Brønnøysund und das Loch im Torghatten
September 6 in Norway ⋅ 🌧 13 °C
Nach drei Übernachtungen auf Leka ging’s heute wieder zurück aufs Festland und weiter nach Norden.
Das Wetter für heute war durchwachsen angesagt, insbesondere am Vormittag viel Regen.
Beim Start am Campingplatz war’s aber noch ok, so dass wir uns beim Warten auf die Fähre zurück zum Festland die Zeit mit Fotografieren vertreiben konnten. Bzw. ich fotografierte und Eric füllte mit der Kanne noch etwas Frischwasser nach 😉.
Wie schon auf dem Hinweg war die Fähre kostenlos und brachte uns in 20 Minuten zurück aufs Festland. Dicke dunkle Wolken um uns herum brachten die angekündigten Regenschauer.
Zurück auf dem Kystriksveien gings weiter nach Norden, nach einer reichlichen halben Stunde erreichten wir den Fähranleger Holm und damit die erste von insgesamt sechs Fährverbindungen auf dieser Landschaftsroute. Die Wartezeit aufs Schiff nutzten wir fürs Frühstück. Dabei wurde die Heizung angestellt - draußen regnete es heftig und es war echt kühl. Der Herbst lässt grüßen. 🍂
Überhaupt hatten wir das Gefühl, dass das Laub an den Bäumen immer gelber wird.
Nach der Fährfahrt ging’s auf der Straße noch ein Stündchen weiter Richtung Brønnøysund (inkl. Kleiner Einkaufsstopp im Supermarkt) und dann weiter Richtung Torghatten.
Das Wetter besserte sich zunehmend - trotz dicker Wolken übernahm so langsam die Sonne.
2020 waren wir auch schon hier - damals gabs am Wanderstartpunkt zum Torghatten nur einen Miniparkplatz für eine Handvoll Autos. Mittlerweile ist es ein riesiger Platz für unzählige Wohnmobile und Autos, heute allerdings nicht so voll. Wir nutzten den Parkplatz aber nicht, sondern fuhren weiter zum Campingplatz. Den hatten wir aus 2020 in bester Erinnerung. Und auch heute überzeugte er uns. Rezeption war tagsüber geschlossen - abends bezahlten wir 300 NOK für die Nacht - günstiger als gedacht.
Wir suchten uns einen schönen Stellplatz aus, schnürten unsere Wanderstiefel 🥾 und nutzten das mittlerweile gute Wetter für den Aufstieg auf den Torghatten. Der Wanderweg war 2020 schon recht einfach zu gehen, mittlerweile wurde der Weg von nepalesischen Sherpas mit Steintreppen präpariert und ist nun wirklich gut zu gehen. Man muss aber sagen, dass diese Treppen wirklich schick aussehen - sehr naturbelassen und gut in die Landschaft integriert. Eigentlich unvorstellbar, was hier geleistet wurde…
Es geht anständig bergauf und schon hat man das riesige Loch im Fels erreicht, was den Torghatten so populär macht. Obwohl wir schon zum zweiten Mal hier waren, sind wir von dieser Naturgewalt wieder tief beeindruckt.
Man kann durch das Loch durchwandern. Und auch auf der anderen Seite gibt es jetzt neu die Sherpatreppen, so dass wir diesmal den Abstieg auf der anderen Bergseite wählten. Das war früher deutlich anspruchsvoller und ausgesetzter, jetzt ist es einfach zu gehen. Der Rundweg führte uns wieder direkt zum Campingplatz zurück.
Schöner Ausflug und diese recht kurze Wanderung war für das wechselhafte Wetter heute genau richtig - wir sind trocken geblieben. 🤗
Gegen 18 Uhr passierte das südgehende Hurtigroutenschiff 🚢 die Seepassage direkt am Campingplatz- immer wieder schön zu fotografieren 😍.
Später wurde gekocht und diesmal wieder drinnen gegessen - mittlerweile regnete es wieder und es ist auch windiger geworden.
🚐: 109 km
🥾: 4,5 km, 165 HMRead more
























TravelerIch bin 2022 auch noch über Stock und Stein gekrabbelt 😉
TravelerHabe eben mal nachgelesen, wurde wohl 2024 eröffnet. Beeindruckend, wie schnell solche Projekte in Norwegen umgesetzt werden 💪🏻