• Freycinet Nationalpark

    22 novembre 2025, Australia ⋅ 🌬 16 °C

    Heute wollten wir den Freycinet Nationalpark besichtigten und hatten hierfür eine längere Wanderung geplant.

    Auf dem Weg dorthin hielten wir noch an diversen Aussichtspunkten und den Kelvedon Beach (viele Muscheln) und passierten immer wieder Weingüter.

    Hauptattraktion des Freycinet Nationalparks ist die Wineglass Bay, eine Bucht, die wie ein Weinglas geformt ist. Zum Glück war der Wettergott heute auf unserer Seite und es herrschte strahlender Sonnenschein. Somit konnten wir die anspruchsvolle Wanderung auf den Mt Amos machen. Wir gingen ca 1h 15min steil über große und teilweise rutschige Felsen bis an die Spitze. Es war oft mehr ein Klettern als ein Wandern, Arthur machte es Spaß, Nina war froh als sie heil oben waren. Oben bot sich dann ein atemberaubender Ausblick auf die Wineglass Bay und die nächstgelegene Bucht. Ein echtes Highlight! Wir machten eine lange Pause und genossen die Aussichten. Der Rückweg gestaltete sich teilweise sehr herausfordernd. Wenn die Steine zu rutschig erschienen, rutschten wir einfach am Po runter. Zum Glück schafften wir es verletzungsfrei wieder runter.

    Anschließend sahen wir uns noch den restlichen Nationalpark an und besichtigten die Honeymoon Bay und die Sleepy Bay. Dann fuhren wir noch zum Cape Tourville Lighthouse von wo wir eine tolle Aussicht auf die Umgebung hatten und dann sogar eine Gruppe an Delfinen vorbeiziehen sahen. Als Arthur dann noch den Feldstecher holte und am Parkplatz noch ein Kangoroo entdeckte sahen wir plötzlich auch noch einen Wal mit seinem Kalb unmittelbar unter uns bei den Klippen! Alles ging wieder sehr schnell, als wir sie weiter beobachten wollten waren sie dann schon wieder weg. Trotz längeren Warten sahen wir dann nichts mehr. Aber immerhin haben wir sie jetzt definitiv gesehen und das auch noch sehr unerwartet. Dann fuhren wir noch zum Friendly Beach, der aber mittlerweile durch einen Wetterwechsel sehr stürmisch war.

    Anschließend fuhren wir nach Bicheno und sahen uns hier noch ein paar Sachen an: das Bicheno Blowhole (hat leider nicht richtig geblowt) und den Whalers Lookout Scenic Reserve (konnte man über die ganze Stadt und das Meer sehen). Dann fuhren wir in unsere Unterkunft zum Diamond Island Ressort am Redgate Beach. Das war, wie sich heraus stellte, eine perfekte Wahl, denn sie boten gratis Touren nach Sonnenuntergang an, um Pinguine beobachten zu können. Der Strand war leider für eine exklusive kostenpflichtige Tour gesperrt, aber ein paar wenige Pinguine kamen trotzdem durch, da das Hotel ihnen kleine Hütten fürs Brüten gebaut hatte. Dieses Mal sahen wir ein ganz anderes Verhalten der Pinguine als in Stanley. Wir konnten diverse Gruppenverhalten beobachten und hatten auch selbst eine tolle Rotlichtlampe zur Verfügung. Auch die Interaktion zwischen Pinguinen und anderen Landsäugetieren (zB Padamelon, Possum) war sehr sehenswert. Wieder blieben wir am längsten dort, bis kein Pinguin mehr zu sehen war. Echt ein überraschender aber toller Abschluss des Tages!
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