Mae Hong Son Loop Tag 9+10
31 Oktober 2025, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C
Entspannt starten wir in den nächsten Tag.
Wir gönnen uns ein leckeres Frühstück, Avocadotoast mit pochiertem Ei, in einem winzigen Café.
Für den Tag haben wir uns eine Route mit weiter entfernten Sehenswürdigkeiten rund um Pai zusammengestellt.
Wir packen Proviant ein und fahren zur Tankstelle.
Während das Benzin fließt checkt Nadine nochmal unsere Reisedaten für die nächsten Tage.
Erschrocken stellt sie fest, dass wir heute schon weiterreisen!
Wir haben uns im Datum geirrt, werden in wenigen Stunden in unserem Campingquartier in der Bergen erwartet, 150 Kilometer Fahrt liegen vor uns....
"Ade" Sehenswürdigkeiten!
Wir sausen zurück in die Unterkunft, packen unsere sieben Sachen, checken aus, schwingen uns auf die Roller und düsen los!
Zu Beginn sind wir darauf bedacht ordentlich Strecke zu machen, stellen aber bald fest, dass wir trotz allem gut in der Zeit sind und drosseln die Geschwindigkeit.
Nach rund hundert, kurvenreichen Kilometern steuern wir direkt das bergige Grenzgebiet zu Myanmar an.
Auf 1500 Höhenmetern verlassen wir die asphaltierte Straße und fahren eine steile, ausgespülte Piste hinunter.
Vor uns liegt ein wunderschönes Tal. Auf einem der Bergrücken stehen 3 kleine Hütten.
Wir werden von einem alten Mann und seinem Sohn empfangen und beziehen unseren "Schafstall".
Wir sind aktuell die einzigen Gäste, genießen die Ruhe und die klare Luft.
Die Aussicht von unserem Balkon ist fantastisch!
Die Sanitäranlage ist blitzblank. Es gibt sogar eine heiße Dusche!
Wir schwingen uns nochmals auf die Roller und steuern einen nahen Viewpoint an um dort zu essen.
Der Sonnenuntergang auf unserem Balkon ist Pflicht!
Danach geht's in die Hütte. In dicke Decken eingekuschelt schlafen wir bald ein.
In der Nacht beginnt es heftig zu regnen.
Der nächste Tag erwartet uns mit tiefhängenden Regenwolken.
Wir vermuten Böses, was uns kurz darauf auch bestätigt wird.
Unsere Zufahrtsstraße hat sich über Nacht in eine Schlammpiste verwandelt.
Das wird eine Herausforderung!
Zum Glück erkennt ein Bauer auf einem angrenzenden Feld unsere missliche Lage und springt uns kurzerhand mit helfender Hand zur Seite.
Souverän steuert er unsere Maschinen den Berg hinauf. Respekt!
Zum Dank gibt es ein kleines Trinkgeld unsererseits.
Wir steuern die myanmarische Grenze an, die Region ist dünn besiedelt und vor allem durch den Anbau verschiedener Feldfrüchte geprägt. Dadurch ergeben sich fantastische Muster.
Mittlerweile haben sichdie Regenwolken verzogen und die Sonne scheint.
Wir passieren zwei Checkpoints der thailändischen Armee.
Filmen und fotografieren strengstens verboten!
Wie sich Timos Finger auf den Auslöser der Kamera verirrt hat...- wir wissen es bis heute nicht!
Kurz darauf befinden wir uns tatsächlich in Myanmar. Die Grenze berücksichtigt keinen Straßenbau. Eine Kurve rechts, eine links und zack sind wir wieder in Thailand.
In einem Grenzdorf ist die Straße zu Ende. Ab hier führen nur noch sandige Pfade weiter. Für uns Zeit zum umkehren.
Am Straßenrand entdecken wir ein kleines, mageres Kätzchen.
Sein Zustand bewegt uns und um ein Haar hätte es Nadine in den Rucksack gesteckt...
Wir machen uns auf den Rückweg, parken die Roller zur Sicherheit oben an der Straße und gehen zu Fuß weiter.
Den Abend verbringen wir erneut mit einem kühlen Bier auf dem Balkon.Baca lagi




















