• Rennturtle
  • Reiseknorz
  • Rennturtle
  • Reiseknorz

Entdeckungstour in Rumänien

Eigentlich wollten wir "nur" ins Donaudelta. Dann haben wir angefangen, uns mit Rumänien zu beschäftigen - und am Ende stand eine zweiwöchige Tour, in die gar nicht alles reingepasst hat, was wir gerne mitgenommen hätten 😳 Read more
  • Tschüss Donaudelta

    June 4 in Romania ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir hatten die heutige Bootstour etwas gekürzt, weil wir ja die Unterkunft wechseln müssen. Deshalb setzt uns Valeriu "schon" gegen 16 Uhr ab, wir holen unser Gepäck bei Petre ... und rufen natürlich an, bevor wir die 800 Meter zur Casa Călin laufen.

    Johns Frau nimmt uns in Empfang, wir bekommen ein nettes Zimmer und sind mehr als happy mit der Entscheidung, die eine Nacht an der Schwarzmeerküste gegen das Donaudelta getauscht zu haben.

    Insgesamt hat es uns bei Petre besser gefallen, aber die Casa Călin ist definitiv eine gute Unterkunft.

    Wir können uns gut vorstellen, hier irgendwann noch einmal für eine längeres Wochenende herzukommen. Mal sehen ...
    Read more

  • Der letzte Tag in Bukarest

    June 5 in Romania ⋅ ⛅ 25 °C

    Ups. Das Speedboat macht seinem Namen Ehre und rauscht einfach mal an der Anlegestelle vorbei, an der wir hätten aussteigen wollen 😳

    Wir machen uns mit einem "Sorry?!" bemerkbar. Leicht genervt legt der Bootsführer eine 180°-Kehre hin und wir kommen doch noch am Ziel an. Alex und Thorsten, die wir bei Petre kennengelernt gaben, warten schon grinsend. Es fuhren heute Morgen um halb neun gleich zwei Speedboote ab Crișan und sie saßen im anderen, das zwei Minuten vorher angelegt hatte.

    Wir schwätzen noch kurz mit den beiden, dann liegen gut dreieinhalb Stunden Fahrt bis Bukarest vor uns. Unspektakulär. Nur der Verkehr in Bukarest ist ziemlich anstrengend. 30 Minuten für siebeneinhalb Kilometer sagen alles ... Mietwagen zurückgeben (nach vorherigem Anruf, versteht sich 😁). Im Hotel einchecken. Geschafft.

    Wir erlaufen uns Bukarest noch einmal bei Sonne. Sieht viel netter aus als im Regen 🙃 Unsere Lieblingsstadt wird's nicht mehr, aber es gibt ein paar nette Ecken. Und vor allem gibt es ganz viele Ecken, die mit ein bisschen Farbe und Restaurierung richtig schön werden könnten. Schade, dass die Rumänen so wenig aus ihrer Haupstadt machen.

    Zum (frühen) Abendessen folgen wir Adrians Empfehlung und gehen ins La Copac. Ein toller Tipp! Das Lokal liegt etwas abseits, man sitzt bei gutem Wetter in einem Hof unter Bäumen, ziemlich gemütlich und das Essen ist lecker. We like!

    Ich hatte zwischendurch immer mal mit Thorsten und Alex gechattet und wir beschließen, dass wir uns nochmal in der Altstadt treffen, wo die beiden ein kleines Lokal gefunden hatten.

    Es wird ein netter Abend, wir schwätzen ein Stündchen, bevor wir ins Hotel spazieren. Morgen geht's nach Hause ...
    Read more

  • Fazit am Reiseende

    June 7 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir sind wieder zu Hause. Der Rückflug kurz vor zwei am Nachmittag sorgte dafür, dass wir morgens entspannt frühstücken und packen konnten. Transfer mit Welcome Pickups zum (kleinen, hektischen, irgendwie fürchterlichen) Flughafen. Pünktliche Landung um halb vier Ortszeit in Frankfurt.

    Wir gehen sonntags in Rheinhessen wandern ... und freuen uns, dass wir Vogelarten hören, die wir ein paar Tage zuvor im Donaudelta noch gesehen haben 🤗

    Was bleibt von Rumänien? Ein bereisenswertes Land mit netten Menschen, auch wenn wir jetzt nicht gleich die nächste Tour planen. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit diesem Land am östlichen Ende Europas zu beschäftigen!

    Unsere Top 5:

    #1 Grün!
    Es lag sicher auch an der Jahreszeit, aber wir sind gefühlt jederzeit durch grüne Landschaften gefahren. Nicht spektakulär, vielmehr unaufgeregt schön und mit jeder Menge Wandermöglichkeiten. Dafür hätten wir gerne mehr Zeit gehabt.
    -------
    #2 Ruf.Mich.An.
    In Rumänien geht nichts ohne zu telefonieren. Dann geht aber (fast) alles. Die Rumän:innen sind absolut nett und hilfsbereit. Manchmal vielleicht etwas chaotisch und unsortiert, aber sie finden immer eine Lösung. Und sie werden einfach gerne angerufen ...
    -------
    #3 Desedibancaphobie
    Die Angst, sich nicht auf eine Bank setzen zu können 🤣 Ok, die Wortkreation habe ich der KI abgerungen. Es ist faszinierend: Bänke und Sitzgelegenheiten gab es in jedem Park, auf jeder Promenade, an jedem Platz im Überfluss.
    -------
    #4 Dörfer, Dächer, Pferdekutschen
    Wir waren in vielerlei Hinsicht überrascht von den rumänischen Dörfern. Jedes, wirklich jedes Dorf war super gepflegt. Nicht im Sinne von "herausgeputzt", man sah einfach, dass sich die Leute bemühen, ihr Dorf ordentlich zu halten. Mega!

    Dirk faszinierte die Tatsache, dass tatsächlich jedes zweite Dach aussah, als sei es gerade frisch gedeckt worden. Und zwar in fast allen Dörfern, durch die wir gefahren sind.

    Und dann waren da noch die Pferdekutschen, die allüberall noch ein absolut gängiges Verkehrsmittel sind. Schräg.
    -------
    #5 last not least: das Donaudelta
    Wir mögen Natur einfach. Und das Donaudelta bietet genau das.

    Wobei wir anfangs durchaus begreifen und akzeptieren mussten, dass es eben auch industriell genutzt wird. Die Passage von Tulcea zum Schwarzen Meer wird von riesigen Frachtschiffen befahren. Und auch einige Ruinen aus der Zeit des Kommunismus stehen hier herum. Es ist kein 100%-iges Friedefreudeeierkuchen-Paradies.

    Und doch ist die Tier-, vor allem die Vogelwelt allein aufgrund ihrer Fülle einfach faszinierend. Da möchten wir gerne irgendwann noch einmal hin.
    Read more

    Trip end
    June 6, 2026