• Guangzhou Tag 1

    November 7, 2025 in China ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Flug von Ching Mai nach Guangzhou dauert rund 3 Stunden. Die Einreise verläuft überraschend problemlos.

    Wir ordern ein "Didi", das Pendant zu Grab und fahren in die City.
    Als wir aussteigen sind wir verblüfft, trotz starkem Berufsverkehr hören wir kaum Straßenlärm. 99 Prozent der Autos fahren elektrisch!

    In der Unterkunft bietet man uns einen "early check in" an, zeigt uns ein grausiges Miniappartement im 7 Stock mit Blick auf einen Innenhof.
    Wir lehnen dankend ab und verweisen auf unsere Buchung.
    - Appartement mit Stadtblick im 21. Stock! -
    Zum Glück können wir unser Gepäck da lassen.

    Sodann schlendern wir los und suchen uns ein Café in der Hoffnung, ein starker Kaffee hilft uns über die nächsten Stunden...

    Wir nutzen die Zeit und besorgen uns eine chinesische Telefonkarte.
    Der Empfang ist gut, allerdings bleibt uns der Zugang zum Internet verwährt. Wir erkundigen uns bei einem westlich aussehenden Reisenden woran dies liegen könnte.
    Er erklärt uns, dass sämtliche Google Dienste in China gesperrt sind. Die einzige Möglichkeit bestände darin, es via VPN zu umgehen.

    VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) ist ein Dienst, der es ermöglicht, sich sicher und privat mit dem Internet zu verbinden. Wenn man sich mit einem VPN verbindet, wird der gesamte Internetverkehr durch einen verschlüsselten Tunnel zu einem vom VPN-Anbieter betriebenen Server geleitet.
    Darüber hinaus kann ein VPN auch dabei helfen, Beschränkungen zu umgehen, die von einem Internetanbieter oder der Regierung auferlegt werden. Indem man sich mit einem Server in einem anderen Land verbindet, kann man auf Inhalte zugreifen, die sonst blockiert wären.

    Also suchen wir uns ein Restaurant, essen leckeres Naan - Brot und verbinden uns per VPN mit dem Rest der Welt!

    Zur Mittagszeit können wir endlich einchecken, nachdem wir rund 31 Stunden auf den Beinen waren.
    Unser Appartement ist schon etwas in die Jahre gekommen, dafür hat es einen kleinen Balkon mit toller Aussicht auf einen der höchsten Wolkenkratzer der Stadt.

    Wir ziehen die Vorhänge zu und legen uns für ein paar Stunden aufs Ohr.

    Es dämmert bereits, als wir uns nochmal für einen kleinen Spaziergang durchs Viertel aufmachen.
    Nach einem chinesischen Bier nehmen wir uns einen Snack mit ins Quartier und verbringen unsere erste Nacht auf chinesischem Boden.
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