• Östlichste Stadt Norwegens 🇳🇴

    September 17 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Vardø – der östlichste Punkt Norwegens an der Barentssee.

    Um nach Vardø zu gelangen, sind wir einen fast drei kilometerlangen Unterwassertunnel gefahren. Dieser erreicht an der tiefsten Stelle 88 Meter unter dem Meeresspiegel. 1980 wurde der Unterwassertunnel eröffnet und war der erste in Norwegen 🇳🇴

    Jetzt stehen wir in Vardø🇳🇴direkt an der rauen Barentssee. Ein Meer, das für uns im Geografieunterricht damals unendlich weit weg und völlig unerreichbar klang. Umso dankbarer sind wir, tatsächlich selbst an diesem Ort stehen zu dürfen, der den absolut östlichsten Punkt Norwegens und (ohne Russland) sogar ganz Europas markiert. Die Stadt ist voller Kontraste. Direkt im Blickfeld ragen die riesigen, weißen Kuppeln des Globus-Radars als NATO-Frühwarnsystem empor, während das berührende Hexenmahnmal Steilneset an die düstere Geschichte der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert erinnert. Auf den Klippen stehen zwei markante Holzfiguren mit Fernglas und Zeigefinger. Als historische Späher blicken sie unermüdlich auf das Meer hinaus. Sie erinnern an die jahrhundertelange Wachsamkeit der Walfänger, Seefahrer und Küstenwächter, die hier einst nach Walen, Schiffen oder Gefahren Ausschau hielten.

    Hurtigruten kam auch mal an unserem Platz vorbei, um nach Vardø für eine Stunde in den Hafen einzufahren.
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