• Berastagi

    5 Eylül 2025, Endonezya ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir machen uns auf den Weg von Bukit Lawang nach Berastagi, einer Stadt auf 1330 Metern in Zentralsumatra.
    140 km liegen vor uns.
    Wir werden 4,5 Stunden brauchen!
    Die Straße ist durchzogen von tiefen Schlaglöchern. Die Fahrweise aller Verkehrsteilnehmer halsbrecherisch.
    Ein ums andere Mal fürchten wir Schlimmeres, doch unser Fahrer versteht sein Handwerk.
    Für ihn scheint dieser Fahrstiel das Normalste der Welt zu sein.

    Die Vegetation verändert sich, wir verlassen die immergrünen Regenwälder und arbeiten uns Stück für Stück höher. Rechts und links der Straße tauchen vermehrt Felder auf, auf denen allerlei Obst und Gemüse angebaut wird.
    Der Boden ist fruchtbar und die Erträge reichhaltig.
    Der Grund dafür ist schnell klar, wir befinden uns in einer Region mit höchster vulkanischer Intensität!

    Nach zermürbender Fahrt kommen wir endlich in unserem Guesthouse an.
    Es ist deutlich kühler als in Bukit Lawang. Dafür genießen wir die frische, klare Luft.
    Schnell ziehen wir uns unsere Fleecejacken an und beziehen das Quartier.

    Der Ausblick von unserem Balkon ist fantastisch.
    Die Umgebung beeindruckt durch zwei mächtige Vulkane: den 2.095 m hohen Gunung Sibayak und im Nordwesten durch den 2.454 m hohen Gunung Sinabung.
    Letzterer ist in den vergangenen Jahren mehrfach ausgebrochen und hat für Chaos und schwere Verwüstungen in der Region gesorgt.
    Wir sitzen quasi auf einem Pulverfass!

    Die Nacht bricht herein, wieder innerhalb von Minuten. Wir suchen uns ein Restaurant und Speisen vorzüglich.
    Allein die Preise machen Lust auf mehr. Wir zahlen für ein Nasi-Goreng mit Chicken umgerechnet gerade mal einen Euro!

    Nach einem langen Tag sehnen wir uns nach einem Bett...und einer Dusche.
    Unser Quartier bietet uns Beides.
    Die erste heiße Dusche nach 8 Tagen. Eine Wohltat!

    Schnell verkriechen wir uns ins warme Bett und sind innerhalb von Minuten eingeschlafen...
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