Snowboardlehrerin:innen-Ausbildung 🇫🇷
March 19 in France ⋅ ☀️ 7 °C
2 Wochen in meiner Wahlheimat und am Ende die große Überraschung: ich bin nun Ski- und Snowboardlehrerin mit Level 1 Diplom 🥰
Und ich habe wieder angefangen zu schreiben… 🙈 3 kleine Aufsätze, bevor es in Rumänien weitergeht ◡̈
wie immer fängt es mit Herzklopfen an: Tockern
Ich bin heute Nacht aufgewacht
Nicht einmal
Nicht zweimal
Nicht mehrmals
War wach vor Gedanken
Atem… -Not und Hitze, die —
die•mich•aufgeweckt•eingedeckt•verschreckt
wachgehalten. verhalten gemacht.
… gescholten und … zu vielem, das mich
Das mich hat.
Hat.
Stand am Fenster, musste schreiben
Bin durchgegangen, was wir besprochen
wie du gerochen
und ich mich gefühlt hab.
Heute Nacht
Um 4 Uhr 11 war’s
Da bin ich aufgewacht
Dein Anruf, der hat was mit mir gemacht.
Gebe keine Antwort,
sage nicht, was ich denke
Ändern würde es was – – was??
Aber verdient, nein gewonnen
Hätten wir nichts
Bin kein Anker, ziehe zwar runter
Aber Beständigkeit ist keine Eigenschaft,
die mein Eigen ich zu nennen wage.
Weißt du? Das Schlimmste
Mein Abschied, der war verloren
Gelogen vor Scham triefend
Vor schrecklichen Gedanken
Nie wieder zu sprechen
Nichts zu hören und weiterzudenken
Kann mich nicht gut verstecken
In mir drin und vor meinem Hang
Mich zu vergucken in Dinge
Die mich an Märchen erinnern
[ „Ich hab mich in dich verliebt.“
help yelp help
eigentlich müsste ich doch weglaufen
wollen
„Ich bereue es nicht“
wie kannst du es wagen: auszusprechen? ]
„ — ”, aber ich höre die Stille,
das „das“, das „es“, das weiße Rauschen,
die Wünsche und Bewegungen,
das Verkrampfen der Sinne
Ehrlichkeit. Ungefilterte Wahr-,
rigide | klare | Haltung,
Anweisung.Anweisung. Weisung, Losung,
brutale
- Bestimmtheit
Will hören, was zu sagen ist
Danke, danke, danke, nein
Auf Deutsch schreibe ich nicht
Deutsch ist meine Sprache, in ihr streite ich
Streite um Liebe, um Worte, um Ausdruck
fühle Gefühle, bin verloren, habe Sehnsucht
auf Deutsch, da bin ich verletzlich.
Mache mich klein, halte mich zurück
Bin ich groß, laut, ICH, toll vor Glück
Ambiguität, trotzdessen, indes
Indes trotzdessen Ambiguität.
Einen Wunsch, den habe ich,
den teile ich, nicht mit dir
natürlich nicht
mit mir
Um mich selbst zu spüren
da wünsche ich mir, bitte melde dich.
Oder lieber nicht.?
Hier bin ich, hier zeige ich mich, hier
Das nächste Mal, da verbrennt es mir
mein Inneres - nächstes Mal,
da gibt es keine Rück-Haltung
Denn, nächstes Mal, da bist du zweimal übersprungen
Was ich wage als Sicherheit zu wahren
Die Entscheidung liegt bei dir.
Mach nichts draus.
Bitte.
Außer, es macht dich glücklich.
Pubertät
Meine Ader ist wiedergekehrt
Die Poetik in mir erwacht
Das 14jährige Ich, das sein Handy anstarrt
Und hofft, dass sein Herzklopfen einen Ton entfacht
Das Tippen und Reden und Denken und Drehen
belegter Rachen, einengende Rippenbögen
Die Nase - die kribbelt und Augen benebelt
Heiß geduscht, heiße Liebe
kalt gegessen, Herz aus Eis
Ablenkung, Manövrierung, Verurteilung
Habe ich zu wenig gesagt, mich erneut nicht preisgegeben, rausgelassen…? puff, Luft weg
Fühle ich mich schlecht•schuldig — SCHREI!
Oder fühle ich mehr?
Aufmerksamkeit ist alles, was ich mir erhoffe
Nähe, Zuneigung, Zärtlichkeit und Vertrauen
Erhoffe, dass ich selbst auch geben und fühlen kann
Trotzdem wissend
Stetig bleibe ich nicht
Immer in Unruh und unterwegs
Gerne
auch andersrum, verdreht, offen und sachlich
und nah und näher, aber nie zu nahe! An mir.
So nahe, dass es mir wirklich nahe geht.
50 Grad und mir ist trotzdem kalt
Ob das so schlau ist?
Hrrr, ,wäre‘ - mein Fehler.
Ist es gemein? Fies? Unfair? Rücksichtslos?
Oder gebe ich mir und meinem Sein
Alleinig dieser Frage schon – zu viel Macht?
Ist es vielleicht das?
Verantwortungs-
verliere schon jetzt -übernahme
das Wort - Rechenschaftszoll
Das Nicht-Wissen, das „was wäre wenn“
Da stehen könnte doch ein guter Konjunktiv
Gut. Wirklich gut.
Kein Fragezeichen - so ganz allein
ohne Antwort zu sein
Da!!
Die Frage, die tuts, ja, darauf muss ich hören
Was will ich? Nicht
was könnte sein und was wäre wenn
Sondern
Ganz einfach
Klipp und klar
Schwarz auf weiß
ein Weg ohne Gegenverkehr
Worauf ich hören sollte
Denn
Ich nehme und
ich greife
und
handle und agiere
lächle wie auch weine
Sehe, spüre, nicke, zerdenke
Weiß
zumindest manchmal - ein wenig -
Jetzt gerade eben
Da ist es der Gedanke
In der Situation selbst, da ist es die Fülle
An Dingen, an dem, was ich vermisse
Mein Kopf? Nein, der ist nicht frei,
grad fehlt es mir an Flügeln, die mich tragen
dorthin, wo Wolken die Bergspitzen berühren
denn unter den tropfenden Schauern
Meines brennenden Körpers,
dem perlenden Nass
das verbrennt und verbrüht,
verschwinden lässt
In Schwaden und dem Dunst von Nebel
Die Gedanken, die aufkommen, die
verstehen zu versuchen und zu zu zu
Zuviel reflektieren
Den Worten Gedanken schenken
Bedeutung und Ausweglosigkeit verleihen
Denn. Was will ich, nicht: was wünsche ich mir
Für wen.
Wofür die Scham und welche Konsequenzen
kann ich ertragen –
denn graduell spüre ich
Das Gewicht und die Last
Mehrerer Menschen, wobei ich nicht weiß
ob das wirklich mein Vergehen
Oder der anderen Personen ihrer
Gefühle, Verbindungen und Wege
sind.Read more










