• Pulau Weh Tag 3

    24. September 2025 in Indonesien ⋅ ☁️ 27 °C

    5:30 Uhr, Timo treibt es aus dem Bett. Ob das am Alter liegt, dass für ihn die Nächte nach 6 Stunden um sind, er aber trotzdem fit ist, wir wissen es nicht.
    Langsam geht die Sonne auf...
    Timo liegt in der Hängematte mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse und schaut aufs Meer.
    Unser Bungalow ist auf mächtigen Pfeilern gebaut und schmiegt sich perfekt in die Umgebung ein.
    Tien und Jürgen haben bei der Bebauung ihres Grundstücks Wert darauf gelegt, es so natürlich wie möglich zu lassen.
    Es wurde kein Baum gefällt oder Stein verrückt.
    Unsere Unterkunft ist zweistöckig. Unten befindet sich eine Art Wohnzimmer an das sich das nach oben hin offene Badezimmer mit Muscheldusche anschließt. Über eine Leiter gelangt man auf die Schlafebene unters Dach.
    Die Front mit Blick aufs Meer ist im unteren Teil verglast. Der obere Teil zum Giebel hin ist lediglich mit Moskitonetz bespannt.
    So schläft man jeden Abend mit Meeresrauschen ein und wacht mit einem fantastischen Blick auf.

    Zurück zu Timo, der ja so dahin schaukelt und an seinem Kaffee schlürft!

    Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Himmel in ein zartrosa. Das Meer glitzert in milden Pastelltönen.
    Plötzlich wird die Wasseroberfläche von einer Schule Delfine durchbrochen.

    Was für eine wunderschöne Situation.
    Kaffeetrinkend, in der Hängematte liegend bei Sonnenaufgang eine Gruppe Delfine in der Hausbucht zu beobachten!

    Als Nadine aufsteht sind die Tiere noch immer da und auch sie ist begeistert.

    Wir lassen den Tag ruhig angehen, entscheiden uns schließlich für einen Ruhetag.
    Das Hirn braucht eine Pause um die vielen Eindrücke der letzten Wochen zumindest ein wenig zu verarbeiten.

    So verbringen wir den Tag entspannt in unserer Unterkunft, lesen, schreiben Reisetagebuch, sortieren Fotos und buchen uns ein Homestay in Banda Aceh, für die Zeit nach Pulau Weh.

    Hin und wieder ziehen am Horizont mächtige Containerschiffe vorbei um in die Straße von Malakka zu gelangen, welche zwischen Sumatra und dem malayische Festland liegt.

    Nachmittags besorgen wir neuen Kaffee beim Shop um die Ecke und lassen den Tag mit einer großen Portion Mi-Nudeln ausklingen.
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