• Stadtbesichtigung

    15.–16. apr., Tyskland ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir nutzen die Abendstunden und besichtigen die Innenstadt.

    Fulda war Sitz des Klosters Fulda und ist eine Hochschul-, Barock- und Bischofsstadt mit Bischofssitz des gleichnamigen Bistums. Wahrzeichen der Stadt ist der Dom St. Salvator.
    Wir fangen mit der Michaelskirche an, eine der ältesten Kirchen Deutschlands (818–822 erbaut). Wie die ehemalige Ratgar-Basilika diente sie wohl auch als Grabeskirche. Der Innenraum der Michaelskirche ist mit Freskenmalereien ausgeschmückt. Uns beeindruckt vor allem der runde Altarraum - so etwas haben wir noch nicht gesehen.

    Der Dom St. Salvator zu Fulda ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Inneren des Doms befindet sich u. a. die Grabstätte des Hl. Bonifatius, des ersten Apostels der Deutschen. Die Pläne des Doms wurden im Jahr 1700 von einem der bedeutendsten deutschen Barockbaumeister, Johann Dientzenhofer (1663–1726), im Auftrag von Fürstabt Adalbert von Schleifras angefertigt. Der Vorgängerbau, die Ratgarbasilika, einst größte Basilika nördlich der Alpen, wurde zugunsten des neuen Doms niedergelegt, ehe 1704 der Bau im (damals aktuellen) barocken Stil begonnen wurde. Am 15. August 1712 wurde der Dom geweiht. Der Dom zu Fulda ist seinem inneren System nach an den Petersdom in Rom angelehnt.

    Wir schlendern weiter zum Stadtschloss, in welchem sich heute vor allem die Verwaltung der Stadt befindet. Wir erklimmen den Turm und haben wieder eine fantastische Aussicht auf die Stadt. Weiter geht es ins barocke Zentrum, wo vor allem das alte Rathaus hervorsticht.

    Irgendwann treibt uns der Hunger heimwärts; morgen ist ja auch noch ein Tag. Leider ist allerdings am nächsten Tag von der Sonne gar nichts zu sehen, dicke Wolken machen sich breit und wir entschließen uns, die Stadt zu verlassen und nach Hause zu fahren.

    Dennoch, ein Stopp, der sich gelohnt hat 😀
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