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Norwegen 🇳🇴 - Herbst 2026

Zunächst eine Woche Workation an der Ostsee und dann 5 Wochen Norwegen warten auf uns - wir sind gespannt 🤩 Read more
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    🇳🇴 Brønnøy, Norwegen

    Brønnøysund und das Loch im Torghatten

    September 6 in Norway ⋅ 🌧 13 °C

    Nach drei Übernachtungen auf Leka ging’s heute wieder zurück aufs Festland und weiter nach Norden.
    Das Wetter für heute war durchwachsen angesagt, insbesondere am Vormittag viel Regen.
    Beim Start am Campingplatz war’s aber noch ok, so dass wir uns beim Warten auf die Fähre zurück zum Festland die Zeit mit Fotografieren vertreiben konnten. Bzw. ich fotografierte und Eric füllte mit der Kanne noch etwas Frischwasser nach 😉.
    Wie schon auf dem Hinweg war die Fähre kostenlos und brachte uns in 20 Minuten zurück aufs Festland. Dicke dunkle Wolken um uns herum brachten die angekündigten Regenschauer.
    Zurück auf dem Kystriksveien gings weiter nach Norden, nach einer reichlichen halben Stunde erreichten wir den Fähranleger Holm und damit die erste von insgesamt sechs Fährverbindungen auf dieser Landschaftsroute. Die Wartezeit aufs Schiff nutzten wir fürs Frühstück. Dabei wurde die Heizung angestellt - draußen regnete es heftig und es war echt kühl. Der Herbst lässt grüßen. 🍂
    Überhaupt hatten wir das Gefühl, dass das Laub an den Bäumen immer gelber wird.
    Nach der Fährfahrt ging’s auf der Straße noch ein Stündchen weiter Richtung Brønnøysund (inkl. Kleiner Einkaufsstopp im Supermarkt) und dann weiter Richtung Torghatten.
    Das Wetter besserte sich zunehmend - trotz dicker Wolken übernahm so langsam die Sonne.
    2020 waren wir auch schon hier - damals gabs am Wanderstartpunkt zum Torghatten nur einen Miniparkplatz für eine Handvoll Autos. Mittlerweile ist es ein riesiger Platz für unzählige Wohnmobile und Autos, heute allerdings nicht so voll. Wir nutzten den Parkplatz aber nicht, sondern fuhren weiter zum Campingplatz. Den hatten wir aus 2020 in bester Erinnerung. Und auch heute überzeugte er uns. Rezeption war tagsüber geschlossen - abends bezahlten wir 300 NOK für die Nacht - günstiger als gedacht.
    Wir suchten uns einen schönen Stellplatz aus, schnürten unsere Wanderstiefel 🥾 und nutzten das mittlerweile gute Wetter für den Aufstieg auf den Torghatten. Der Wanderweg war 2020 schon recht einfach zu gehen, mittlerweile wurde der Weg von nepalesischen Sherpas mit Steintreppen präpariert und ist nun wirklich gut zu gehen. Man muss aber sagen, dass diese Treppen wirklich schick aussehen - sehr naturbelassen und gut in die Landschaft integriert. Eigentlich unvorstellbar, was hier geleistet wurde…
    Es geht anständig bergauf und schon hat man das riesige Loch im Fels erreicht, was den Torghatten so populär macht. Obwohl wir schon zum zweiten Mal hier waren, sind wir von dieser Naturgewalt wieder tief beeindruckt.
    Man kann durch das Loch durchwandern. Und auch auf der anderen Seite gibt es jetzt neu die Sherpatreppen, so dass wir diesmal den Abstieg auf der anderen Bergseite wählten. Das war früher deutlich anspruchsvoller und ausgesetzter, jetzt ist es einfach zu gehen. Der Rundweg führte uns wieder direkt zum Campingplatz zurück.
    Schöner Ausflug und diese recht kurze Wanderung war für das wechselhafte Wetter heute genau richtig - wir sind trocken geblieben. 🤗
    Gegen 18 Uhr passierte das südgehende Hurtigroutenschiff 🚢 die Seepassage direkt am Campingplatz- immer wieder schön zu fotografieren 😍.
    Später wurde gekocht und diesmal wieder drinnen gegessen - mittlerweile regnete es wieder und es ist auch windiger geworden.

    🚐: 109 km
    🥾: 4,5 km, 165 HM
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  • Wandern auf Leka - Aufstieg auf den Vattind

    September 5 in Norway ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir hatten gestern unseren Stellplatz um eine weitere Nacht verlängert - Leka ist so schön und verdient einen weiteren vollen Tag. Zumal heute (Samstag) wieder bestes Wetter angesagt war.
    Eric holte morgens frische Brötchen beim Joker 🚴‍♂️, anschließend gab’s wieder Frühstück draußen in der Sonne mit Blick aufs Wasser.
    Noch waren wir unschlüssig, ob wir auf den Vattind wandern wollen (Lekas höchsten Berg) oder uns die kleine Halbinsel Steisnesset anschauen sollten - ein Kulturdenkmal aus Heidelandschaft und kleinem Lehrpfad. Wir entschieden uns für den Berg ⛰️, erhofften uns tolle Ausblicke.
    Zunächst mussten wir dafür knapp 4km zum Wanderstartpunkt radeln, von dort aus ging’s 3,5km bergauf - ein richtig schöner Wanderpfad mit tollen Ausblicken. Wir konnten in der Ferne den Torghatten sehen, aber auch die Inseln Vega und sogar Donna.
    Fast die ganze Wanderstrecke ist auch Teil der „Herlaugsløypa“, eine 11km Rundtour durchs Lekafjell und angeblich eine von Norwegens schönsten Wanderungen. Diese Tour war uns allerdings zu viel - dauert über 6h und ist auch recht anspruchsvoll.
    Der Vattind war auch ein richtig schönes Ziel. Oben gabs ne Vesperpause, dann ging es über den gleichen Weg zurück und mit den Rädern zurück zum Campingplatz.

    Der Rest des Tages lief entspannt - Kaffee ☕️ und Stückchen auf unserem Stellplatz, mal wieder Wäsche waschen, abends Kochen und draußen essen, dabei die Schiffe beobachten 😊 🛳️.

    🚐: 0 km
    🚴‍♀️: 7 km
    🥾: 6,9 km, 420 HM
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  • Radeln & rote und gelbe Steine auf Leka

    September 4 in Norway ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir haben mal wieder bestens geschlafen - absolute Ruhe hier auf Leka. Die dicken Wolken von gestern haben sich verzogen und es erwartete uns der angekündigte sonnige Tag. Dazu war es wieder absolut windstill, das Meer lag total ruhig vor uns. Perfekt um draußen zu frühstücken. ☕️ 🥤 🥪 🥪 🍇 🥒 🍑

    Wir überlegten, wie wir die Insel am besten erkundigen wollen - eher mit dem Camper rumfahren und hier und da wandern oder per Fahrrad.
    Wir entschieden uns für die Radrunde 🚴‍♀️🚴‍♂️ - über die Insel führt eine Ringstraße, ca. 26km lang + ein paar Höhenmeter, also perfekt fürs Fahrradfahren. Noch dazu gab es so gut keinen Autoverkehr. Aller paar Kilometer gingen Wanderwege ab ins Inselinnere. Gestern beim Check-In hatten wir dazu auch eine Übersichtskarte erhalten. Die Südost-Seite der Insel, wo auch der Campingplatz liegt, ist eher landwirtschaftlich geprägt.
    Die für die Insel typischen Felsen gibt’s in der Inselmitte und auf der Nordwestseite.
    Diese Felsen machen die Insel zu einem geologischen Highlight - in de Form einzigartig in Europa. Es erinnert eher an den Südwesten der USA. Und das ist kein Zufall, ist sie wohl als amerikanisches Überbleibsel vor vielen Millionen Jahren entstanden. Mehr dazu kann man gut auf dem Nordlandblog nachlesen:

    https://www.nordlandblog.de/insel-leka/

    Wir machten unterwegs viele Fotos, waren dabei tief beeindruckt von den prächtigen Felsen in Verbindung mit dem Meer. Zwei der Wanderwege, an denen wir vorbeikamen, nahmen wir auch unter die Füße. Die Tour zur Lekamøya und zum Stoypet, letztere führte uns zu den besonderen rot-gelben Steinen und Felsen.

    Am Abend gab’s leckere Wraps - wir konnten wieder draußen sitzen. Was für ein schöner Tag 😊🤗 ☀️

    🚐: 0 km
    🚴‍♀️: 26 km
    🥾: 4,2 km
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  • Weiter nordwärts auf die Insel Leka

    September 3 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Nachdem wir gestern schon einen guten Satz Richtung Norden gemacht haben, sollte es heute nochmals ein ganzes Stück weiter gehen. Wir wollten den Kystriksvegen RV17 erreichen - eine ca. 600km lange Küstenstraße und gleichzeitig eine von Norwegens Landschaftsrouten. Hier waren wir auch schon auf unserer Nordnorwegen-Tour 2020, allerdings sind wir damals eher „durchgedüst“. Dieses Jahr wollen wir uns mehr Zeit lassen und auch einige der vorgelagerten Inseln erkunden.

    Zunächst starteten wir aber in Levanger im Regen, es schüttete anständig. Deshalb entschieden wir uns in Steinskjer auch dagegen, direkt auf den südlichsten Abschnitt der RV17 zu wechseln. Denn Aussicht gabs kaum, dann lieber noch ein Stück auf der breiteren und schnelleren E6.
    In Gartland bogen wir dann aber endlich auf den Kystriksvegen ab - und siehe da, der Himmel riss auf und die Sonne kam raus. Na das ist doch mal gutes Timing 😄.
    Wir wollten heute noch auf die Insel Leka übersetzen, jetzt in der Nachsaison fahren die Fähren dorthin nur noch stündlich, am Wochenende noch seltener. Wir schafften die 15:10-Fähre, die Schlange vor uns war sehr überschaubar und die Fähre ⛴️ kam fast zeitgleich mit uns.
    Seit einigen Jahren sind einige der Fähren auf dem Kystriksveien kostenlos (mit Ausnahme der Sommermonate Juli/August), so auch diese.
    Nach 20 Minuten Fahrt erreichten wir Leka, dort steuerten wir den einzigen Campingplatz der kleinen Insel an.
    Es gibt dort viele Stellplätze auf der Wiese (350 NOK) und Panoramaplätze nahe am Meer (450 NOK). Da wir keinen Strom brauchten, bekamen wir einen der besten Plätze zugewiesen - total groß, super Ausblick und mit eigener Tisch-Bank-Kombination. Das erinnerte direkt an die großzügigen Plätze in amerikanischen Nationalparks.

    Was für eine Idylle 😍. So eine tolle Lage und dazu absolut windstill.

    Am Abend gab’s dicke Wolken und nochmal kleinere Schauer, aber für die nächsten zwei Tage ist bestes Wetter angesagt. 🤗🤗🤗

    🚐: 244 km
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  • Von Andalsnes übers Innerdalen nordwärts

    September 2 in Norway ⋅ 🌧 12 °C

    Eigentlich hatten wir für Andalsnes noch Aktivitäten geplant, z.B. mit der Seilbahn 🚠 zu fahren oder auch zu wandern. Die zwei angekündigten Schiffe, die ganztägig im Hafen liegen sollten, schreckten uns allerdings ab, so dass wir uns gestern Abend schon fürs Weiterfahren und einen Abstecher ins Innerdalen entschieden hatten. Bis zum frühen Nachmittag war sehr sonniges Wetter angesagt, das Innerdalen allerdings 2,5h Fahrstunden entfernt. Deshalb klingelte heute der Wecker bereits 6:30. kurz nach 7 Uhr rollten wir vom Platz.
    Unsere Route führte über die 64, später die 660 viel am Wasser entlang, aber auch über einen kleinen Bergpass. Straßen eher schmal, etwas anstrengend zu fahren.
    Gegen 9:30 kamen wir in Nerdal am Wanderparkplatz des Innerdalen bei bestem Wetter an. Zur Tour wird’s einen eigenen Footprint geben.

    Nach der Tour wollten wir noch ein Stück nordwärts fahren, es war 15 Uhr und mittlerweile wolkenverhangen mit Nieselregen.
    Über die E70 und dann lange die 65 steuerten wir auf Trondheim zu. Bis dahin war’s ne nette Fahrt (inkl. kleiner Fährfahrt).
    Bei Trondheim mussten wir auf die E6 wechseln. Viele Baustellen, dichter Verkehr und mittlerweile Starkregen machten die Fahrerei sehr unangenehm. Es wurde langsam Zeit für einen Übernachtungsplatz. Den fanden wir in Levanger dank P4N. Ein geschotterter Stellplatz für 10 Wohnmobile, wahlweise mit Strom. Wasser, Entsorgung, Wc dabei. 250NOK bzw. 25 € (Cash). Erstaunlicherweise blieben wir hier der einzige Camper. Haben übrigens sehr ruhig und gut hier geschlafen.

    🚐: 391 km
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  • Wanderung durchs Innerdalen

    September 2 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

    Schone lange stand das Innerdalen auf unserer Wunschliste - angeblich Norwegens schönstes Tal. Bisher hatte es nur noch nicht in die Touren gepasst - lag nicht auf der Route oder das Wetter war zu schlecht.
    Dieses Jahr sollte es nun endlich klappen - dafür hatten wir in Andalsnes unseren Wecker gern auf 6:30 gestellt. Nach über 2,5 Stunden Anfahrt holten wir auf dem Wanderparkplatz unser Frühstück nach, schnürten die Wanderstiefel und starteten gegen den 10 Uhr unsere Tour. Bis ca 14 Uhr war perfektes sonniges Wetter angesagt. Der Parkplatz hier hinten im Tal ist übrigens ausreichend groß, kostet unter der Woche 75 NOK, am Wochenende 175 NOK.
    Man kann im Innerdalen auch gut mehrtagestouren oder sehr große Tagestouren unternehmen. Wir entschieden uns aber für die Klassiker - den Weg zur Innerdalshytta und zurück. Am Anfang geht’s gleich ordentlich bergauf, aber auf breitem Weg. Überhaupt ist der Wanderweg technisch gar nicht anspruchsvoll, dafür wunderschön. Blick auf einen Gletscher, die umliegenden Berge, zwei Seen und viele süße Holzhütten mit Grasdächern. Für tolle Fotomotive ist also reichlich gesorgt. Die Innerdalshütte hat bis Mitte September geöffnet - sie ist für ihre leckeren Waffeln bekannt und natürlich ließen wir uns das nicht entgehen. Hinter der Hütte gibt’s einen wunderschönen Aussenbereich mit Blick auf Berge und See. Dort ließen wir uns in der Sonne die leckeren Waffeln 🧇 schmecken.
    Wir liefen noch ein kleines Stück weiter, hier werden die Wege etwas anspruchsvoller und Stöcke würden nicht schaden.
    Irgendwann ging’s den gleichen Weg zurück, es zogen wie angekündigt immer mehr Wolken auf. Ganz am Ende fing sogar leichter Nieselregen an. Gut dass wir so früh gestartet waren.
    Auch wenn der Besuch des Innerdalen doch einige Kilometer bedeutete, hat sich dieser Ausflug für uns total gelohnt 😄.

    🥾: 10,7 km, 414 HM
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  • Sognefjell, Sladalsvegen, Trollstigen

    September 1 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Gut haben wir hier oben auf dem Fjell übernachtet - und dank (moderat eingestellter) Heizung auch nicht gefroren. Als wir aufwachten, war es draußen noch total neblig, aber die Sonne ließ sich schon erahnen. Nach einem ersten schnellen Kaffee starteten wir gegen halb neun, aber erstmal nur wenige Kilometer bis zur Sognefjellhütte. Dort hielten wir für ein paar Fotos an. Der Nebel wich nun endgültig der Sonne.
    Anschließend fuhren wir die komplette RV55 zu Ende bis nach Lom. Nach den anfänglich hohen Bergen schraubte sich die Straße wieder langsam runter und wurde im Leierdalen immer lieblicher.
    In Lom gab’s einen kleinen Stopp - das was vermutlich jeder hier macht - die sehr leckere Bäckerei besuchen (ein Brot und Zimt- und Puddingschnecken wanderten in unsere Einkaufstüte 😋), außerdem fotografierten wir die bekannte Stabkirche, allerdings nur von außen. Allzu lange hielten wir es heute aber nicht in dem trubeligen Ort aus - mehrere Reisebusse machten gerade einen Stopp, es war also recht viel los.
    Wir wechselten nun auf die E15 Richtung Otta. In Vagamo bogen wir jedoch schon wieder ab, dank Google hatten wir eine Abkürzung entdeckt, die sehr vielversprechend klang - den „Sladalsvegen“. Das ist eine ca. 30km lange Gravelroad nach Norden, die über eine Hochebene führt. Sie ist mautpflichtig (100NOK), aber soll landschaftlich sehr reizvoll sein. Genau das war sie auch, die Straße trotz Gravel auch recht gut zu befahren. Also eine tolle Alternative zur E6.
    Am Ende des Sladalsvegen mussten wir uns entscheiden - weiter nach rechts nach Dombas und dann über die E6 nordwärts oder weiter nach links übers Romsdalen nach Andalsnes. Wir entschieden uns für letzteres, wieder einmal Neuland für uns. Zunächst war die Strecke nichts besonderes, aber dann startete das Romsdalen mit einem Fluss, der sich durch Felsen schlängelte, einer schicken Stromschnelle und dann die großen sehr beeindruckenden Felswände. Die Trollveggen kurz vor Andalsnes sind übrigens die höchste senkrechte Felswand Europas.
    Entgegen der Wettervorhersage war es jetzt - 16 Uhr immer noch trocken, so dass wir ganz spontan noch den Trollstigen hoch- und wieder runtergefahren sind. Eigentlich hatten wir das erst morgen früh geplant, haben dann aber gesehen, dass morgen zwei Kreuzfahrtschiffe im Andalsnes anlegen. Wie blöd, das wird sicher sehr trubelig und wir hatten keine Lust uns den Trollstigen mit entgegenkommenden Bussen zu teilen.
    Später checkten wir auf dem Campingplatz in Andalsnes ein - direkt am Raumafluss umgeben von den hohen Bergen des Romsdalen, eigentlich ganz idyllisch, aber man hörte die E136 ein bisschen.

    🚐: 248km
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  • Vom Sognefjord aufs Sognefjell

    August 31 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute haben wir ausgeschlafen und wachten bei Sonne auf. Wie schön 🤩.
    Da die Rezeption erst 9 Uhr öffnete, konnten wir uns Zeit lassen. Dann bezahlten wir den Platz (ohne Strom 435 NOK, 2021 waren es noch 300) und machten uns auf dem Weg. In Gaupne tankten wir noch schnell und kauften im COOP einige Lebensmittel ein. So schön, wieder mal in Norwegen einkaufen zu können.
    Dann geht’s endlich los - unsere Fahrt aufs Sognefjell - für mich tatsächlich eine der schönsten Straßen Norwegens. Dadurch dass wir uns gestern gegen den Tindevegen entschieden haben, fuhren wir die Straße heute von Anfang an, also vom Sognefjord und bekamen nochmal tolle Blicke aufs Wasser, allerdings auch immer wieder recht enge Stellen auf der Straße. An einem der Aussichtsplätze frühstückten wir - total idyllisch und richtig warm war es.
    Irgendwann war das Fjordende erreicht und die Straße schraubte sich nach oben. Auf den Bergen hingen noch sehr dicke Wolken, wir waren gespannt, ob wir überhaupt freie Sicht auf dem Fjell haben werden oder in Wolken und Nebel versinken.
    Die Sorge war unbegründet - wir hatten tolle Sicht und nach und nach tauchten immer mehr Bergspitzen des Jotunheimen Gebirges auf. Wir hielten oft an und machten viele Fotos.
    In Krossbu - ein Stück hinter dem höchsten Punkt der Straße steuerten wir den Wanderparkplatz an und starten auf eine kleinere Runde. Anfangs war’s eher schattig, später kam die Sonne immer stärker raus. Aus der Runde wurde allerdings nichts, die Bäche führten nach dem vielen Regen der letzten Tage so viel Wasser, dass wir es nicht überall schafften, sie zu überqueren. Also ging’s den gleichen Weg wieder zurück - war trotzdem gut. Andere Wanderer erzählten, dass es hier die ganze Nacht und noch bis morgens 11 Uhr regnet hatte. Na da hatten wir ja wirklich Glück mit unserer Routenwahl gestern und heute 🤗.

    Nach der kleinen Wanderung fuhren wir wieder ein Stück zurück auf einen der Parkplätze, die wir vorher schon passiert hatten, um die Nacht hier zu verbringen. War anfangs gar nicht geplant, aber bei dem mittlerweile tollen Wetter wollten wir das Sognefjell einfach noch ein Stück länger genießen. Genau auf diesem Platz haben wir übrigens auch 2021 über Nacht gestanden. Vom Parkplatz aus folgten wir noch einem kleinen Wanderweg - die Landschaft hier oben faszinierte uns mal wieder.

    Der klare Himmel bescherte uns übrigens eine kalte Nacht - auf 2 Grad kühlte es in den Morgenstunden ab, das störte uns aber nicht weiter.

    🚐: 83km
    🥾: 5,8km, 190 HM
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  • Weiterfahrt an den Sognefjord

    August 30 in Norway ⋅ 🌧 12 °C

    Nach der schönen Wanderung durchs Utladalen überlegten wir, wie es weitergehen sollte. Es war noch nicht mal 14 Uhr, allerdings nieselte es und für abends war stärkerer Regen angesagt.
    Eigentlich war die ursprüngliche Idee, dass wir den Tindevegen quer durch den Jotunheimen NP rüber zum Sognefjell nehmen, aber bei dem Wetter sicher nicht so perfekt. Schließlich führt diese schmale Passstraße quer übers Fjell auf über 1300 Metern Höhe.
    Um im Utladalen zu bleiben, war es zu früh am Tag. Also entschieden wir spontan, weiter die RV53 zum Sognjefjord zu nehmen. Vielleicht zeigt sich das Wetter ja für ein, zwei Stunden gnädig.
    Kaum waren wir aus Ovre Ardal raus, hörte tatsächlich der Regen auf und es gab erste Wolkenlücken am Himmel. Ach wie schön 🤩.
    Die RV53 führte komplett an einem Arm des Sognefjords entlang, total schön. Bei Sonne sicher noch schicker, aber da es total windstill war, spiegelten sich die Berge richtig hübsch im Wasser.
    Irgendwann kamen wir auf die E5 und erreichten die Fähre ⛴️ in Fodnes (bei Lærdal) die uns auf die andere Seite des Fjords bringen sollte. Hier waren wir schon mal 2021 - der Rest bisher war Neuland für uns.
    Die Fähre legte gerade an, wie praktisch und wir kamen auch direkt mit. Lange dauerte die Fahrt bis Mannheller (bei Kaupanger) nicht.
    Jetzt fuhren wir erst die E5 noch ein Stück weiter und bogen dann auf die RV55 nach Nordosten ab.
    Gegen 16 Uhr steuerten wir den Campingplatz Lyngmo in Hafslo an, auch hier waren wir 2021 schon und der hatte uns damals total gut gefallen. Kleiner Platz direkt am Hafslo See mit hübschen Plätzen und guter Ausstattung. Es waren auch nur eine Handvoll Camper da (fast alle Deutsche), so dass wir problemlos ein Plätzchen fanden. Die Rezeption war nicht mehr besetzt, man soll einfach am nächsten Morgen bezahlen.
    Durch die Windschutzscheibe schauten wir auf den See, spät am Abend sah das mit den beleuchteten Häusern auf der anderen Seeseite richtig schick aus.
    Achja, der angekündigte Regen setzte nicht ein - was für ein Glück.
    (Im Jotunheimen NP muss es hingegen die ganze Nacht kräftig geregnet haben, wie wir später erfahren haben).

    🚐: 77km
    🥾: 12,5km, 460 HM
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  • Wasserfallwanderung durchs Utladalen

    August 30 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Einer der Gründe, warum wir uns gestern für die Route über die RV53 entschieden haben, war die Wanderung zum Vettisvossen…
    Die Wettervorhersage war nicht berauschend, aber immerhin sollte es bis zum frühen Nachmittag einige regenfreie Stunden geben.
    Als wir morgens aufwachten, regnete es zwar nicht, aber die Wolken gingen extrem tief und es war sehr trüb.
    Egal, wir wollten es versuchen, packten also zusammen und machten uns gegen halb neun auf zum nur wenige Kilometer entfernten Wanderparkplatz.
    Er war gut gefüllt, anscheinend eher von Mehrtageswanderern. Das Übernachten im Camper ist hier hinten im Tal übrigens nicht erlaubt.
    Wir frühstückten, schmierten uns Brote für unterwegs und schnürten die Wanderstiefel. 🥾 Achja - Regenjacke und Regenhose zogen wir auch direkt an, denn es nieselte mittlerweile. Das ließ uns aber nicht abschrecken.
    Ganz kurz hinterm Parkplatz gibt’s direkt den ersten großen Wasserfall - der Hjellefossen schon sehr beeindruckend. Man kommt auch sehr nah dran.
    Ab hier geht der eigentliche Wanderweg los - ein gut zu gehender Forstweg, leicht ansteigend, aber technisch einfach. Er verläuft wunderschön durchs Utlatal, links und rechts hohe Felswände, direkt neben dem Weg verläuft der Fluss Utla, den man über mehrere Brücken immer mal wieder überquert. Nach ca. 3km kommt der nächste Wasserfall, der Avdalsfossen - dieser ist noch höher und wunderschön in die Szenerie eingebettet. Das Wetter stört gar nicht, so muss man wenigstens nicht gegen die Sonne fotografieren 😅. Und selbst bei dem trüben Wetter kann man die türkisfarbene Farbe des Flusses erahnen.
    Weitere knapp 2km weiter kommt der dritte Wasserfall, der Hjølafossen. Dieser ist ganz anders - viel flacher und breiter aber auch wunderschön.
    Weiter geht’s zum Bauernhof Vetti‘s Gard. Den erreicht man nach ca. 6km und hier endet auch der Forstweg. Jetzt muss man sich entscheiden - zurück, oder zum Fuße des Vettisfossen oder hinauf um den Vettisfossen von oben über eine Aussichtsplattform zu bestaunen. Letzteres ist sehr steil und teilweise seilversichert, bei Nässe wird davon abgeraten. Also probierten wir den Weg nach unten. Im Gegensatz zum bisherigen Weg ging’s jetzt steil und über glitschige Steine nach unten, wir brauchten Stöcke. Als es wieder stärker anfing zu regnen, entschieden wir uns umzukehren, zu rutschig war das Ganze. So haben wir den Vettisfossen leider nicht gesehen, aber die anderen drei wirklich tollen Wasserfälle. Diese bestaubten wir dann auch nochmal auf dem Rückweg, nachdem wir an Vetti‘s gard ein kleine Vesperpause eingelegt hatten.
    Ganz tolle Wanderung, auch wenn es am Ende nur kurze regenfreie Phasen waren, die meiste Strecke hatte es mehr oder weniger genieselt.
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  • Von Oslo bis zum Jotunheimen ins Utladalen

    August 29 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Als wir gegen 10:30 die Fähre ⛴️ in Oslo endlich verlassen konnten, war das Wetter besser als erwartet - kein Regen und fast ein bisschen Sonnenschein.
    Oslo wollten wir diesmal nicht besichtigen, sondern steuerten direkt den Weg nach Norden an. Allerdings wählten wir nicht die E6, sondern die E16, die hatten wir als schöner und leerer in Erinnerung. Je weiter wir Oslo hinter uns ließen, desto ruhiger wurde es auf den Straßen.
    An einem Rastplatz holten wir das Frühstück nach (auf der Fähre hatten wir Kaffee & Zimtschnecken, aber das war jetzt schon ne Weile her). Noch war es trocken aber ab 13 Uhr war zunehmend Regen angesagt.
    Wir erreichten die Stadt Fagernes und hier mussten wir uns für die weitere Route entscheiden.
    Klar war, dass wir in den Jotunheimen Nationalpark wollten - nur auf welche Seite? Die RV51 Richtung Beitostolen und Gjendesee (eine Landschaftsroute, die wir ganz gut kannten) oder noch Stück auf der E16 bleiben und dann die RV53 Richtung Øvre Ardal 🤔

    Letzteres war eigentlich der Plan, aber wegen der durchwachsenen Wettervorhersage waren wir unschlüssig. Schließlich entschieden wir uns dann doch für die 53 und ließen uns einfach überraschen.
    Man passiert hier tolle Seen, fast fjordähnlich. Irgendwann schraubt sich die Passstraße nach oben. Wir befürchteten schon Nebel und keine Sicht. Weit gefehlt - trotz duechwachsenem Wetter und leichtem Regen, hatten wir tolle Blicke aufs Fjell. Auch wenn der See nicht wie bei Sonne Türkis schimmerte, faszinierte uns die Landschaft. Es wirkte hier oben direkt etwas herbstlich.
    Kurz vor der Stadt Ovre Ardal ging’s in steilen Serpentinen wieder bergab, inkl. einiger enger und kurviger Tunnel. 🫣
    Eric meisterte es bestens, und schon bald bogen wir ins Utladalen ab. Hier wollten wir morgen wandern. 🥾
    Wir steuerten den einzigen Campingplatz im Tal an, Waren überrascht, dass wir jetzt - 17 Uhr - die einzigen Gäste waren. Aber später wurde es voller.
    Mittlerweile regnete es immer stärker, der Platz stand ziemlich unter Wasser und die umliegenden Berge waren durch tiefhängende Wolken verdeckt. Ob das morgen mit der Wanderung klappt?
    Wir machten uns später Sandwiches, genossen den Abend im Camper und freuten uns, dass wir schon so schöne erste Eindrücke von Norwegen sammeln konnten.

    🚐: 298km
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  • Mit der Fähre von Kiel nach Oslo

    Aug 28–29 in Norway ⋅ 🌧 15 °C

    In der Nacht von Do auf Fr hatte es wie angekündigt geregnet - quasi „Rausschmeißer-Wetter“ aus Deutschland. Wir kochten uns einen Kaffee, packten zusammen und fuhren los. Zunächst noch schnell zum Edeka in Stein, unsere Vorräte auffüllen, dann weiter nach Kiel zum Fähranleger der Colorline. Wie waren bereits 10:15 da, also viel zu früh. Aber so konnten wir in aller Ruhe frühstücken und dann unseren Kram für die „Auswärtsübernachtung“ zusammenpacken. 12:00 wurden die ersten Autos auf die Fähre gewunken, unsere Schlange musste allerdings fast bis zum Schluss warten. 13:15 waren wir dran - außer uns übrigens nur eine Handvoll andere Camper. Alles andere waren Pkw‘s und Lkw‘s. Das wunderte uns dann doch…

    Dadurch, dass wir fast als Letzte auf die Fähre kamen, konnten wir immerhin unser Zimmer direkt beziehen. Diesmal Kategorie Standard, aber mit Meerblick. Klein, aber echt schön.
    Die Abfahrt der Fähre erlebten wir auf dem Deck - der Regen hatte aufgehört, wie schön.
    Am Abend hatten wir das Buffet gebucht, das hatte uns beim letzten Mal (2018 hatten wir bisher ein einziges Mal diese Fähre genutzt) sehr gut gefallen. Unzählige Leckereien, da fiel uns die Entscheidung schwer - insbesondere die Meeresfrüchte sind auf dem Buffet besonders lecker. Und so waren wir am Ende mehr als satt. Wir schlenderten über die „Promenade“. Das ist schon ein kleines Erlebnis mit der Fähre - ein bisschen Kreuzfahrt-Feeling für einen Abend 😆.
    Später gab’s noch für jeden ein Bier im Pub 🍻. Dann ging’s in die Kabine und wir schauten aufs mittlerweile dunkle Meer. Über uns tobte ein Gewitter, zum Glück ohne Sturm. Überhaupt war der Seegang in den 20h durchgängig sehr niedrig, und so konnten wir später auch gut schlafen.
    Als es morgens hell wurde, zeigte sich der Himmel sogar blau und später auch kurz sonnig. Während der letzten Stunde - als wir über den Oslofjord auf also zufuhren, wurden die Wolken allerdings immer dicker.
    Gegen 10:30 waren wir von der Fähre runter.
    Unser Norwegenabenteuer kann beginnen Norwegen 🇳🇴
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  • Workation am Strand

    August 27 in Germany ⋅ 🌬 22 °C

    Wie angekündigt, war unser Urlaub ja noch nicht gestartet, sondern es warteten noch 4 Arbeitstage auf uns. Allerdings in so einer schönen Umgebung, wir wissen das Privileg zu schätzen.
    Ein bisschen neidisch waren wir dann aber doch auf all die Leute, die hier einfach nur Urlaub machten, während wir im Camper tatsächlich jeden der vier Tage Vollzeit am Rechner verbringen mussten. Denn es war draußen bestes Sonnenwetter.
    Immerhin hatten wir dabei einen tollen Ausblick aufs Meer 🌊 🏖️ und nach der Arbeit spazierten wir am Strand entlang zur nächsten Strandbar oder Fischbrötchen-Bude, abends genossen wir den Sonnenuntergang.

    Und ich schaffte es zum Glück, mein Fahrrad reparieren zu lassen - in Heikendorf im übernächsten Ort gab man mir kurzfristig einen Termin - ich konnte vor Ort warten. 🤗 Durch den gerissenen Schaltzug hieß das allerdings, 10km strampeln im kleinsten Gang 🚴‍♀️…

    ***

    Nun geht der Urlaub aber tatsächlich los. Eine letzte Nacht in Laboe - morgen geht’s auf die Fähre ⛴️ in Kiel.
    Einziger Wermutstropfen- das gute Wetter scheint erstmal Pause zu machen, Norwegen wird uns wohl eher mit nasskaltem Herbstwetter empfangen 😅. Egal, wir freuen uns!!! 🚐 🇳🇴🚐
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  • Entspannter Sonntag am Meer

    August 23 in Germany ⋅ 🌬 18 °C

    Heute war Sonntag und wir konnten ausschlafen. Morgens kein Fluglärm wie daheim sondern nur das Meeresrauschen und etwas Wind, dazu wieder richtig frische Luft.
    Das Wetter sollte heute ähnlich werden wie gestern - viel Wind, bis zu 18 grad und ein Sonne-Wolken-Mix mit kleineren Schauern.
    Der kühle Wind lies uns wieder drinnen frühstücken, Brötchen dafür gabs im Kiosk auf dem Platz.
    Später schauten wir den Surfern am Strand zu. Eigentlich wollten wir am Nachmittag etwas radeln, beim Losfahren merkte ich (Ulli), dass meine Schaltung am MTB nicht mehr funktionierte. Der Schaltzug war gerissen 😭, wie blöd. Mal schauen ob wir das in den nächsten Tagen gefixt bekommen.
    Also hieß es Spazieren anstelle von Radeln. Und zwar in die andere Richtung - nicht nach Laboe sondern nach Stein und weiter zur Marina Wendtorf. Dort gabs lecker Fischbrötchen, auf dem Rückweg übern Deich dann noch ein weiterer Stopp an der Surf&Beach Bar für Kaffee und Kuchen. Das Wetter zeigte sich dabei mit allen Facetten - Sonne, Wind und kleinere Regenschauer. Am Abend ließ der Wind nach, an den kommenden Tagen soll’s wieder sonniger und auch wärmer werden. Schade, dass wir arbeiten müssen…
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  • Laboe - Ostsee & Schiffe

    August 22 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Wunderbar haben wir geschlafen in der ersten Nacht in unserem Camper - soviel frische Luft (es kühlte nachts auf 13 Grad ab) und totale Ruhe. So gut wie lange nicht mehr…
    Wir kochten uns einen Kaffee und machten den Camper startklar. Gegen 9 ging es zurück auf die A7 weiter nach Norden. Durch Hamburg kamen wir heute zum Samstag zum Glück ganz gut durch. Gegen halb 12 erreichten wir unseren vorgebuchten Campingplatz in der Nähe von Laboe, hier waren wir schon öfter. Wieder haben wir einen Platz weit vorn am Wasser und können so direkt aufs Meer schauen. 🤗
    Wir holten erstmal das Frühstück nach - es war anständig windig, mit 17 grad recht kühl und so entschieden wir uns, drinnen zu essen. Gut so, denn es folgte direkt ein anständiger Schauer.
    Trotz des etwas wechselhaften Wetters spazierten wir am Nachmittag ins 3km entfernte Laboe, immer an der Küste entlang.
    Gegen halb drei tauchte die große Fähre ⛴️ der Colorline auf, auf dem Weg von Kiel nach Oslo. Da kommt direkt Fernweh auf, aber das Schöne ist - einigen Tagen werden wir wohl auch auf dem Schiff sein.
    In Laboe schlenderten wir durch einige Geschäfte, gönnten uns ein leckeres Eis, spazieren am Hafen entlang und kehrten später in ein nettes Fischrestaurant ein. Ab und zu gab’s nochmal einen kleinen heftigen Regenschauer.
    Auf dem Rückweg sahen wir die Aida, die auch Richtung Norwegen aufgebrochen war und später vom Campingplatz aus dann die Stenaline auf dem Weg nach Göteborg.
    Ein schöner erster Tag am Meer 🌊 - das fühlt sich doch schon fast nach Urlaub an 😃
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  • Los geht’s nach Norden - Zwischenstopp in Soltau

    August 21 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    Lange haben wir uns auf diese Auszeit gefreut. Der heiße Sommer in Deutschland und die viele Arbeit haben das Fernweh nach Norden noch vergrößert.
    Schön das es jetzt los geht - das ist nun schon unsere 9. Reise nach Skandinavien.
    So richtig haben wir erst gestern nach der Arbeit mit dem Packen begonnen, heute Vormittag noch der Rest, noch schnell die Lebensmittelvorräte aufgefüllt und dann ging es gegen 13 Uhr endlich los.
    Sobald der Camper rollt, fällt der Stress der letzten Tage und Wochen ab und es fühlt sich direkt wie Urlaub an.
    So ganz Urlaub ist es allerdings noch nicht, wir werden in der kommenden Woche noch ein paar Tage von unterwegs aus arbeiten. Aber dann warten 5 Wochen Norwegen (und vielleicht Schweden) auf uns 🤗🤗🤗

    Die Autobahnen (A5, A49, A7) waren zum Freitag Nachmittag ganz schön voll und wir erwischten den einen oder anderen Stau, aber alles noch recht erträglich. Gegen 18 Uhr erreichten wir den angepeilten Stellplatz bei Soltau.
    Der war schon gut gefüllt aber wir fanden noch ein Plätzchen. Sogar ein richtig gutes - ganz am Ende mit Blick ins Grüne.
    Bevor es im Camper Abendessen gab, spazierten wir noch über den nahegelegenen Campingplatz.
    Mittlerweile regnet es ein bisschen - der ausgetrockneten Natur tuts sicher gut.

    Wohnmobilstellplatz Imbrock, 14€
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    Trip start
    August 21, 2026