• Santa Elena

    February 6, 2025 in Costa Rica ⋅ ☁️ 20 °C

    Santa Elena liegt ca 1500 m über das Meeresspiegel. Jede Nacht ist hier der Wind so stark, dass wir kaum schlafen können. Es ist auch deutlich Kühler als unten am Strand. 6 km entfernt liegen die Eingänge zu den Nationalparks. Was die fühle der Wildtiere die man sehen und beobachten kann sind wir enttäuscht. Die Flora hingegen kann sich durchaus sehen lassen. In Bosque Eterno de los niños fand ich es besonders beeindruckend. Nur 1% des 22 600 Hektar großen Nationalpark ist für die Touristen zugänglich. Die Grenze zwischen dem " Wolkenwald" und "Regenwald " existiert auf der Karte eigentlich nicht. Trotzdem ist die Vegetation völlig unterschiedlich.
    In den Wolkenwald hängen die Wolken im wörtlich Wald. Die Feuchtigkeit lässt den Moos und anderen Pflanzen auf und über die Bäume wachsen. Der Wald des Regens erinnert eher an unsere Wälder. Die Bäume haben trocke Stämme. Der Wald ist übersichtlich.

    Aber warum heißt der Wald eigentlich Bosque Eterno de los niños ( Ewige Wald der Kinder) ???

    Im 1986 wurde in Monteverde eine Conservation Liga gegründet, um der landwirtschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken, die die Wälder an den Pazifikhängen in der Nähe des Monteverde Cloud Forest Reserve bedroht . Nachdem die US-amerikanische Biologin Sharon Kinsman vor einer Klasse der schwedischen Lehrerin Eha Kern einen Vortrag über die Regenwälder gehalten hatte, sammelten die Kinder Geld zum Schutz des Waldes. Ihre Bemühungen brachten zunächst 18.000 Dollar für den Wald ein. Kern und ihr Mann gründeten 1987 die schwedische gemeinnützige Organisation Barnens Regnskog (Kinder-Regenwald).

    Bis 1998 war der Children's Eternal Rainforest das größte private biologische Reservat in Mittelamerika und erstreckte sich über 18.000 Hektar.

    Als Andenken an dieser Kindern und als Zeichen der ewigen Dankbarkeit trägt der Nationalpark seinen Namen.
    Was für eine Geschichte !!!
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