• Tschüss Sigieriya

    February 21 in Sri Lanka ⋅ 🌧 28 °C

    Es ist wahrscheinlich, dass die Gegend um Sigiriya seit prähistorischer Zeit besiedelt war. Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass die vielen Felsunterstände und Höhlen in der Umgebung bereits ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. von buddhistischen Mönchen und Asketen bewohnt wurden.

    Heute muss man sich Sigiriya als eine Ansammlung vieler kleiner Dörfer vorstellen; es gibt kein großes Zentrum.

    Wir sind mit Fahrrädern unterwegs, die uns Sudamte kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Nach nur wenigen Minuten des Radelns durch den Dschungel erreichen wir den Eingang der Felsen. Unterwegs werden wir mehrmals vor der bestehenden Gefahr durch Elefanten gewarnt. Die Angst und Sorge der Einheimischen ist allgegenwärtig. Als es gestern nach unserem "Mammut-Tag" spät wurde, rief uns Sudamte besorgt an, ob bei uns alles in Ordnung sei. Die Tuk-Tuk-Fahrer weigerten sich nach Einbruch der Dunkelheit, den kurzen, aber gefährlichen Weg zu nehmen. Der Preis für die Fahrt in das Dschungelgebiet steigt am Abend um das Dreifache. Heute haben wir versprochen, um 18 Uhr zurück zu sein. Unterwegs erfahre ich, dass die Elefantenattacke um 17 Uhr gewesen war – da war es noch hell!

    Wir liegen gut in der Zeit. Machen schnell einen Abstecher auf ein Bierchen und treffen ein paar Touristen, die meinen, dass mit der Angst nur Geld gemacht wird. Die Ignoranz der Menschen kennt keine Grenzen.

    Es ist 17:30 Uhr, als wir kurz vor unserer Unterkunft von einem Kind angesprochen werden. Wir sollen doch bitte vorsichtig sein, die Elefanten kommen. Nachdem ich mich bedankt hatte, bitte ich das Mädchen noch um ein Foto. Sie stimmt zu. An der nächsten Ecke werden wir wieder auf die Gefahr angesprochen. Der Tuk-Tuk-Fahrer sieht unsere Fahrräder, er möchte nicht an uns verdienen. Er warnt uns einfach nur.

    Punkt 18 Uhr sind wir da und Sudamte ist glücklich, uns zu sehen.

    Morgen verlassen wir Sigiriya. Nach dem recht schlechten Start hier in der Unterkunft am Rande der Dschungel, fällt es uns nun wirklich schwer, wieder abzureisen.
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