• Aus dem Trubel, rein ins Nachdenken 🏜️💭

    26.–27. jul., Forente stater ⋅ ☀️ 40 °C

    Nach dem Schock in Las Vegas brauchen wir eins: Ruhe. Also raus aus der Stadt, rein in die Weite. Kurz vor St. George finden wir einen kleinen Stellplatz – ruhig, abgelegen, mit weitem Blick in die Landschaft. Endlich durchatmen. Kein Lärm, keine blinkenden Lichter, keine Security-Berichte – einfach nur Stille. 🌄

    Der Nachmittag vergeht ruhig. Wir sitzen draußen, reden wenig – denken dafür viel. Es ist dieser Moment, wo man sich fragt: Wie geht’s jetzt weiter? Wir hatten diese Reise als Bike-Camper-Roadtrip geplant. 🚴‍♂️🚐 Unser Ziel: radeln, entdecken, draußen sein, unterwegs leben. Und jetzt? Kein Fahrrad.

    Wandern? Neue Räder? Komplett umplanen?

    Am nächsten Tag holen wir zumindest unseren Adapter in St. George ab – den, den wir gefühlt seit Wochen hinterherjagen. Eine Story, über die ich inzwischen fast lachen kann: Erst das Bike ohne Akku, dann das Bike mit Akku, aber ohne Adapter. Jetzt endlich: Adapter mit Akku. Nur blöd, dass das Fahrrad fehlt. 🤷‍♀️🔋😅

    Aber trotz allem: Wir wollen weitermachen. Klar, wir sind enttäuscht. Klar, der Start war holprig. Aber wir haben beschlossen, der Reise noch eine Chance zu geben. ✨

    Jetzt heißt es: Fahrradläden abklappern, vergleichen, recherchieren. Was gibt der Markt her? Was macht Sinn? Online suchen wir parallel nach Optionen – nicht einfach, aber wir wachsen langsam rein in dieses neue US-Thema. Es ist wie so oft beim Reisen: Du planst etwas, stellst dir alles ausgemalt schön vor – und dann kommt’s anders. Unerwartet. Chaotisch. Und trotzdem irgendwie auch voller Möglichkeiten.

    Gerade fühlt es sich ein bisschen an wie: Plan geplatzt, Herz gebrochen, aber Hoffnung nicht verloren. Wir glauben (noch) nicht an Zufälle – also vertrauen wir mal darauf: Da wartet was Gutes auf uns. Vielleicht nicht so, wie wir’s uns vorgestellt haben. Aber vielleicht sogar besser. 💛💪🌍
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