Gerald Travels

Joined November 2019Living in: Braunschweig, Germany
  • Day387

    Home sweet home

    July 3 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach

    12,5 Monaten • 386 Übernachtungen • 17 Ländern • 5 Kontinenten • 110200 km

    um die Welt

    🇨🇦🇺🇸🇧🇸🇨🇺🇨🇼🇧🇶🇳🇱🇦🇺🇳🇿🇵🇫🇯🇵🇰🇷🇭🇰🇲🇴🇲🇨🇸🇬🇩🇪

    mit
    🛩 38 Flügen • 🚗 17 (Miet-) Autos • 🛳 15 Fährfahrten • 🚅 4 Zugfahrten • 🏍 2 Motorrädern • Quad • 🛵 Roller • 🚖 Taxi • 🚍 Bus • 🚋 Straßenbahn • 🚌 Metro • 🚐 Camper • 🛴 E-Roller • 🚲 Fahrrad • 🛹 Longboard • ⛵ Segelboot • 🛶 Kanu • 🛶 Kajak • 🏄🏽‍♀️ SUP • 🚤 Schiff • 🚁 Helikopter • 🚠 Seilbahn • 🐎 Pferd • 🚶‍♂️ zu Fuß

    im
    🚐 Camper • 🏡 Haus • 🚪 Wohnung • 🏨 Hotel • 🛏 Hostel • 🏪 Motel • 🚗 Auto • 🏕 Zelt • 🎪 Bungalow • Pop-up Tent • Hängematte

    sind wir wieder heile und sicher zuhause angekommen 😊.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day387

    Goodbye Singapur

    July 3 in Singapore ⋅ ⛅ 29 °C

    DAS LAND 🇸🇬
    Singapur gehört nicht gerade zu den größten Ländern der Erde, ist aber auf vielerlei Art beeindruckend und trotz der Größe überraschend abwechslungsreich. Durch den bunten Bevölkerungs- und Sprachenmix kann man auch abseits von Little India und Chinatown kulturelle und kulinarische Vielfalt erleben. Dass Englisch zu den Landessprachen zählt, macht es gleichzeitig sehr einfach die Stadt zu bereisen. Dazu kommt ein hervorragendes Verkehrssystem bzw. eine generell gute Infrastruktur. Wir fanden es schön, wie modern und sauber die Stadt ist und dass es trotz des begrenzten Platzangebots einige und auch größere Grünflächen gibt.

    DIE LEUTE 👨‍👩‍👧‍👦
    Wir wissen nicht genau, ob es „den Singapurer“ bzw. „die Singapurerin“ (es heißt wirklich so) in der Form überhaupt gibt. Die ursprüngliche Herkunft der Einwohner vor allem aus China, Malaysia und Indien gemischt mit einigen „Westlern“ (bzw. -innen) sorgt für einen guten Mix an Kulturen. Unser Eindruck war, dass es sowohl traditionelle Elemente gibt, die aufrecht erhalten werden, als auch, dass es teils einem modernen Großstadtleben weicht. Dafür fehlt uns aber leider die persönliche Beziehung zu den Bewohnern.

    MOBILITÄT 🚀⛵🚗
    Wie anfangs bereits erwähnt ist das öffentliche Verkehrsnetz wunderbar ausgebaut und bietet neben mehreren Metro-Linien auch reichlich Busverbindungen. Abgesehen davon ist der hauptsächlich von Besuchern frequentierte Teil der Stadt so übersichtlich, dass man mit ein paar Fußkilometern am Tag das allermeiste davon erkunden kann (Ausnahmen sind z. B. der Zoo oder der botanische Garten). Wir haben uns wie in vielen anderen Ländern eine wiederaufladbare Karte gekauft, die sich zwar aufgrund einer Kaufgebühr kaum gelohnt hat, dafür aber extrem komfortabel ist und gleichzeitig ein kleines Souvenir darstellt.

    EINKAUFEN 💰
    Die Vielzahl an Shopping Malls bietet eigentlich alles, was Shopoholics sich so wünschen können. Preislich ist es wohl im Großen und Ganzen vergleichbar mit Deutschland, also lohnt es sich nicht zum Sparen hierher zu kommen. Da es von den Lebenskosten her keine günstige Stadt ist, vor allem was Wohnraum angeht, finden man problemlos auch eine Auswahl an Luxusartikeln und ähnlichem. Das war zwar nichts für uns, aber gleichzeitig gibt es auch viele der internationalen Läden bzw. Ketten, die man von zu Hause bereits bestens kennt. Dazwischen finden sich aber auch bei uns weniger gängige Angebote verschiedener asiatischer Geschäfte aus diversen Ländern inkl. Japan.

    AUSGEHEN 💃🏻🍹
    Genau wie beim Einkaufen fehlt es nicht an Gelegenheiten um auszugehen. Die reichhaltige Auswahl an Restaurants und Bars aus aller Welt ist preislich in Ordnung und lädt den Durchschnittstouristen zu einer (oder mehreren) Erkundungstour(en) ein.

    HIGHLIGHTS 🎉
    Hafenbucht und Marina Bay Sands, der abendlichen Wasserfontänenshow und den nahegelegenen Gardens by the Bay, Singapur Zoo mit weißen Tigern, Little India.

    EMPFEHLUNGEN ❗
    Hinfahren bzw. -fliegen und genießen, schließlich ist es aus unserer Sicht eine der am einfachsten, komfortabelsten und sichersten bereisbaren Städte/Länder der Erde. Auf jeden Fall die Gardens by the Bay besuchen und sonst das Großstadtflair und die Vielfalt auf sich wirken lassen.
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  • Day385

    Singapur Zoo

    July 1 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Für eine von uns geht heute ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung - wir schauen uns die zwei weißen Tiger im Zoo Singapur an. Das ist allerdings nicht alles, was es hier zu sehen gibt. Die ersten Tiere, die uns begrüßen, sind Gaviale (Krokodile mit sehr langer, schlanker Schnauze). Und direkt darauf statten wir den weißen Tigern in der Nähe des Eingangs einen Besuch ab. Es lohnt sich, da ein Tiger zwar wie erwartet schläft, der (oder die) Andere aber gerade ein wenig Wassergymnastik betreibt. Da die Gehege durch Wasser und eine kleine Erhöhung bzw. Mauer anstatt durch Zäune begrenzt werden, läuft der Tiger in dem "schulterhohen" Becken ein wenig auf und ab und schaut sich gelegentlich die neugierigen Zuschauer über ihm an. Ab und zu begibt er sich noch weiter zum Rand und fängt richtig zu schwimmen an. Das sieht eher aus wie ein Strampeln, vergleichbar dazu wie Hunde schwimmen. Wenn man Dokumentationen glauben darf, sind Tiger tatsächlich ganz fähige Schwimmer, die auch in der Natur manchmal Gewässer durchqueren. Wir freuen uns jedenfalls über den Anblick des aktiven und sehr imposanten Tieres.

    Im weiteren Verlauf des Zoobesuchs entdecken wir viele Tiere, einige davon auch zum allerersten Mal - so z. B. African Painted Dogs, Fossa (kleinere Großkatzen.. oder größere Kleinkatzen?), zwei wildschweinartige Tiere und die kleinste Bärenart der Welt: der Sonnenbär oder Malaienbär, der gerne Honig schlürft. Der Fokus hier liegt auf verschiedenen Arten von Affen und Reptilien, aber es gibt auch viele andere der größeren und kleineren Tiere, die man in Afrika und (Süd-Ost-) Asien so antreffen kann (oder konnte). Nach einer schönen, viereinhalbstündigen Tour durch die Tierwelt sind wir wieder am Eingang und treten den Rückweg an.

    So ganz ist der Tag aber noch nicht vorbei. Nach einer Stärkung mit Bretzeln und Paulaner (wie stereotypisch von uns) geht es noch einmal zum Hafen, um uns die Skyline und auch die Gardens by the Bay bei Nacht anzuschauen. Wir entdecken aus der Ferne noch eine Lichtershow in den Gardens, bei denen insb. die vorgestern schon erwähnten Supertrees hell erstrahlen. Im Anschluss startet dann im Hafen direkt vor dem Marina Bay Sands ein kleines Licht- und Fontänenspektakel, das die ähnlich musikalisch untermalten Attraktionen in Las Vegas und Macau schlecht aussehen lässt. Die Viertelstunde kostenloser Unterhaltung sollte man ruhig investieren, wenn man schon einmal hier ist (z. Z. um 20 Uhr und 21 Uhr).
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  • Day384

    Little India

    June 30 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Nachdem wir unsere wichtigsten Sightseeing-Ziele gestern schon abgeklappert haben und uns heute auch nicht so fit fühlen, erkunden wir hauptsächlich Little India. Da sich eine Metrofahrt von unserer Unterkunft aus nicht lohnt, laufen wir trotzdem ein wenig zu Fuß und entdecken auf dem Weg bereits einige der klassischeren Häuser Singapurs. Das sind zweistöckige Gebäude mit unterschiedlich farbigen Fassaden, in denen im Erdgeschoss Läden oder Restaurants zu finden sind und darüber Wohnraum. Little India wird seinem Namen im Hinblick auf drei Dinge gerecht: Die Bewohner bzw. Besucher, die Restaurants, in denen (anscheinend) Locals mit der Hand Reis von Bananenblättern als Teller essen und den Tempeln, die hier von außen recht bunt und bedeckt mit Figuren sind.

    Anschließend geht es mit dem Bus noch einmal in ein schickeres Viertel, wo wir uns letztlich auf einen Kaffee niederlassen. Durch das Laufen und Fahren ist auch schon einige Zeit vergangen, also kehren wir zurück in unser Zimmer (der Rest der Unterkunft wird geteilt) und lassen den Abend ruhig ausklingen. Damit sind wir dann hoffentlich morgen fit für den Tag im Zoo. 🙂
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  • Day383

    Singapur

    June 29 in Singapore ⋅ ⛅ 31 °C

    Da wir Jakarta gestern verlassen haben, widmen wir unseren Tag heute dem Sightseeing in Singapur und zuerst hauptsächlich den Gardens by the Bay. Eigentlich liegt der Hafen gar nicht so weit entfernt von unserem Hostel, der Weg stellt sich jedoch trotzdem als etwas komplizierter heraus. In der ganzen Stadt sind aufgrund der Übungen von Paraden für den National Day am 9.8. immer wieder Straßen gesperrt, sodass wir letztendlich im "Untergrund" durch die Stadt laufen und nahe des Hafens wieder herauskommen. Wir überqueren die Helix Bridge und stehen direkt vor dem riesigen Hotel Marina Bay Sands, welches aussieht wie ein Zug auf Stelzen 😀 (eigentlich soll es wohl eher ein Schiff darstellen). Da es draußen sehr heiß ist mit einer enorm hohen Luftfeuchtigkeit, gehen wir erst einmal in die zum Hotel gehörige Shopping Mall um uns abzukühlen und zu frühstücken.

    Gestärkt machen wir uns auf den Weg zu den Gardens by the Bay (South), einer relativ großen Parkanlage mit den sog. Supertrees, riesigen baumartigen Konstruktionen mit Pflanzenbewuchs, und zwei riesigen Gewächshäusern. Lässt man den Blick über die Gärten schweifen, denkt man, man ist in einer anderen Zeit, da alles sehr futuristisch aussieht. Wir schlendern zwischen den Palmen durch die Gärten, essen einen Froyo und gehen bald weiter Richtung Westen.

    Wir gehen durch das Finanzviertel, welches hier wirklich nicht gerade klein ist, um nach Chinatown zu kommen. Chinatown ist hier nicht so wie man es aus anderen Städten kennt. Es gibt einen Markt, ein, zwei chinesische Supermärkte und ein China Square Bürogebäude verteilt in bzw. neben dem Finanzviertel.

    Auf unserem Weg zurück zum Hostel kommen wir ganz zufällig 😇 am Paulaner Brauhaus vorbei 🤷🏻‍♀️.
    Als wir gemütlich im Biergarten sitzen, fliegen direkt über unseren Köpfen in nicht allzu hoher Höhe einige Militär-Hubschrauber gefolgt von Kampfjetformationen entlang. Das ist vielleicht laut 🙉. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehen wir in der Mall einige größere Guppen der Parade die Rolltreppen hochfahren, welche alle unterschiedlich, jedoch passend zum National Day gekleidet sind und zum Abschluss gibt es noch ein Feuerwerk. Unsere Recherchen haben ergeben, dass bereits zwei bis drei Monate vor dem National Day am 9.8. kräftig dafür geübt wird. Ganz schön viel Aufwand für eine Übung, was wird dann wohl am 9.8. los sein? 😳
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  • Day382

    Selamat tinggal Indonesien

    June 28 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    DAS LAND 🇲🇨
    Indonesien ist zuallererst mal ein Land, dass man – oder zumindest wir – leicht unterschätzt. Damit meinen wir vor allem die Größe des Landes, da es nicht nur die viertgrößte Bevölkerung der Welt hat und damit das bevölkerungsreichste (hauptsächlich) muslimische Land der Welt ist. Es ist sogar gemessen an der Landmasse das vierzehntgrößte Land der Erde, was durch die vielen einzelnen Inseln etwas versteckt wird. Da ergibt es sich zwangsläufig, dass es auch ein heterogenes Land mit unterschiedlichen Kulturen ist.

    Wir haben das quasi stichprobenartig an Bali und Flores getestet, die sicherlich einige Unterschiede aufweisen. Bali – inzwischen schon ein altbekanntes Touristenziel – ist quasi der hinduistische Hotspot des Landes. Das merkt man relativ schnell an den Tempeln und einigen, teils riesigen Skulpturen an öffentlichen Plätzen. Die religiösen Unterschiede bringen entsprechend auch eine Kultur mit sich, die sich von den anderen in Indonesien so weit wir wissen deutlich unterscheidet. Das Land an sich bietet einige Gelegenheiten zum Sightseeing, angefangen bei den bereits genannten Tempeln über Wasserfälle und Reisterassen bis hin zu Surfspots. Auch einigen (halbwegs) wilden Affen kann man begegnen.

    Flores dagegen haben wir leider aus zeitlichen Gründen nicht großflächig erkundet und uns eher an die kleine Hafenstadt Labuan Bajo gehalten. Die Gegend unterscheidet sich bereits am Grad und Stadium des Tourismus, der sich hier noch in einem früheren Stadium befindet. Trotzdem leben viele Menschen von den bereits vorhandenen Touristen, nicht zuletzt weil es Dutzende von Bootstouranbietern gibt. Auf der Straße fühlt es sich trotzdem lokaler an als auf Bali. Hier wendet man sich auch eher der Hauptreligion, dem Islam, zu. Das fällt zuerst an der Bekleidung und am einfachsten an den von vielen Frauen getragenen Kopftüchern auf. Die ersten Morgen haben wir es außerdem an dem Muezzin der örtlichen Moschee bemerkt, der etwas zeitiger aktiv ist als uns lieb war.

    Das tropische Klima wirkt sich außerdem nicht nur auf die Flora und Fauna an Land aus, sondern auch in dem ebenfalls angenehm warmen Meer. Hier gibt es im günstigsten Fall, wie z. B. im Komodo Nationalpark, eine sehr schöne Korallenlandschaft zu bestaunen und neben den vielen kleineren, tropischen Fischen auch eine Vielzahl etwas größerer Meereslebewesen wie Haien, Schildkröten und Rochen. Ein Highlight für uns waren anmutige Adler- und Mantarochen, die es nicht gerade überall zu sehen gibt.

    Während unseres kurzen Aufenthalts in der Hauptstadt Jakarta erschien sie uns etwas gegensätzlich: Teils etwas älter, chaotisch und mit kleinen, improvisierten Läden direkt an der Straße und teils mit moderner Metro und auf Hochglanz polierten Shoppingpalästen voller Luxusläden und westlichem Schnickschnack.

    DIE LEUTE 👨‍👩‍👧‍👦
    Schwer zu sagen… Wir hatten das Gefühl, dass man uns überall mit viel Freundlichkeit begegnet. Im Dienstleistungsbereich ist das zwar wenig überraschend, aber trotzdem sehr angenehm. Ist ja auch nicht immer und überall so. Aber auch sonst haben wir immer wieder mal Leute getroffen, die einfach freundlich fragen, wo man denn eigentlich herkommt (ohne etwas verkaufen zu wollen oder ähnliches). Klar wird man als wandelnder Geldbeutel auch sonst mal angesprochen, aber ein freundliches „(Nein) Danke“ wurde zumindest in unserem Fall immer sofort akzeptiert.

    Auf Bali spielt die Freundlichkeit in der Kultur unserem Empfinden nach ohnehin eine größere Rolle. Auch die zweimal täglichen Opfergaben, hauptsächlich bestehend aus Blumen, und der Familienzusammenhalt waren spannende Aspekte der lokalen Kultur. Auch Nyepi, ein Feiertag im Frühjahr, ist uns noch nie vorher begegnet. Er ist auch als „Day of Silence“ bekannt, weil die Insel an dem Tag quasi wie ausgestorben ist. Die Bewohner bleiben in ihren Häusern und fasten im Prinzip 24 Stunden lang mit einem Komplettverzicht auf Essen, Trinken, Unterhaltung, Licht, Elektrozität und evtl. sogar Gesprächen. Es wäre bestimmt ein sehr spannendes Erlebnis vor Ort, andererseits würde man ja gerade an diesem Tag nichts sehen können.

    Auch außerhalb dieses gallischen (bzw. hinduistischen) Dorfes nimmt man als Tourist auch eine Sonderrolle ein, die einem ein wenig Milde bei Gepflogenheiten einbringt. Schuhe in Gebäuden anzubehalten schien uns nirgendwo üblich zu sein, abgesehen von Geschäften und Hotels. Generell sind Füße wohl ein heikles Thema und sollten lieber auf dem Boden bleiben und schon gar nicht mit der Sohle oder sonst irgendwie in Richtung anderer Leute gehalten werden (ihr lacht vielleicht, aber wir hatten einen Fall, wo wir gedankenverloren in ein solches Fettnäpfchen getreten sind). Auch mit dem Finger auf Leute zu zeigen geht gar nicht. Daher haben wir uns versucht anzugewöhnen in lokaler Manier mit geschlossener Hand und leicht abstehendem Daumen in Richtungen oder auf Gegenständen zu zeigen. Wir haben das auch bei Locals beobachten können und obwohl wir es nicht konsequent umgesetzt haben, waren wir am Ende ausreichend sensibilisiert.

    Wir wissen über den Alltag der Menschen außer durch unseren Guide auf Bali leider nicht sehr viel. Diese kulturellen Unterschiede und das Leben der Menschen vor Ort empfanden wir aber als besonders spannend und als Highlight des Aufenthalts.

    MOBILITÄT 🚀⛵🚗
    Die Indonesier sind wirklich verrückt im Straßenverkehr, das können wir leider nicht anders formulieren 😉. Wir haben bisher wenige Gegenden erlebt, die das noch übertreffen. Nicht nur, dass die offizielle Anzahl an Fahrspuren durch die Verkehrsteilnehmer immer mindestens um eine erhöht wird. Auch das Zusammenspiel von reichlich vorhandenen Rollern und Autos ist immer wieder spannend. Während die Roller jede kleine Lücke nutzen und dabei aus unserer Sicht Leib und Leben riskieren, zeigen die Autofahrer im Zweifelsfall auch gerne, wer am längeren (Schalt-) Hebel sitzt und nutzen ihre physische Überlegenheit um voranzukommen. Trotzdem zeigen in den entscheidenden Momenten alle genügend Rücksicht, damit letztlich alle unversehrt an ihr Ziel gelangen. Wir sind froh, es nicht ausprobiert zu haben, aber sind uns sicher, dass das hier als die ultimative Fahrprüfung angesehen werden kann.

    Öffentliche Verkehrsmittel waren zwar rar, aber die ausreichend vorhandenen Taxen, privaten Fahrer und inzwischen auch existierenden Ridesharing-Dienste sind so günstig, dass man trotzdem wunderbar mobil sein kann. In der Hauptstadt kommt dazu die brandneue Metro, die in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden soll. Wir haben hier aber auch zum ersten Mal erlebt, dass eine Ridesharing-Dienst seine Klienten hauptsächlich auf Rollern anstatt in Autos transportiert. Gerade in einer Großstadt scheint man damit aber auch schneller voranzukommen.

    Größere Strecken kann man wohl auch in Schiffen zurücklegen, uns schienen aber Flugzeuge die gängigere und günstigere Wahl zu sein. In Zusammenhang mit der eingangs erwähnten Größe des Landes scheint uns das auch die beste Option zu sein.

    Zebrastreifen und Ampeln sind in Indonesien nur eine Verziehrung der Straßen. Eine Funktion haben diese hier nicht. An gefährlichen Kreuzungen trifft man Polizisten an, die zusätzlich zu den Ampeln den Verkehr leiten. Aber selbst die Versuche der Polizei, den Verkehr zu regulieren, sind eher eine nette Bitte und werden fast immer ignoriert.

    EINKAUFEN 💰
    Wir haben persönlich keine großen Erfahrungen mit Shopping in Indonesien gemacht. Es ist aber bekanntermaßen ein eher günstiges Land. Wir haben uns insbesondere über die Lebensmittelpreise gefreut. Endlich mal ein Land, in dem man einen Korb voller Obst für nur 3 EUR bekommt.

    AUSGEHEN 💃🏻🍹
    Worüber wir uns noch mehr gefreut haben als Ladenpreise sind die Essenspreise in Restaurants und an Ständen. Hier bekommt man für 2-3 EUR wirklich leckeres Essen. Auf einem lokalen Essensmarkt ist es sogar noch günstiger. Auch Kaffee oder Trinkkokosnüsse sind vergleichsweise günstig. Für alkoholische Getränke zahlt man ähnlich viel wie in Deutschland, was es aber unter den Reiseländern auch schon wieder günstig macht. Wir hatten eine super Zeit, günstig lokale Spezialitäten wie Nasi Goreng oder Mie Goreng, Sate Spieße oder Currys zu essen, die es hier häufig auch in vegetarischer Variante mit Tofu und Tempeh gibt. Zusammenfassung: Ein tolles Land zum Essen.

    HIGHLIGHTS 🎉
    Kultur, Reisterassen auf Bali, Unterwasserwelt und Padar Island im Komodo Nationalpark, Komodo Warane (da einzigartig)

    EMPFEHLUNGEN ❗
    Für Mobilität ein Auto mit Fahrer nehmen, weil es günstig ist, man gleichzeitig einen Guide hat und sich nicht stundenlang mit dem chaotischen Verkehr auseinandersetzen muss. Von unseren Reisezielen ist die beste Empfehlung Flores mit dem Komodo-Nationalpark.
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  • Day381

    Jakarta

    June 27 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute sind wir nach Jakarta geflogen und gucken uns etwas die Stadt an. Ein richtiges Stadtzentrum gibt es hier jedoch nicht und auch zum Sightseeing gibt es nicht wirklich etwas. In der Gegend unseres Hotels gibt es noch das ein oder andere Hotel, sonst gibt es sehr viele kleine Häuser mit Blechdächern, ab und an einen Supermarkt und viele Burgen aus Pappkartons, aus dem Leute sich Läden oder ähnliches gebaut haben.

    Wir fahren mit der erst drei Monate alten und entsprechend modernen Metro etwas Richtung Süden und landen bei einem großen Shopping Center im Central Business District, in welchem es (im Erdgeschoss) nur Luxusartikelgeschäfte gibt. Nicht nur deswegen muss man wohl am Eingang erst einmal durch eine Sicherheitskontrolle. Ein sehr starker Kontrast zu dem vorherigen Viertel. Wir fahren mit der Metro wieder Richtung Norden ins politische Viertel. Hier findet gerade eine Demo statt, leider wissen wir nicht wofür oder wogegen und fühlen uns doch sehr unwohl, da wir weit und breit die einzigen Touristen sind, uns jeder anguckt und jede fünfte Person, die uns begegnet, Polizist ist.

    Uns ist aufgefallen, dass es in Jakarta generell sehr viele Sicherheitskräfte bzw. Polizisten in den Metros, Geschäften und Straßen gibt. Da der Merdeka Square, hinter dem der Präsidentenpalast und die größte Moschee des Landes bzw. sogar Südostasiens liegen, leider abgeriegelt und von Polizei bewacht wird, kehren wir wieder um und verschwinden lieber aus diesem Viertel.

    Insgesamt war es spannend, einmal in Jakarta gewesen zu sein, jedoch gibt es wohl Gründe dafür, dass es selten als Touristenziel angepriesen wird. Es ist interessant, aber bietet wenig Sightseeing im klassischen Sinn. Auch wenn wir uns mehr als irgendwo anders bisher als Fremde gefühlt haben, waren viele Leute eher auf eine freundliche Art neugierig, haben gegrüßt oder sogar nett nach einem gemeinsamen Foto gefragt. Manchmal wird man allerdings auch (nicht ganz) unauffällig fotografiert. Das hatten wir in der Landeshauptstadt irgendwie nicht erwartet.
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  • Day379

    Komodo under the Sea

    June 25 in Indonesia ⋅ ☀️ 28 °C

    Gestern und heute waren wir in den Gewässern des Komodo Nationalparks tauchen. Wir haben vorher viel Gutes über die Unterwasserwelt gehört und waren daher gespannt, was uns erwartet.

    Der erste Tauchtag startet mit drei Tauchgängen an beliebten Spots, die eher unkompliziert zu erkunden sind. Trotzdem wird man bei allen Tauchgängen von einem ortskundigen Guide geleitet.

    Die Sicht ist gut aber nicht überragend, das Leben unter Wasser aber dafür umso vielfältiger. Gleich während des ersten Tauchgangs entdecken wir neben den reichlich vorhandenen Korallen und bunte Tropenfischen einen cuddle fish (sieht witzig aus), einen Adlerrochen und mehrere, teils beeindruckend große Schildkröten.
    Der zweite Tauchgang führt uns unter einen Überhang, so dass wir von drei Seiten von vielfältigen Korallen umgeben sind. Zu guter Letzt geht es noch an einen Tauchplatz, an dem wir mit etwas Glück Mantarochen sehen können. Und tatsächlich begegnen uns mehrere, darunter ein besonders großes Exemplar. Da wir Mantas bisher "nur" schnorchelnd gesehen haben, ist das hier noch einmal eine schöne, neue Erfahrung. Da man unter Wasser immer sehr gemächlich unterwegs ist, können wir die Rochen nur bestaunen, falls sie zufällig in unserer Nähe entlanggleiten. Sie sehen zwar genauso gemächlich aus, sind aber um ein vielfaches schneller als wir.

    Am zweiten Tag stehen wieder drei Tauchgänge an, dieses Mal im Norden des Nationalparks. Die Tauchspots sind bekannt für ihre starken Strömungen, was wiederum gute Chancen bietet größere Meeresbewohner und Jäger zu treffen. Während ein Tauchgang zwischen Ebbe und Flut stattfindet und daher eher ruhig ist, verbringen wir die anderen beiden teils damit uns an einem Felsen festzuhalten, um uns das Spektakel um uns herum anschauen zu können ohne "wegzufliegen". Auf diese Weise entdecken wir große Fischschwärme, den ein oder anderen Riffhai (Weißspitzen und graue), Thunfische und noch einmal Mantarochen. Einer davon schwebt mühelos gegen die Strömung auf der Stelle und lässt sich das Wasser und damit seine Nahrung in seinen Mund strömen. Auch während dieser drei Tauchgänge können wir wieder eine bunte, intakte wunderschöne Korallenwelt entdecken. Leider können unseren kleinen Kameras das nicht so gut einfangen. Wir müssen uns wohl noch einmal schlau machen, um die Schönheit unter Wasser für uns und euch besser festhalten zu können. 😉
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  • Day375

    Komodo Nationalpark

    June 21 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute stehen wir mal wieder sehr früh auf, denn um 5:30 Uhr geht unsere Tour in den Komodo Nationalpark los. Da wir die günstigere Tour gebucht haben, fahren wir in einem alten Holzschiff und die Fahrt zu unserem ersten Stopp dauert ca. drei Stunden. Perfekt um an Deck noch ein kleines Nickerchen zu machen 😊. Aber auch wenn man mal aufwacht, wird einem nicht langweilig, denn die Fahrt führt durch viele kleine, grün bewachsene, bergige Inseln. Ein traumhafter Anblick.

    An unserem ersten Stopp Padar Island, angekommen, erklimmen wir den "Gipfel" der Insel und werden mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Man kann relativ weit über die vereinzelten kleinen Inseln, die aus dem Wasser ragen, gucken.

    Weiter geht es zum Pink Beach, einem wunderschönen pinken Sandstrand, der zum relaxen einlädt. Bevor wir entspannen, gehen wir mit Flossen und Maske ins Wasser um die Unterwasserwelt zu bestaunen. Tatsächlich ist der Name Korallendreieck hier nicht fehl am Platz, da der gesamte Grund von eher bunten Korallen übersäht ist. Lediglich die Anker der Schiffe, die hier durch die Korallen gezogen werden, stören uns sehr 😡. Da gibt es doch noch andere Möglichkeiten, die Boote zu befestigen...

    Nach ein bisschen Entspannung auf dem pinken Sand geht es weiter nach Komodo Island auf der wir eine Führung mit dem Ranger machen, um den berühmten Komodo Dragon zu Gesicht zu bekommen. Tatsächlich haben wir Glück und sehen zwei Komodo Warane, die aufgrund der Hitze zu dieser Tageszeit nur auf der faulen Haut liegen 😊. Komodo Warane sind riesige Echsen mit einer Länge von max. 3,15 Meter und einem Gewicht von ca. 70 kg, die weltweit nur in dieser Region und hauptsächlich auf Komodo Island und der benachbarten Rinca Island leben. Auf Rinca Island soll man sogar noch mehr "Drachen" zu Gesicht bekommen, da sie sich dort in der Nähe der Küche der Rangerstation aufhalten, angelockt vom Essensgeruch.

    Mit einem kurzen Stopp am Manta Point (leider ist gerade nicht die Saison), geht es wieder zurück nach Labuan Bajo.

    Unser Highlight des Tages war auf jeden Fall Padar Island 😍.

    Tipp: Nächstes mal würden wir evtl. ein wenig mehr investieren und eine Tour auf einem schnelleren Boot buchen, um mehr Zeit an den einzelnen Orten zu haben. Das lohnt sich aber nur, wenn man an den Orten auch wirklich mehr Zeit bekommt und nicht stattdessen noch mehr Orte hinzugenommen werden.
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  • Day372

    Pooltime

    June 18 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Da Unterkünfte auf Bali sehr günstig sind und wir drei uns daher eine Villa mit eigenem Pool 😍 teilen, haben wir die letzten zwei Tage auf Bali komplett zum Entspannen und Sonnenbaden.

    Endlich wir auch unser Traum seit den Bahamas erfüllt: Obst bbekommt man hier fast hinterher geworfen ❤. So zahlen wir für zwei Melonen, eine Pomelo, eine Drachenfrucht, Snakefruit und Mango umgerechnet ganze 3 € 😍.

    Zwei perfekte Pooltage 😊.
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