• Tag 51: Maxime and the Fish

    January 31 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute war einer dieser Tage, an denen man schon beim Aufstehen merkt:"Hüt geits um d Wurst"

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    Parkrun – die Familien-Edition 🏃‍♀️
    Wir am Start, die Jungs und Sanna im Tiefschlaf.
    Bei Sanna brachte das Ausschlafen ungefähr so viel wie ein Regenschirm im Föhnsturm.
    Badekleid falsch, Haare im Widerstandsmodus, Laune irgendwo zwischen „Unwetterwarnung“ und „ich mag euch alle nicht“.

    Liina lief wie immer, als hätte sie eine stille Abmachung mit der Zeitmessung: 23 Minuten, Overall Frauen zweite, und das auf einem Lauf, der flacher ist als ein A4-Blatt.( Sie mag Bergläufe)
    Lisa kam kurz danach rein, super Zeit, aber selbstverständlich kommentierte sie sich selbst wie eine Sportmoderatorin, die ihren eigenen Verein nicht mag.
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    Der vermisste Strähl – eine Unterwasserexpedition 🌊

    Nach dem Lauf ging’s zum See, um herauszufinden, ob der Strähl am Boden liegt oder ob gestern ein Fisch Sanna schief angeschaut hat und damit die heutige Oper ausgelöst hat.

    Lisa schwamm voraus, Sanna hinterher, ich später.
    Nach 50 Metern wusste ich: Ich eigne mich hervorragend als Beispiel dafür, wie man nicht schwimmt.

    Hinter uns filmten TikToker mit Drohne, Choreo und maximalem Aufwand.
    Einer trug eine Maske, vermutlich damit das Handy ihn nicht erkennt.
    Gleiche Kategorie wie Leute, die die Laptopkamera abkleben, aber gleichzeitig auf Instagram live gehen.

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    Fischen – oder: Pädagogik am Limit 🎣
    Dann Maxime zuliebe zum Fischteich.
    Ich schaute Instruktionsvideos – nicht weil ich’s nicht kann, sondern weil unsere früheren Methoden heute vermutlich als „historisch interessant, aber bitte nie wieder“ gelten würden.

    Kaum schaute ich noch, begann der Wettkampf:
    Vier Kinder, zwei Ruten, ein Teich.
    Die Aufmerksamkeit der Umstehenden war sofort bei uns.
    Vermutlich dachten sie, wir drehen eine Reality-Show.

    Maxime fing seinen Fisch, grosser Jubel.
    Sanna fing… na ja, sie war der grösste Fang des Tages.
    Ich brach die Übung ab, bevor jemand noch eine Forelle taufen wollte.

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    Hook Restaurant – die Kiwi-Definition von Öffnungszeiten 🍽️
    Um 19:00 mussten wir gehen.
    Nicht weil wir wollten – sondern weil das Restaurant Feierabend machte.
    Sommer, Seelage, Hochsaison… und sie schliessen, als würden sie morgen früh die Schafe impfen müssen.

    Auf dem Rückweg sahen wir das Festival.
    Öffnungszeiten: 11:00 bis 18:30.
    Also quasi „wir machen Musik, aber bitte nicht zu spät, wir haben morgen Termine“.

    Stellt euch das am Gurtenfestival vor:
    18:30 – Band hört auf, Publikum klappt Campingstuhl zusammen, alle gehen heim.
    Keine Zugabe, nur geordneter Rückzug.
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