Joined November 2019
  • Day1

    Erster Stopp: Corona-Test

    July 26 in Portugal ⋅ ☀️ 24 °C

    Da der Abflug um 6:30 Uhr in Hannover ist, stehen wir alle zeitig so um 3 Uhr auf und fahren müde, aber entspannt in den Urlaub. Das klappt auch super, obwohl wir mit dem Handgepäck noch ein paar Debatten haben, weil Handgepäck-Trolleys doch aufgegeben werden müssen und natürlich nicht nur 6 kg wiegen. ;) Ansonsten ist ein bisschen was los am Flughafen, aber überfüllt ist er nicht.

    Im Flieger ist das Tragen des Mundschutzes Pflicht. Ansonsten haben wir aber gut Platz, der Flieger nach Madeira ist maximal halb voll. Nach 4 Std. angekommen und Gepäck abgeholt kommen wir zum Coronatest. Man kann sich vorher bereits registrieren und auch zu Hause einen Test durchführen lassen (meine frühestens 72 Stunden vor Abflug). Wir haben uns ohne Test registriert und stellen uns für einen kostenlosen Test an. Schon 15-20 Minuten später sind wir getestet. Damit dürfen wir dann auch gehen, sollten aber den ersten Tag bzw. die Zeit bis zum Ergebnis in der Unterkunft verbringen.

    Das ist auch kein Problem, da wir ein eigenes Haus für uns Sechs inkl. Garten und Pool haben. So lässt es sich aushalten... Unsere Testergebnisse haben wir am späten Nachmittag und sind zum Glück - aber auch erwartungsgemäß - alle negativ. Wir besorgen uns noch Verpflegung, was hier in großen Supermärkten sehr gut geht und trotz der Insellage nicht viel teurer ist als bei uns. Abends wird in der Nähe noch am Strand gegessen, insgesamt ein toller Start in den Urlaub!

    PS: Es gibt auch wieder Pastéis de Nata, aber bislang nicht annähernd so frisch und gut wie in Lissabon.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day4

    Trip nach Belém & Tag der Entscheidung

    March 4 in Portugal ⋅ ⛅ 18 °C

    Zuallerallererst (wollte ich nur verwenden, weil es im Duden steht) fahren wir heute nach Belém, das ein wenig außerhalb der Innenstadt von Lissabon direkt am Wasser liegt. Hier gibt es vor allem ein altes und imposantes Kloster, ein Monument zu Ehren der Kolonialgeschichte Portugals (nochmal kurz an gestern zurückdenken) und die Pastéis de Belém zu entdecken.

    Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der letzte Punkt bei quasi jedem Touristen auf dem Plan steht. Auch non-Foodies kommen aufgrund der Origin-Geschichte der Pastéis in besagtem Kloster hier her und wollen diese angeblich nach jahrhundertealtem Originalrezept zubereiteten Törtchen probieren. Für uns ist das natürlich besonders wichtig ;) und wir werden nicht enttäuscht. Am heutigen, letzten Tag steht auch die Entscheidung zu den besten Pastéis de Nata aus unserer bisherigen Erfahrung aus, aber dazu später mehr.

    Wir vertreiben uns ein wenig Zeit in Belém rund um die Sehenswürdigkeiten und fahren anschließend in die Stadt zurück. Nach einer kleinen Ruhepause gibt es berühmt-berüchtigtes BBQ-Hähnchen (oder in meinem Fall Salat und Chips :D) bevor wir den Abend nach einem weitläufigen Spaziergang entlang der Avenida da Liberdade im bekannten Bar-Viertel Bairro Alto bei Live-Musik und Getränken ausklingen lassen. Sehr spaßig, können wir auch nur empfehlen.

    Jetzt zu dem wichtigsten Teil (für mich). Unsere Einschätzung der Pastéis de Nata. nach Tiers (Ränken?), da eine exakte Abstufung aufgrund des zeitlichen Abstands dazwischen etwas schwierig war. Trotzdem ist mir der erste Eindruck der hervorragenden, frischen Pastéis in der Manteigaria (Rua do Loreto) am besten in Erinnerung geblieben. Etwas überraschend fand ich persönlich, dass einige die großen bekannten Namen auch tatsächlich zu den Besten gehörten, obwohl ich mir in der Online-Recherche viel Mühe gegeben habe auch kleinere Konditoreien zu finden und wir einfach mal spontan welche probiert haben.

    So, without further ado:
    Tier 1 (wortwörtlich die Crème de la Crème): Manteigaria, Fábrica de Nata, Pastéis de Belém
    Tier 2 (gut - mittel, jetzt auch grob in geschmacklich absteigender Reihenfolge): Alcôa (könnte es frisch in Tier 1 schaffen), Pastelaria Aloma, Pastelaria Batalha, Pastelaria Versailles (Flughafen), Pastelaria Batalha (vegane Variante)
    Tier 3: Starbucks... Ich bin ja durchaus mal ein Anhänger des Venti Java Chocolate Chip Frappucino mit Sojamilch ohne Sahne am besten zubereitet bei Vollmond, aber die Pastéis kann man leider nicht gutheißen. Man kann sie essen, aber es ist ein himmelweiter Unterschied zu den geradezu göttlichen Eiertörtchen ganz oben auf der Liste. ;)

    Mehr Pastéis de Nata haben leider weder die Zeit, noch mein Körper hergegeben, aber falls ihr das hier lest und weitere sehr gute Kandidaten habt, schreibt gerne mal einen Kommentar. :)
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  • Day3

    African history walking tour

    March 3 in Portugal ⋅ ⛅ 18 °C

    Neben einem netten Frühstück und noch mehr Pastéis de Nata (es gibt durchaus qualitative Unterschiede), ist unser heutiges Highlight eine Tour am Nachmittag. Wir treffen unseren Guide Naky auf einem der weiteren großen Sightseeing Spots: dem Praça do Comércio nah am Wasser.

    Er führt uns und sieben weitere Interessierte mehrere Stunden durch die Stadt und erzählt uns an mehreren Stellen Relevantes zu den negativen Seiten der portugiesischen Kolonialgeschichte und dem Leben und Alltag der Sklaven in Lissabon. Auch allgemeine historische Ereignisse wie das Erdbeben von 1755 sind Bestandteil der Tour. Das moderne Leben von Einwanderern wird ebenfalls ein wenig beschrieben. So schauen wir uns z. B. einen afrikanischen Lebensmittelladen an und essen in einem sehr leckeren kapverdischen Restaurant.

    Was im Laufe der Tour sehr offensichtlich wird, ist dass die negativen Seiten der Kolonialisierung und die für mich überraschende Tatsache, dass Portugal den größten Anteil am Sklavenhandel hatte, allgemein eher verschwiegen werden bzw. man kaum Informationen darüber findet. Die geschätzten 5,8 Millionen (!) Menschen, die verschifft wurden, landeten häufig in Brasilien, was man noch heute an der ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung erkennen kann.

    Alles in allem war es eine sehr interessante Erfahrung und ich bin Barry für den Vorschlag zu der Tour sehr dankbar. Würde es jeder Besucherin bzw. jedem Besucher ans Herz legen.
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  • Day2

    Foodseeing

    March 2 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute wird nicht ausgeschlafen, damit wir in einem netten Café in Ruhe frühstücken können. Es ist wohl auch eher modern bzw. international ausgerichtet, aber sehr lecker.

    Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg die ersten kleinen Eiertörtchen zu essen, auf die ich mich schon so gefreut habe. Die erste Adresse ist auch direkt eine der einhellige Empfehlungen in Blogs etc: Manteigaria (gibt es 3x in Lissabon soweit ich weiß). Also bestellen: drei Pastéis de Nata und eine Bica. Bica ist wohl die typische Bezeichnung in Lissabon für einen Kaffee, wobei unter beidem standardmäßig ein Espresso verstanden wird. Erstaunlich ist, dass selbst in dieser bei Touristen so beliebten Bäckerei ein Törtchen 1,10 EUR und ein Espresso weniger als einen EUR kostet. Gefällt mir!

    Noch besser gefällt uns allerdings der Geschmack der Törtchen. Noch warm ist der Blätterteig außen knusprig frisch, aber nicht zu hart. Die innere Masse ist etwas dickflüssiger als Pudding, aber ähnlich im Aussehen. Sie schmeckt süß und ist ansonsten schwer zu beschreiben. Crème brûlée kommt dem vielleicht noch am nächsten. Wir haben aber nicht ohne Grund noch eine extra Nata, wie sie abgekürzt auch genannt werden. Sie werden häufig noch zusätzlich mit Zimt und evtl. auch noch mit Zucker bestreut. Letzteres erschien mir bei dem ohnehin sehr süßen Gebäck allerdings etwas übertrieben. Bei Zimt sind wir uns aber einig, dass es klasse schmeckt. Diese hier haben auch so eine ganz leichte Zimtnote, die Rezepte unterscheiden sich aber in jeder Bäckerei etwas.

    Jetzt werden die Kalorien erstmal (teilweise) wieder abgelaufen. Wir merken, dass man alle zentralen Teile Lissabons wunderbar zu Fuß erkunden kann. Es ist zwar hügelig, vor allem wenn man z. B. zum Castelo de São Jorge hochläuft. Dafür sind die Distanzen, die auf der Karte gar nicht so klein wirkten, doch super fußläufig machbar. Die Innenstadt ist überraschend kompakt. Beim Herumschlendern erhalten wir einen Eindruck des mediterranen Flairs. Es hat Charme, auch wenn - oder vielleicht gerade weil - viele Gebäude nicht so wirken als wären sie in den letzten 20 Jahren gestrichen geschweige denn saniert worden.

    Nach zwei- bis dreistündiger Tour landen wir im bei Touristen ebenfalls sehr bekannten Time Out Market, einer großen Halle voller Essensgelegenheiten. Hier finden sich wohl so ziemlich alle lokalen Spezialitäten auf relativ wenig Raum und darüber hinaus auch vieles mehr. Wir haben hier eine super Mahlzeit, können aber nicht sagen ob es immer so ist. Der Ruf ist aber eigentlich sehr gut, es ist nur recht voll und etwas teurer als lokale Restaurants. Trotzdem eine Empfehlung für Foodies, Feinschmecker und alle mit wenig Zeit. Als Gruppe kann man zudem individuell ganz unterschiedliches Essen aussuchen und trotzdem im großen Gemeinschaftsbereich in der Mitte zusammen essen.

    Nach anschließender Rückkehr und Entspannungszeit gehen wir abends noch einmal in ein gutes Restaurant mit eher lokaler Küche (Santelmo). Wieder sehr lecker und nach der geteilten Flasche Wein sind wir auch bereit, satt und zufrieden ins Bett zu fallen.
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  • Day1

    Ankunft im chinesischen Pavillon

    March 1 in Portugal ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach der Ankunft gestern und waren wir noch mit Bekannten meines Mitreisenden verabredet und sind in einem der eher modernen, sprich hippen Restaurants gelandet. Was dabei rückblickend auffällt ist, dass es in dem amerikanisch angehauchten Hühnchenrestaurant auch eine vegetarische Alternative gab. Alleine die vorab-Recherche hat schon deutlich gemacht, dass Lissabon nicht die Stadt der oder für Vegetarier ist. Beispiel: Bifana, ein Steak das zwischen zwei Brötchenhälften geschoben wird. Es gibt aber auch viel Fisch, z. B. Kabeljau. Aber auch Sardinendosen sind irgendwie sehr typisch in Lissabon. Genau wie Oktopus, eine Spezialität, die man häufiger auf der Speisekarte findet (wo auch immer die alle herkommen).

    Generell gibt es aber keinen Mangel an Gelegenheiten zu essen und zu trinken und das preislich teils sehr attraktiv. Wir gehen nach unserer ersten, nicht gerade portugiesischen Mahlzeit in den Pavilhão Chinês, eine Bar mit sehr individuellem Flair. Witzig ist auch, dass wir klingeln mussten um eingelassen zu werden, was dem Ganzen noch mehr Flair verleiht, obwohl es letztlich eine normale, vielfältig dekorierte Bar mit gemütlichen Sitzgelegenheiten ist. Kann man mal machen.
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  • Day387

    Home sweet home

    July 3, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach

    12,5 Monaten • 386 Übernachtungen • 17 Ländern • 5 Kontinenten • 110200 km

    um die Welt

    🇨🇦🇺🇸🇧🇸🇨🇺🇨🇼🇧🇶🇳🇱🇦🇺🇳🇿🇵🇫🇯🇵🇰🇷🇭🇰🇲🇴🇲🇨🇸🇬🇩🇪

    mit
    🛩 38 Flügen • 🚗 17 (Miet-) Autos • 🛳 15 Fährfahrten • 🚅 4 Zugfahrten • 🏍 2 Motorrädern • Quad • 🛵 Roller • 🚖 Taxi • 🚍 Bus • 🚋 Straßenbahn • 🚌 Metro • 🚐 Camper • 🛴 E-Roller • 🚲 Fahrrad • 🛹 Longboard • ⛵ Segelboot • 🛶 Kanu • 🛶 Kajak • 🏄🏽‍♀️ SUP • 🚤 Schiff • 🚁 Helikopter • 🚠 Seilbahn • 🐎 Pferd • 🚶‍♂️ zu Fuß

    im
    🚐 Camper • 🏡 Haus • 🚪 Wohnung • 🏨 Hotel • 🛏 Hostel • 🏪 Motel • 🚗 Auto • 🏕 Zelt • 🎪 Bungalow • Pop-up Tent • Hängematte

    sind wir wieder heile und sicher zuhause angekommen 😊.
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  • Day387

    Goodbye Singapur

    July 3, 2019 in Singapore ⋅ ⛅ 29 °C

    DAS LAND 🇸🇬
    Singapur gehört nicht gerade zu den größten Ländern der Erde, ist aber auf vielerlei Art beeindruckend und trotz der Größe überraschend abwechslungsreich. Durch den bunten Bevölkerungs- und Sprachenmix kann man auch abseits von Little India und Chinatown kulturelle und kulinarische Vielfalt erleben. Dass Englisch zu den Landessprachen zählt, macht es gleichzeitig sehr einfach die Stadt zu bereisen. Dazu kommt ein hervorragendes Verkehrssystem bzw. eine generell gute Infrastruktur. Wir fanden es schön, wie modern und sauber die Stadt ist und dass es trotz des begrenzten Platzangebots einige und auch größere Grünflächen gibt.

    DIE LEUTE 👨‍👩‍👧‍👦
    Wir wissen nicht genau, ob es „den Singapurer“ bzw. „die Singapurerin“ (es heißt wirklich so) in der Form überhaupt gibt. Die ursprüngliche Herkunft der Einwohner vor allem aus China, Malaysia und Indien gemischt mit einigen „Westlern“ (bzw. -innen) sorgt für einen guten Mix an Kulturen. Unser Eindruck war, dass es sowohl traditionelle Elemente gibt, die aufrecht erhalten werden, als auch, dass es teils einem modernen Großstadtleben weicht. Dafür fehlt uns aber leider die persönliche Beziehung zu den Bewohnern.

    MOBILITÄT 🚀⛵🚗
    Wie anfangs bereits erwähnt ist das öffentliche Verkehrsnetz wunderbar ausgebaut und bietet neben mehreren Metro-Linien auch reichlich Busverbindungen. Abgesehen davon ist der hauptsächlich von Besuchern frequentierte Teil der Stadt so übersichtlich, dass man mit ein paar Fußkilometern am Tag das allermeiste davon erkunden kann (Ausnahmen sind z. B. der Zoo oder der botanische Garten). Wir haben uns wie in vielen anderen Ländern eine wiederaufladbare Karte gekauft, die sich zwar aufgrund einer Kaufgebühr kaum gelohnt hat, dafür aber extrem komfortabel ist und gleichzeitig ein kleines Souvenir darstellt.

    EINKAUFEN 💰
    Die Vielzahl an Shopping Malls bietet eigentlich alles, was Shopoholics sich so wünschen können. Preislich ist es wohl im Großen und Ganzen vergleichbar mit Deutschland, also lohnt es sich nicht zum Sparen hierher zu kommen. Da es von den Lebenskosten her keine günstige Stadt ist, vor allem was Wohnraum angeht, finden man problemlos auch eine Auswahl an Luxusartikeln und ähnlichem. Das war zwar nichts für uns, aber gleichzeitig gibt es auch viele der internationalen Läden bzw. Ketten, die man von zu Hause bereits bestens kennt. Dazwischen finden sich aber auch bei uns weniger gängige Angebote verschiedener asiatischer Geschäfte aus diversen Ländern inkl. Japan.

    AUSGEHEN 💃🏻🍹
    Genau wie beim Einkaufen fehlt es nicht an Gelegenheiten um auszugehen. Die reichhaltige Auswahl an Restaurants und Bars aus aller Welt ist preislich in Ordnung und lädt den Durchschnittstouristen zu einer (oder mehreren) Erkundungstour(en) ein.

    HIGHLIGHTS 🎉
    Hafenbucht und Marina Bay Sands, der abendlichen Wasserfontänenshow und den nahegelegenen Gardens by the Bay, Singapur Zoo mit weißen Tigern, Little India.

    EMPFEHLUNGEN ❗
    Hinfahren bzw. -fliegen und genießen, schließlich ist es aus unserer Sicht eine der am einfachsten, komfortabelsten und sichersten bereisbaren Städte/Länder der Erde. Auf jeden Fall die Gardens by the Bay besuchen und sonst das Großstadtflair und die Vielfalt auf sich wirken lassen.
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  • Day385

    Singapur Zoo

    July 1, 2019 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Für eine von uns geht heute ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung - wir schauen uns die zwei weißen Tiger im Zoo Singapur an. Das ist allerdings nicht alles, was es hier zu sehen gibt. Die ersten Tiere, die uns begrüßen, sind Gaviale (Krokodile mit sehr langer, schlanker Schnauze). Und direkt darauf statten wir den weißen Tigern in der Nähe des Eingangs einen Besuch ab. Es lohnt sich, da ein Tiger zwar wie erwartet schläft, der (oder die) Andere aber gerade ein wenig Wassergymnastik betreibt. Da die Gehege durch Wasser und eine kleine Erhöhung bzw. Mauer anstatt durch Zäune begrenzt werden, läuft der Tiger in dem "schulterhohen" Becken ein wenig auf und ab und schaut sich gelegentlich die neugierigen Zuschauer über ihm an. Ab und zu begibt er sich noch weiter zum Rand und fängt richtig zu schwimmen an. Das sieht eher aus wie ein Strampeln, vergleichbar dazu wie Hunde schwimmen. Wenn man Dokumentationen glauben darf, sind Tiger tatsächlich ganz fähige Schwimmer, die auch in der Natur manchmal Gewässer durchqueren. Wir freuen uns jedenfalls über den Anblick des aktiven und sehr imposanten Tieres.

    Im weiteren Verlauf des Zoobesuchs entdecken wir viele Tiere, einige davon auch zum allerersten Mal - so z. B. African Painted Dogs, Fossa (kleinere Großkatzen.. oder größere Kleinkatzen?), zwei wildschweinartige Tiere und die kleinste Bärenart der Welt: der Sonnenbär oder Malaienbär, der gerne Honig schlürft. Der Fokus hier liegt auf verschiedenen Arten von Affen und Reptilien, aber es gibt auch viele andere der größeren und kleineren Tiere, die man in Afrika und (Süd-Ost-) Asien so antreffen kann (oder konnte). Nach einer schönen, viereinhalbstündigen Tour durch die Tierwelt sind wir wieder am Eingang und treten den Rückweg an.

    So ganz ist der Tag aber noch nicht vorbei. Nach einer Stärkung mit Bretzeln und Paulaner (wie stereotypisch von uns) geht es noch einmal zum Hafen, um uns die Skyline und auch die Gardens by the Bay bei Nacht anzuschauen. Wir entdecken aus der Ferne noch eine Lichtershow in den Gardens, bei denen insb. die vorgestern schon erwähnten Supertrees hell erstrahlen. Im Anschluss startet dann im Hafen direkt vor dem Marina Bay Sands ein kleines Licht- und Fontänenspektakel, das die ähnlich musikalisch untermalten Attraktionen in Las Vegas und Macau schlecht aussehen lässt. Die Viertelstunde kostenloser Unterhaltung sollte man ruhig investieren, wenn man schon einmal hier ist (z. Z. um 20 Uhr und 21 Uhr).
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  • Day384

    Little India

    June 30, 2019 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Nachdem wir unsere wichtigsten Sightseeing-Ziele gestern schon abgeklappert haben und uns heute auch nicht so fit fühlen, erkunden wir hauptsächlich Little India. Da sich eine Metrofahrt von unserer Unterkunft aus nicht lohnt, laufen wir trotzdem ein wenig zu Fuß und entdecken auf dem Weg bereits einige der klassischeren Häuser Singapurs. Das sind zweistöckige Gebäude mit unterschiedlich farbigen Fassaden, in denen im Erdgeschoss Läden oder Restaurants zu finden sind und darüber Wohnraum. Little India wird seinem Namen im Hinblick auf drei Dinge gerecht: Die Bewohner bzw. Besucher, die Restaurants, in denen (anscheinend) Locals mit der Hand Reis von Bananenblättern als Teller essen und den Tempeln, die hier von außen recht bunt und bedeckt mit Figuren sind.

    Anschließend geht es mit dem Bus noch einmal in ein schickeres Viertel, wo wir uns letztlich auf einen Kaffee niederlassen. Durch das Laufen und Fahren ist auch schon einige Zeit vergangen, also kehren wir zurück in unser Zimmer (der Rest der Unterkunft wird geteilt) und lassen den Abend ruhig ausklingen. Damit sind wir dann hoffentlich morgen fit für den Tag im Zoo. 🙂
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  • Day383

    Singapur

    June 29, 2019 in Singapore ⋅ ⛅ 31 °C

    Da wir Jakarta gestern verlassen haben, widmen wir unseren Tag heute dem Sightseeing in Singapur und zuerst hauptsächlich den Gardens by the Bay. Eigentlich liegt der Hafen gar nicht so weit entfernt von unserem Hostel, der Weg stellt sich jedoch trotzdem als etwas komplizierter heraus. In der ganzen Stadt sind aufgrund der Übungen von Paraden für den National Day am 9.8. immer wieder Straßen gesperrt, sodass wir letztendlich im "Untergrund" durch die Stadt laufen und nahe des Hafens wieder herauskommen. Wir überqueren die Helix Bridge und stehen direkt vor dem riesigen Hotel Marina Bay Sands, welches aussieht wie ein Zug auf Stelzen 😀 (eigentlich soll es wohl eher ein Schiff darstellen). Da es draußen sehr heiß ist mit einer enorm hohen Luftfeuchtigkeit, gehen wir erst einmal in die zum Hotel gehörige Shopping Mall um uns abzukühlen und zu frühstücken.

    Gestärkt machen wir uns auf den Weg zu den Gardens by the Bay (South), einer relativ großen Parkanlage mit den sog. Supertrees, riesigen baumartigen Konstruktionen mit Pflanzenbewuchs, und zwei riesigen Gewächshäusern. Lässt man den Blick über die Gärten schweifen, denkt man, man ist in einer anderen Zeit, da alles sehr futuristisch aussieht. Wir schlendern zwischen den Palmen durch die Gärten, essen einen Froyo und gehen bald weiter Richtung Westen.

    Wir gehen durch das Finanzviertel, welches hier wirklich nicht gerade klein ist, um nach Chinatown zu kommen. Chinatown ist hier nicht so wie man es aus anderen Städten kennt. Es gibt einen Markt, ein, zwei chinesische Supermärkte und ein China Square Bürogebäude verteilt in bzw. neben dem Finanzviertel.

    Auf unserem Weg zurück zum Hostel kommen wir ganz zufällig 😇 am Paulaner Brauhaus vorbei 🤷🏻‍♀️.
    Als wir gemütlich im Biergarten sitzen, fliegen direkt über unseren Köpfen in nicht allzu hoher Höhe einige Militär-Hubschrauber gefolgt von Kampfjetformationen entlang. Das ist vielleicht laut 🙉. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehen wir in der Mall einige größere Guppen der Parade die Rolltreppen hochfahren, welche alle unterschiedlich, jedoch passend zum National Day gekleidet sind und zum Abschluss gibt es noch ein Feuerwerk. Unsere Recherchen haben ergeben, dass bereits zwei bis drei Monate vor dem National Day am 9.8. kräftig dafür geübt wird. Ganz schön viel Aufwand für eine Übung, was wird dann wohl am 9.8. los sein? 😳
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