Udawalawe
February 13 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 24 °C
Im Reisen mit den bunten Bussen sind wir mittlerweile Profis. Obwohl die Bahnhöfe sehr unübersichtlich wirken, haben wir mit Hilfe der anderen Passagiere ohne Probleme den richtigen Bus gefunden. Beim Umsteigen gab es nicht einmal Wartezeit. In Sri Lanka lässt es sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wirklich sehr günstig und gut reisen.
Nach ca. 2 Stunden Fahrt haben wir unser Ziel erreicht. Udawalawe liegt im Inneren der Insel am Rande eines Nationalparks. Je weiter wir uns von der Küste entfernten, umso grüner wurde es um uns herum. Die Palmen, die üppige Vegetation und die Reisfelder, an denen wir vorbeigefahren waren, all das lässt erahnen, wie schön die Insel wirklich ist. Hier im Landesinneren wirkt sie irgendwie weniger verdreckt und vermüllt. Das Herz von Udawalawe liegt an der Kreuzung von zwei Hauptstraßen. Zu unserer Unterkunft ging es dann erstmal mit dem Tuk-Tuk und einem sehr gespannten Gefühl weiter. Für ganze 10 $ pro Übernachtung mit Frühstück in einer Anlage mit Pool suchte ich immer noch nach dem Haken. Zu meiner großen Überraschung gab es keinen. Die Familie vermittelte uns im Voraus detaillierte Infos über eine mögliche Safari, wo es morgen hingehen wird. Hinter der Anlage geht es an einem Reisfeld entlang zum Fluss. Zum ersten Mal sehe ich Reispflanzen aus nächster Nähe. Sie ähneln unserem Getreide.
Heute Abend besuchen wir ein Refugium für verwaiste Elefanten. Die jungen Tiere kommen von der ganzen Insel hierher. Häufig hatten sie aus verschiedenen Gründen ihre Mutter verloren oder wurden von ihr getrennt. In freier Wildbahn würden sie nicht überleben. Hier werden sie mit Milch und Futter versorgt, bis sie nach 5 bis 8 Jahren wieder ausgewildert werden. Sie werden dann weiterhin dank GPS begleitet.
In Sri Lanka müssen die Tiere immer mehr Lebensraum mit Menschen teilen. Sie werden vom Bauern vertrieben und getötet oder fallen dem Bahn- und Straßenverkehr zum Opfer.
Hinten im Gehege treffen wir auf ein Tier mit Behinderung. Es kann dank einer Beinprothese stehen und laufen. Schon erstaunlich...
Mittlerweile ist es dunkel geworden. Wir laufen die Strecke zum Hotel an vielen kleinen Imbissbuden zu Fuß zurück. Immer wieder frage ich neugierig, was sie da gerade kochen. Auf Sri Lanka wird generell sehr scharf gegessen. Die Menschen sind ehrlich und sagen mir im Voraus, dass das Essen scharf ist. Und damit ist auch SCHARF gemeint ! Deshalb kann ich das meiste leider nicht probieren.Read more


















TravelerDas ist eine wunderschöne Gegend