Von Albanien aufs Deck 9: Unser Fähr-Abenteuer von Durrës
Nach einem holprigen Start entpuppte sich unser Stellplatz in Albanien doch noch als Glücksgriff. Dauer-Sonnenschein, Meeresnähe und ein heller Sandstrand versprühten echtes Warnemünde-Flair, sodass uns der Abschied um 13:30 Uhr richtig schwerfiel.
Am Fährterminal in Durrës angekommen, hieß es erst einmal warten. Der Ticketschalter öffnete mit albanischer Gelassenheit statt um 17:00 erst um 17:30 Uhr. Das Einchecken am Fährschalter lief danach aber wie am Schnürchen und wir erhielten eine Kabine auf Deck 9, mit Fenster und Bug-Blick. Am Schiff angekommen, wurde unsere Geduld endgültig geprüft:
Volle drei Stunden standen wir uns die Reifen in den Bauch, da zuerst alle LKWs verschifft wurden.
Uns war das egal, denn wir freuten uns auf das Schiffsrestaurant. Nach dem Kabinenbezug marschierten wir mit knurrenden Mägen los – und standen prompt vor verschlossener Tür. Es war 22:22 Uhr, das Restaurant schloss um 22:15 Uhr. Ganze sieben Minuten zu spät! Statt des edlen Dinners hieß es: Kurs aufs Selbstbedienungs-Buffet, wo wir die Reste plünderten, die die LKW-Fahrer übriggelassen hatten.
Satt und müde fielen wir kurz nach Mitternacht ins Bett und schliefen selig bis 8:00 Uhr durch. Da wir uns beim Start die dreistündige Verspätung eingehandelt hatten, lief die Fähre erst um 9:00 Uhr im Hafen ein – ein perfekter Ausschlaf-Bonus zum Etappenende!Read more
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