• Sturm aussitzen

    September 13 in Norway ⋅ 🌧 9 °C

    Es war gestern schon klar, dass wir heute nicht viel mehr machen, als den Sturm auszusitzen und zu hoffen, dass er sich nicht allzu sehr aufs Festland ausweitet.
    In der Nacht setzte der angekündigte Starkregen ein. Wir schauten vorsichtshalber mal raus, wie nah das Wasser bei der Flut gekommen ist. 😉
    Gegen 5 Uhr dann der erste heftige Wind, auch das war angesagt. Trotzdem schafften wir es, nochmal einzuschlafen bis nach acht.
    Der Vormittag war geprägt von einem Regen-Sonne-Wechselspiel mit anständigen Böen. Auch wenn die Sonne immer mal verlockend war, entfernten wir uns nur mal für ein Foto vom Camper - denn wenn es regnete, eher waagerecht und heftig…
    Ab mittags regnete es fast nur noch, auch recht heftig und am Nachmittag dann die nächste größere Welle mit starkem Wind.
    Wir haben also viel gelesen, Fotos gesichtet, gekocht, gesurft. Sonst nichts…
    Im Gegensatz zu gestern füllte sich der Campingplatz im Laufe des Nachmittags und Abend. Vermutlich hatten auch andere den Plan, erst morgen ihre Reise nach Norden oder Richtung Lofoten/Vesteralen fortzusetzen. Für beides braucht man in Bognes eine Fähre. Das wäre heute bei dem Sturm sicher kein Spaß gewesen, einige Nachmittags-Verbindungen sind auch ausgefallen. Wir hofften, dass der Andrang für unsere angepeilte Fähre morgen früh nach Lødingen nicht zu groß ist.

    Am Abend sahen wir dann, dass laut Torghatten.no-Homepage die geplante(n) morgendliche(n) Fähre(n) für den nächsten Tag gestrichen ist. Was für ein Mist. Das würde einen Umweg von zusätzlichen 200 Autokilometern bedeuten 😭😭😭.
    Damit war die Stimmung nach 1,5 Tagen Sturmaussitzen erstmal im Keller.
    Gegen Mitternacht - wir lagen schon im Bett - die Pushnachricht von Torghatten.no. Alle geplanten Fähren für den 14.9. fahren. Puh, Glück 🍀 gehabt.
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