• Máncora

    September 17, 2025 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    16 Stunden mit Taxi, Bus und Flugzeug sind wir heute unterwegs gewesen. Von Huacachina bis Máncora sind es 1486 km. In den letzten 4 Tagen haben wir ca. 2500 km zurückgelegt und das Land von der bolivianischen Grenze fast bis nach Ecuador durchquert.

    Heute um 4 Uhr morgens ging unser Bus Richtung Lima. In Lima angekommen, fanden wir die Stadt noch dreckiger als beim ersten Mal, als wir sie besucht hatten. Alfred meinte, er hätte das Gefühl, über eine zum Abbau vorgesehene alte Fabrik zu fahren und nicht über eine Hauptstadt. Diesmal war der Smog so stark, dass wir überhaupt keine Berge sehen konnten. Die Luft war wörtlich dick. Dazu kamen die schrecklichen, nicht zu Ende gebauten Häuser.

    Am Nachmittag hatten wir den Flug nach Piura, einer Stadt im Norden des Landes. Von dort aus haben wir den sichersten und schnellsten Transport gewählt - ein Uber. Wir hatten noch 180 km vor uns, die wir in 4 Stunden zurücklegen mussten. Die ersten 30 Kilometer fühlten sich an, als würden wir über eine Müllkippe fahren. Überall am Rande der Schnellstraße tummelte sich Plastikmüll. Da wurde mir bewusst, wie wir, die Menschen, die Erde kaputt machen. Überall war es staubig und dreckig.

    Weiter hinten, in den wenig besiedelten Regionen, war es nicht mehr so schlimm. Es gab nicht viele Bäume unterwegs. Unser Fahrer meinte, hier wird nicht viel Wert auf Bäume oder die Natur gelegt. Dazu kommt, dass die Trockenzeit hier unserem Winter entspricht. Bei uns sieht es im Winter auch nicht gerade wunderschön aus.

    Um 20:30 sind wir endlich im Hotel angekommen. Gerade noch etwas zu essen bekommen, bevor die Köchin nach Hause ging. Wir sind müde und erschöpft. Eigentlich ist hier Ruhe geplant, bevor wir wieder nach Hause fliegen. Was daraus wird, werden wir mal sehen.

    Das an der Panamericana gelegene Städtchen Máncora ist sehr touristisch. Wir sind den Einheimischen gleichzeitig so nah, dass ich neugierig bin, in deren Wohnungen zu schauen. Meine Neugier kann ich schlecht mit Bildern hinterlegen. Andererseits sind das wirklich keine Aussichten, die man festhalten möchte
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