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- Dag 5
- zaterdag 25 oktober 2025
- ☁️ 15 °C
- Hoogte: 240 m
Nieuw-ZeelandWaitākere Ranges36°58’5” S 174°29’15” E
Fast das Ende der Reise
25 oktober, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 15 °C
Am Morgen des 25.10. verlassen wir Auckland.
Wir wollen nach Tiha Beach , einem spektakulären Strandabschnitt an der Tasmanischen See, auch Tasmanmeer genannt.
Unseren Kühlschrank und ein paar Schubladen haben wir bei Woolworth reichlich mit Lebensmitteln aufgefüllt, obwohl wir eigentlich am liebsten essen gehen.
🤣🤣🤣
Kaum haben wir Auckland verlassen, wird die Straße schmaler und ihr Zustand deutlich schlechter.
Durch größere Regenfälle in der letzten Zeit sind die Seitenstreifen neben dem Asphalt tief ausgewaschen, teilweise fehlen sie vollkommen.
Bei Gegenverkehr wird es richtig eng.
Plötzlich, wir sind schon fast an unserem Ziel angekommen, rast uns ein Jeep auf unserer Spur entgegen.
Oh, mein Gott!!! 😨
Links von mir ist neben der kaputten Bankette gleich ein tiefer Abgrund.
Trotzdem muss Viktor ausweichen, wenn er einen Zusammenstoß verhindern will.
Und dann macht es auch schon Rumms, und wir hängen in einem tiefen Riesenschlagloch!
Einerseits schlecht, so abrupt und unsanft gestoppt zu werden. Andererseits hat das uns vor dem sicheren Absturz in die Tiefe bewahrt
Aussteigen auf meiner Seite ist nicht mehr möglich, also hangele ich mich in der extremen Schieflage auf die rechte Seite, hoffend, dass der Wagen nicht gleich durch die Bewegungen den Abhang herunterrutscht.
Schließlich stehen wir beide auf der Straße, der andere Fahrer hat sich aus dem Staub gemacht.
Wir sind komplett unter Schock, selbst Viktor ist kreidebleich und sichtlich erschüttert.
Es dauert keine zwei Minuten, und die ersten Helfer stoppen neben uns.
Auch sie sind total erschrocken und vergewissern sich erst einmal, dass keiner von uns verletzt ist.
Zunächst ist der Plan, dass einer von ihnen uns mit seinem großen Van wieder auf die Straße zieht.
Doch der Untergrund unter dem linken Vorderrad ist zu unstabil. Es besteht die Gefahr, dass die Erde darunter abbricht und wir den Helfer dann mit in den Abgrund reißen.
Einer der Neuseeländer ruft deshalb unsere Autovermietung an, die sich wiederum mit einem Abschleppdienst in Verbindung setzt.
Nach etwa 2 Stunden wälzt sich ein Riesentruck die enge Straße hinunter, und nicht einmal 15 Minuten später steht unser Camper wieder sicher auf der Straße.
🙏 🙏 🙏
Unfälle auf engen Straßen sind in Neuseeland leider keine Seltenheit, was auf die Beschaffenheit der Straßen, sowie schmale und kurvenreiche Abschnitte zurückzuführen ist.
Zudem stellt das Fahren auf der linken Straßenseite für ausländische Fahrer eine große Herausforderung dar.
Wir sind Gott sei Dank noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen.
Erst Stunden später realisieren wir so richtig, wieviel Glück wir gehabt haben.
Das hätte das Ende unserer Reise sein können.
Diesen Augenblick werden wir so schnell nicht wieder vergessen.
Danke an unseren Schutzengel und die freundlichen Helfer!!!!Meer informatie









Passt auf Euch auf😇 [Biggi]
Inge HohmeierMachen wir ❤️