Chioggia. Wir lieben Chioggia. Sie ist wirklich eine sehr schöne und charmante, historische Hafenstadt am südlichen Ende der Lagune von Venedig und wird wegen ihrer Kanäle, bunten Häuser und Brücken oft als „kleines Venedig“ bezeichnet.
Durch unsere vielen Malaisen mit unserem geliebten T4 haben wir unseren traditionellen jährlichen Venedig-Besuch in diesem Jahr gecancelt. Jedoch NICHT den Chioggia-Besuch. Hier haben wir Venedig-Flair ohne Massentourismus: Die Stadt ist ähnlich wie Venedig auf Holzpfählen in einer Lagune erbaut, verfügt über Kanäle, Bogenbrücken und enge Gassen, ist aber deutlich ruhiger und vom Massentourismus verschont.
Im Gegensatz zum oft musealen Venedig spürt man hier noch das echte, authentische Leben einer italienischen Fischerstadt mit lebhaftem Fischmarkt und traditionellen Booten.
Die Prachtstraße Corso del Popolo, der malerische Kanal Canal Vena, die historische Ponte Vigo mit ihren historischen Steinhäusern und der Kathedrale prägen das Ortsbild.
Was man auch wissen sollte:
Anders als im autofreien Venedig fahren durch Chioggia (und besonders in Sottomarina) viele Autos, Roller und Motorräder.
Es gibt weniger große, weltberühmte Museen oder Kunstpaläste als in der großen Schwesterstadt.
Ein weiterer sehr wichtiger Grund: Hier treffen wir unsere Freunde Edda, Maria und ihre Familien, die wir letztes Jahr kennen lernten und allesamt echte Einwohner von Chioggia sind.
Natürlich schlenderten wir nicht nur durch die Gassen und an den Kanälen entlang, sondern kauften auch (wie hier immer) gestern und auch heute nochmal frischen Schwertfisch. Selbst zubereitet, Schwertfisch satt in Knoblauch-Weißwein-Souce, ist ein absoluter Genuss.
Funfact: wir sind von Genua im DICHTESTEN Verkehr über 400 km hierher gefahren. Null problemo. Jedoch hier entgingen wir äußerst knapp einer Ramming mit einem Kamikaze-Motorroller – mittels Vollbremsung unsererseits.Read more