• Sri Lankas früher Hauptstadt

    February 21 in Sri Lanka ⋅ 🌧 25 °C

    Nach Anuradhapura sind wir wegen der vielen buddhistischen Tempel gekommen. Unsere Gastgeberin hatte uns eine Tuk-Tuk-Tour angeboten. Da es heute den ganzen Tag regnet, ist sie "ins Wasser gefallen".
    Wir gehen also ein wenig spazieren und landen in einem Tempel. Heute ist hier ein Feiertag. Touristen sehen wir hier fast keine, nur Menschen, die ihren Glauben leben und praktizieren. Vor dem Tempel werden Blumen angeboten, die im Tempel geopfert werden.
    Wir ziehen die Schuhe aus, ich schlüpfe in meinen langen Rock und wir gehen hinein.
    Die Jaya Sri Maha Bodhi in Anuradhapura, Sri Lanka, ist ein heiliger Feigenbaum (Ficus religiosa) und gilt als der älteste von Menschenhand gepflanzte Baum der Welt mit bekanntem Pflanzdatum (ca. 288 v. Chr.). Sie ist ein direkter Ableger des ursprünglichen Bodhi-Baums aus Indien, unter dem Buddha die Erleuchtung erlangte.

    All das wussten wir nicht, als wir die heilige Stadt heute betreten haben. Wir sahen nur die betenden Menschen, die ich aus Respekt nicht fotografiert habe, und spürten die spirituelle Kraft. Gleichzeitig wunderte es uns, warum die Menschen einen Kran anbeten. Nein, deren Gebet galt dem Baum!

    Wir verlassen den heiligen Ort und laufen weiter auf die weiße, über die Bäume ragende Kugel zu.
    Der Ruwanweli Maha Seya, auch Maha Thupa genannt, ist ein Stupa in Anuradhapura. Die Reliquien Buddhas sind in diesem Stupa aufbewahrt, was ihn zur größten Sammlung seiner Reliquien überhaupt macht. Erbaut wurde er um 140 v. Chr. Die restlichen Fakten kann man bei der KI nachlesen.

    Viel wichtiger ist für uns, was wir hier sehen und erleben. Die meisten Menschen sind weiß gekleidet. Die Köpfe sind meist mit einer Art Tuch bedeckt. Sie bringen ihre Gaben und sind vertieft in ihre Gebete. Mich erinnert das an die Gebete aus der Kindheit, an die Pilgerreisen nach Annaberg oder Częstochowa. Auch wenn ich nicht viel über den Buddhismus weiß, fühlt sich das Verhalten der Menschen vertraut an.
    Read more