Nachdem mir in Doha gerade noch rechtzeitig aufgefallen ist, dass ich meinen Rucksack in der Wartezone liegen gelassen hatte, sind wir ohne weitere Vorkommnisse mitten in der Nacht in Colombo gelandet. Der Flughafen erscheint uns recht überschaubar.
Circa zwei Stunden benötigten wir, um die existenzielle Basis für die nächsten vier Wochen zu schaffen. Mit den Besorgungen von Visum, SIM-Karte, etwas Bargeld und der "Pick Me"-App, die hierzulande Uber abgelöst hat, waren wir für die Insel ausgestattet und durften einreisen.
Als wir das Flughafengebäude verließen, war ich positiv überrascht. Ich hatte einen ähnlichen Trubel wie in Vietnam erwartet, doch es war deutlich ruhiger. Kaum draußen, rief uns unser Tuk-Tuk-Fahrer. Perfekt! Die App und unser Internet funktionierten ebenfalls einwandfrei.
Das meiste wird hier mit Bargeld bezahlt. Davon brauchten wir genug, um die nächsten Tage reisen zu können. Am günstigsten kommt man an den Automaten der Nationalbank an Bargeld. Dafür mussten wir in die Stadt. Nachdem wir fast den ganzen Tag geschlafen hatten, rafften wir uns also auf und fuhren mit dem Tuk-Tuk in das kommerzielle Zentrum der Einheimischen. Wir fuhren an der Bahnstrecke und an einem schicken Viertel vorbei. Die Sonne ging unter und viele Menschen genossen den Moment einfach nur am Strand sitzend.
Kurz vor der Main Street fuhren wir an einem Tempel vorbei. Offensichtlich schlafen hier nachts einige Leute. Jetzt laufen dort Katzen herum und grasen Ratten!
Trotz der paar Ratten bin ich von der Sauberkeit der Stadt überrascht. Es liegt erstaunlich wenig Müll an den Straßen.Read more