koffer vor Nummer 9253. Deren Inhalt passt gut in den Schrank und die leeren Hüllen unter das Bett. Wir bekommen auch unsere Karte, die auf dem Schiff alleiniges Zahlungsmittel ist. Um 17 Uhr ertönt die Sirene - siebenmal kurz, einmal lang. Alle müssen sich mit angelegter Schwimmweste zur Notfallübung an dem für sie vorgesehenen Platz einfinden. Dort stehen wir in Vierergruppen und lauschen den Instruktionen in Italienisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. Das war's. Carin reklamiert, dass ihre Weste keine Signalleuchte hat. Um 19 Uhr legt die Costa Favolosa ab und mit Blick auf die Villen der Elbchaussee geht's elbeabwärts der Nordsee und dem Abendessen entgegen.Read more

  • Tag auf See

    July 23, Nordsee ⋅ 🌬 14 °C

    In der Ferne sieht man Ölbohrplattformen und Windkraftanlagen im Morgenlicht. Nach dem Frühstück erkunde ich das Schiff, wir besuchen einen Kurs "Tango Argentino" und Carin einen für Italienisch. Das hilft, um später mit zwei Damen aus Milano beim Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Mit Livemusik, Campari, Espresso, Gelati und Lesen vertreiben wir die Zeit bis zum Abendessen. Dieses ist, wie auch die bisherigen Essen, ausgezeichnet. Erstaunlich, wie die Kellner jedem Gast seinen gewünschten Menügang fehlerfrei zugeordnet auf den Tisch stellen. Danach noch ein paar Tänzchen auf Deck 5.Read more

  • Måløy

    July 24 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Wir müssen warten. Im Hafen ist viel los und wir dürfen erst um 15:30 anlegen. Zum Glück ist es lange hell und unser Landausflug wird nicht im Dunkeln stattfinden. Wie alles Organisatorische auf der Kreuzfahrt, wird auch die Aufteilung der Ausflügler auf die verschiedenen Tourangebote nach Sprachen und Bussen mit der Costa-App erledigt. Wir fahren mit Bus 16 zum Westkap. Zum Glück haben wir keine Fußgängertour gewählt, da der leichte Regen dann doch stören würde. In Luftlinie ist das Ziel nicht weit, aber Buchten und Berge verursachen weite Wege. An einer Landenge, bei der schon die sonst unerschrockenen Wikinger es vorgezogen haben ihre Boote über den Berg zu ziehen, statt den gefährlichen Wasserweg um die Halbinsel Stadlandet zu nehmen, soll jetzt ein Tunnel für Schiffe gebaut werden. Die Menschen der Gegend leben vom Fischfang, was auch Wartung und Ausrüstung der Boote einschließt. Früher war es der Kabeljau, dann der Hering und als der abgefischt war, fing man an, Dornhai zu fangen und verkaufte ihn nach Großbritannien, da die Norweger selber ihn nicht so gern aßen. Danach zeigte sich, dass man Lachs gut züchten kann und auch hier sieht man die runden Käfige der Lachsfarmen. Die Brüder Ervik entwickelten eine Methode von Leinenfischfang mit zigtausend Haken an hundert Kilometer langen Leinen. Sie beherrschen heute weltweit den Markt mit dieser Fangmethode. Einen großen Teil ihrer Einnahmen stecken sie in Projekte zur Förderung ihrer Region. Der große Angelhaken neben dem Hotel ist ein beliebtes Fotomotiv. Der norwegische Staat ist durch sein Ölvorkommen so unfassbar reich, dass er die Krankheitskosten seiner Bürger bis auf einen Eigenanteil von 300 € übernehmen kann.
    Pünktlich um 22 Uhr legt das Schiff ab, fährt hinaus auf das Meer, das ab jetzt Nordmeer genannt wird.
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  • Tag auf See

    July 25, Europäisches Nordmeer ⋅ ☁️ 14 °C

    Zur Vorbereitung auf das nächste Reiseziel, lese ich im Hurtigruten-Reiseführer den die Lofoten betreffenden Teil. Bei diesen Inseln wird der Dorsch (Kabeljau) in den Wintermonaten gefangen, in der Luft getrocknet - wobei alle ernährungswichtigen Stoffe erhalten bleiben - und so mit nur 20% des Frischgewichts über Jahre hinweg haltbar gemacht. Diese Methode wird unverändert seit tausend Jahren praktiziert und war schon zur Zeit der Hanse im 13. Jhd ein Exportschlager. Heute gehen 85% der Stockfisch-Ausfuhr nach Italien (!) und steht dort als stoccafisso auf der Speisekarte. Andere katholische (Fastenspeise!) Länder, wie Portugal oder Brasilien, haben auch landestypische Zubereitungen mit dem Trockenfisch als bacalao in ihren Rezeptbüchern.
    Leider kann man den Polarkreis nicht sehen. Nur der Blick auf die GPS-Anzeige zeigt an, ob man 66° 33' 51'' nördliche Breite erreicht hat. Heute sollte das geschehen.
    Die Sicht ist jetzt besser. Die Berge am Horizont sind laut Karte 100 km entfernt
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  • Leknes

    July 26 in Norway ⋅ 🌧 12 °C

    Das Schiff liegt auf Reede und wir werden ausgebootet. So sehen wir auch mal die Rettungsboote von innen. Ich schätze, dass 100 Personen darin Platz finden. Der Bus steuert durch Tunnels unter dem Meer hindurch und um schroffe, spitze Granitberge und flache Kalksteinhügel herum. Die Straße ist die E10, aber oft muss der Bus auch mal zurückstoßen, da zwei Busse nicht aneinander vorbei fahren können. Endpunkt dieser Europastraße ist Å, das heißt Bach. Hier besichtigen wir Norsk Fiskeværsmuseet und das Tørrfiskmuseum. Auf den Dächern nisten Möwen unter ständigem Geschrei. Ob sie wissen, dass ihre Art, Kittywake, unter Schutz stehen? Zur Fischverwertung gehört auch die Herstellung von Lebertran. Wer will, darf einen Löffel davon probieren. Diese Erinnerung an Kindheitstage lasse ich mir nicht entgehen. Dieses Fischprodukt ist auch zusammen mit Eisensulfat Bestandteil der roten Farbe der einfachen Häuser. Wohlhabendere lassen die Häuser in ockergelb streichen, noch Vornehmere in weiß. In Reine herrscht akute Parknot. Meist Wohnmobile kreisen verzweifelt in dem pittoresk gelegenen Örtchen umher. Etwa seit 15 Jahren hat der Tourismus durch die Informationsverbreitung über Social Media enorm zugenommen. Eine Dame unserer Gruppe geht am weißen Sandstrand von Ramberg tatsächlich schnurstracks ins 11° kalte Wasser.Read more

  • Tromsø

    July 27 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Spät aufgewacht. Beim Blick nach draußen liegt das Schiff schon am Kai. Damit habe ich schon 7,5 Stunden des Tages verschlafen. Sonnenaufgang war schließlich schon um 1:33. Dafür dauert der Tag bis nach Mitternacht um 0:07. Wir wollen heute auf den Fjellheisen, dem Hausberg von Tromsø. Leider hüllt er seinen Gipfel in einen Wolkenhut. Schade! Aber unsere Tour dorthin ist erst gegen 2 Uhr geplant. Vielleicht verzieht sich das Gewölk. So ist es denn auch. Die Seilbahn bringt uns schnell auf 400 m Höhe und die Sicht könnte nicht besser sein. Ein durchdringender, lauter Ton stört die Ruhe auf dem Berg. Das Schiff der Hurtigruten läuft ein und macht seine Anwesenheit kilometerweit bekannt. Die Stadt hat 80 000 Einwohner, kaum Industrie, kein Fischfang, aber Universität, Institute und andere wissenschaftliche Einrichtungen. Die meisten Menschen hier arbeiten an der Uni oder in der Klinik. Die letzten Sommer waren außergewöhnlich heiß, d.h. mit 25°C ca. 8°C wärmer als früher, wo man nur an wenigen Tagen im T-Shirt rumlaufen konnte. Die Winter sind schneesicher, jedoch gibt es keine touristischen Skizentren mit Einkehrschwung und Après-Ski-Partys. Der Norweger geht mit seinen Skiern in die Natur oder auf die Skischanze mitten in der Stadt. Der kleine Stadtkern ist als einzige Stadt im Norden im 2. Weltkrieg nicht dem Erdboden gleich gemacht worden und war kurze Zeit Hauptstadt, bis der König nach England ins Exil ging. Sehenswert ist das Universitätsmuseum, besonders die Abteilung für Geologie, die sich mit den Gesteinsarten der Gegend beschäftigt.Read more

  • Honningsvåg

    July 28 in Norway ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach Tromsø haben wir uns weiter nach Norden bewegt und damit eine Breite erreicht, wo überhaupt kein Sonnenuntergang mehr stattfindet. Von der Molière Bar ganz hinten am Schiff sehen wir die Sonne von der Tanzfläche aus um Mitternacht noch dicht über dem Horizont.
    Um 7 Uhr liegt das Schiff schon im Hafen. Nach dem Frühstück ist noch Zeit, die oberen Außendecks zu begehen. Das Bedauern, unser Frühstück nicht hier draußen bei Windstille in der warmen Sonne eingenommen zu haben, weicht schnell mit der Erkenntnis, dass der Schiffsdiesel nicht zu Ham and Eggs passt. Die Leute im Pool finden das wohl weniger störend. Knatternd machen sich gerade die Quads mit denjenigen auf den Weg, die diese Abenteuer-Tour gebucht haben. Um 10:30 Uhr ist unser Termin für die Busfahrt zum Kap - mit sommerlicher Kleidung.
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  • Nordkap

    Jul 28–30 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Sechs Busse bringen unsere Gruppe durch die absolut baumlose Landschaft. Auf dem grünen Pflanzenteppich haben sich Teiche und kleine Seen gebildet, felsiges Gestein liegt daneben verstreut. Auffallend sind ab und zu weiß heraus leuchtende Quarzsteine. Es gibt Rentiere, die sich gerne auch mal dem Bus in den Weg stellen. Der Film im Besucherzentrum zeigt das Leben hier oben über die Jahreszeiten hinweg, vom dahin rasenden MAN-Schneepflug im Winter bis zum Einfangen der Rentiere mit dem Lasso im Sommer. Eine Dokumentation behandelt auch die Bestrebungen der deutschen Kriegsmarine, die Versorgung der Sowjets mit amerikanischen Waffen über das Nordmeer zu unterbinden. Da die Briten den Code der Enigma-Verschlüsselung der Deutschen geknackt hatten, waren sie immer über das Vorhaben der "Scharnhorst" und der "Tirpitz", dem bis heute größten in Europa gebauten Kriegsschiff, bestens informiert. Letzteres wurde 1944 in Tromsø endgültig von der Royal Air Force versenkt.
    Unsere Kabine hat den Balkon auf der Sonnenseite. Es war doch gut, Sonnencreme mitgenommen zu haben.
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  • Ålesund

    July 31 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Wir sind acht Stunden unterwegs in Begleitung von Livia, die einiges über die Gegend und ihre Geschichte zu erzählen weiß. Schon um 11:30 Uhr sind wir bei einem Buffet-Mittagessen in einem zum Restaurant umgestalteten Hof angemeldet. Klar gibt es hier viel Lachs! Im Ort Valldal fahren wir an Erdbeer-Feldern vorbei, die gerade abgeerntet werden. Beim nächsten Stopp finden die Beeren an einem Verkaufsstand reißenden Absatz. Sie sind aromatisch und süß, dank 20 Stunden Sonnenschein am Tag in dieser Jahreszeit. Der Höhepunkt der Fahrt ist Trollstigen, eine Serpentinenstraße hinab ins Tal. Oben regnet es etwas, aber mit der Sonne im Rücken überspannt ein Regenbogen die Talsenke, in die wir hinunter fahren. Nach der letzten Kehre unten gibt es Applaus für den Busfahrer, weil jeder froh ist, diese Strecke nicht selbst als Fahrer oder angstbehafteter Beifahrer hat bewältigen müssen.
    Trollweggen ist die höchste Steilwand Europas und zieht Kletterer von überallher an. Die Bahnlinie darunter heißt "Golden Train", da auf ihren Schienen die norwegischen Goldreserven nach dem Angriff Nazi-Deutschlands 1940 zum Meer und weiter nach GB transportiert werden konnten. Das stärkte die Exilregierung in London in ihren Aktionen sehr.
    Leider blieb zum Ende der Rundfahrt keine Zeit mehr, die Stadt Ålesund zu Fuß zu erkunden. Die Häuser sind alle aus Stein nach 1904 gebaut worden. Damals brannten zuvor alle Häuser nieder. Der Wiederaufbau fiel in die Zeit des Jugendstils, der viele Häuser prägt. Gleich am Hafen erinnert die Keiser Wilhelm gate an Wilhelm II, der mehrere Hilfsschiffe nach der Brandkatastrophe schickte. Ihm lag die Region besonders am Herzen, in der er jährlich seinen Urlaub verbrachte.
    Die über 400 Jahre bis 1814, die Norwegen unter dänischer Herrschaft war, heißen auch die dunklen Jahre. Da Dänisch die offizielle Sprache im Schriftverkehr war und es kein einheitliches Norwegisch gab, blieb das auch so nach der politischen Loslösung von Dänemark. Im 19. Jhd entstanden dann Bokmål, eine Art norwegisiertes Dänisch und Nynorsk, eine Verschmelzung der recht unterschiedlichen Dialekte. Beides sind geschriebene Sprachen, gesprochen werden Dialekte.
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  • Vik

    August 1 in Norway ⋅ 🌧 9 °C

    Beim Aufwachen befinden wir uns schon mitten im Sognefjord. Langsam zieht die Küstelinie mit hohen, bewaldeten Bergen darüber vorbei, unterbrochen von Einschnitten, die allmählich die Sicht in Seitenarme freigeben mit kleinen Siedlungen am Ende und schnell wieder verschwinden, wenn das Schiff weiter zieht. Um 12 Uhr werden wir mit dem Tenderboot zum Bus gebracht. In dem kleinen Ort Vik leben im Sommer 2000 Einwohner, im Winter nur 200. Viele Leute besitzen ein Haus in der Stadt und eines hier auf dem Land, um 2-3 Monate des Jahres in der Natur zu verbringen. Wie in ganz Norwegen sonst auch, findet man keine Solaranlagen auf den Dächern. Der Grund ist offenbar: wenig Sonne und billiges Gas.
    Mit dem Bus geht es durch Nebelschwaden über die Baumgrenze in 1000 m Höhe. Bäche mit Seen, Häuser mit Gras bewachsenen Dächern und Schafe prägen das Landschaftsbild der Hochebene (Fjell). Die Fahrt abwärts begleitet uns ein Wasserfall und leider auch Regen. Von der Terrasse des Hotels Stahlheim ist der Blick ins Nærøydal überwältigend. Durch dieses Tal fährt der Bus bis Gudvangen. Hier am äußersten Zweigende der Fjordverästelung, dem als UNESCO Welterbe geführten Nærøyfjord, wartet das gecharterte Ausflugsboot. Zwei Stunden, vorbei an 1300 m hohen, steilen Felswänden aus Anorthosit-Gestein mit Wasserfällen und an der von Kaiser Wilhelm II gestifteten Fritjof-Statue, dauert die Fahrt bis Vik. Genauso hoch wie die Berge ringsum ist auch der Sognefjord tief. Er wurde durch Gletscher geschaffen, die mit einer Eisdicke von 3000 m über das Gestein schrammten, das damals wegen der enormen Eislast 300 m tiefer lag.
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  • Hamburg

    August 3 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Unser Tisch 321 liegt im Restaurant ganz hinten im Schiff direkt am Fenster mit Panoramablick. Während des Abendessens am vorletzten Reisetag verlässt die Costa Favolosa den Sognefjord. Noch ein paar Felsen ragen aus dem Wasser und erst als das Lotsenboot kommt, wissen wir, dass das offene Meer erreicht ist.
    Am nächsten Morgen scheint die Sonne. Unser Balkon liegt jetzt im Westen. Am Nachmittag sitze ich mit der Badehose und Lektüre im warmen Sonnenschein. Kurz nach Mitternacht kommt ein Schiff längsseits und bringt den Lotsen für den Elbtrichter. Danach Nachtruhe bis 5:30. Dann kommt schon Airbus in Finkenwerder in Sicht. Zeit zum Aufbruch nach dem Frühstück
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    Trip end
    August 3, 2026