• JucyReisen
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Jun – Aug 2025

Roadtrip CAN/USA Sommer 25

Sommer ☀️
Kanada 🇨🇦
USA 🇺🇸
Bike & Hike 🚵‍♀️ 🥾
VAN 🚐
Roadtrip Bikeregion
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    Gunnison Vibes–Trails&Begegnungen 🌵🚵🏻‍♀️

    Aug 13–16 in the United States ⋅ ☁️ 28 °C

    Mitten in der Wüste und trotzdem ein Trailparadies – so fühlt sich Gunnison an. Die Trails hier haben von allem etwas: Flow, technische Passagen und gute Cross-Country-Abschnitte. Wir stehen mit dem Camper direkt mittendrin – raus aus der Tür, rauf aufs Bike, los geht’s.

    Eines Morgens, noch mitten auf dem Trail, spricht uns plötzlich jemand an. Die Frage wie so oft: „Where are you from?“ – unsere Antwort: „Germany.“ Aber diesmal kommt direkt eine perfekte Antwort zurück – auf Deutsch! 😍 Damit rechnet man hier nicht. So lernen wir Ken kennen. Er hat mal 15 Jahre in Füssen gewohnt, kennt die Bike-Community rund um Garmisch bestens und hat uns kurzerhand seine Lieblingstrails hier gezeigt. Eine gemeinsame Runde, viele spannende Geschichten – und mal wieder dieses Gefühl: unterwegs triffst du die spannendsten Menschen.

    Und dann passiert’s: unser erster Regen dieser Reise. 🌧️
    Ich war vorher noch schnell eine Runde drehen – und habe es gerade so im Vollgas zurück geschafft, bevor die Tropfen runterkamen. Kurz, heftig, fast unreal. Nach all der Hitze endlich Wasser von oben – für uns aufregend, für die Natur längst überfällig. Ein Moment, der sich sofort ins Gedächtnis eingebrannt hat.

    Ansonsten war Gunnison auch wieder eine gute Zeit für kleine Routinen: leckeres Kochen, Smoothies am Morgen, Sport auf der Matte – das tut so gut, wenn man sonst so viel unterwegs ist.

    Und doch merken wir: Unsere Zeit ist knapp, die Tipps stapeln sich und die Liste der Orte, die wir noch sehen wollen, wird nicht kürzer. Also nach drei Tagen heißt es schweren Herzens: weiterziehen. Auch wenn’s schön war. 🚐✨
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  • Smalltalk & Schattenflucht 🚐🔥📦

    Aug 11–13 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Erster Stopp: Ridgway am See – .ruhig und schön gelegen. Erst einmal geht es direkt ins Wasser zur Abkühlung 🏊‍♀️ – genau das Richtige bei der Hitze. Am Abend zünden wir unser Lagerfeuer an. Wir waren uns nicht sicher, ob Feuer erlaubt ist, aber da unsere Nachbarn schon fröhlich bruzelten und die Feuerschalen hier alle fest installiert sind, haben wir es einfach genossen. 🔥 Sternenhimmel, warme Glut – perfekter Ausklang.

    Am nächsten Morgen steht Camper-Programm auf der Liste: aufräumen, duschen, putzen – alles, was eben so anfällt. Beim Rausfahren noch schnell zur Dumpstation… und wie es der Zufall will, werden wir dort direkt in deutsch von einer Dame angesprochen. Sie kommt aus dem hohen Norden Deutschlands, lebt seit über 20 Jahren in den USA und ist mit einen Amerikaner verheiratet – und wir quatschen uns fast fest. Sie sind auf dem Weg nach Telluride und bekommen direkt unsere besten Tipps mit. Schade nur, dass sie in die andere Richtung müssen – das wären genau die Leute gewesen, mit denen man sich gut einen gemeinsamen Abend mit Bier oder sogar eine Tour hätte vorstellen können. 🍻

    Weiter geht es nach Montrose. Nächster Programmpunkt: Waschsalon. 🧺 Und wieder passiert’s – gleich zwei völlig unabhängige Amerikaner sprechen uns an. Total interessiert an unseren Bikes, dem Camper und überhaupt dem „deutschen Leben on Tour“. Unser Kennzeichen ist hier echt ein Türöffner für Gespräche – oder wir sehen einfach aus, als hätten wir immer eine gute Geschichte parat.

    Danach geht’s ein Stück außerhalb auf einen Berg zum Wildcampen – wir warten auf ein Paket, das am nächsten Tag ankommen soll. Der Platz ist ein Traum. Irgendwo im Nirgendwo, völlig allein, und dazu diese Aussicht! Herrlich, einfach mitten auf dem Berg zu sitzen und den Blick schweifen zu lassen. 🔭 Da in der Region ausdrücklich darauf hingewiesen wird, keine Feuer zu machen, halten wir uns natürlich auch daran. Irgendwie riecht es hier sowieso oft nach Rauch – oder wir werden schon paranoid. Wer weiß… aber in der aktuellen Situation mit den Bränden ist Vorsicht sicher die bessere Wahl.

    Der Morgen zeigt uns schnell: Radeln? Keine Chance. Bei über 37 Grad ist an Bewegung nicht zu denken – außer vielleicht zum Schattenplatz. Also fix den Morgensport durchgezogen und dann im Schatten gemütlich gemacht. ☀️🥵

    Am Nachmittag ist es endlich soweit: Paket abgeholt – alles drin, alles passt. Danach machen wir uns direkt auf den Weg Richtung Gunnison. Endlich wieder angenehmere Temperaturen – und angeblich ein echtes Bikeparadies. Mal sehen, ob es hält, was es verspricht. 🚵‍♀️🌲
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  • Biken in Telluride🚵‍♂️🌄Natur & Wildlife

    Aug 7–11 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Fünf Tage Telluride – und was soll ich sagen: Im Winter waren wir schon mal hier, aber damals hat es uns nicht so wirklich umgehauen. Jetzt im Sommer? Ein absoluter Traum! Die Natur hier ist atemberaubend – Berge, Wälder, klare Bäche – und rund um Telluride gibt’s Trails ohne Ende.

    Wir finden einen Stellplatz wie aus dem Bilderbuch: oben auf dem Berg, mitten im Wald, herrlich ruhig. Zum Glück haben wir unsere E-Bikes, sonst müssten wir jedes Mal diesen Anstieg hochtreten. So können wir direkt am Camper starten und die Trails erkunden – alles dabei: von grün bis schwarz, von flowig bis technisch.

    Ein besonderes Highlight: Die Gondeln fahren hier for free bis zur Mittelstation. Von dort kommst du in höhere Lagen und zu noch mehr Trails. Am Wochenende ist allerdings Downhill-Rennen, deshalb sind ein paar Strecken gesperrt. Kein Problem – wir testen erstmal die Trails von der Mittelstation ins Tal. Und wow… landschaftlich ein absolutes Highlight! Rehe stehen direkt am Wegrand, Erdmännchen huschen durchs Gras – man kommt aus dem Staunen kaum raus. Am Ende landen wir an einem Bach, der sich perfekt für eine schnelle Abkühlung eignet – heute unsere Outdoor-Dusche. 🚿❄️

    An einem Tag treffen wir einen älteren Biker gleich zweimal auf der Strecke. Beim zweiten Mal halten wir länger an und quatschen – er gibt uns den Tipp, die andere Seite oberhalb vom Bikepark auszuprobieren. Wenn man vor 9 Uhr startet, darf man ohne Liftticket die Strecken außerhalb des Parks fahren. Gesagt, getan: Unser letzter Tag in Telluride wird die große Runde – der Prospect Trail plus eine extra Schleife auf seine Empfehlung. Knapp 6 Stunden im Sattel, traumhafte Ausblicke, perfekte Flow-Passagen – und ein Hintern, der danach dringend eine Pause brauchte. 😂

    Den Bikepark selbst haben wir uns diesmal gespart – zum einen, weil das Ticket nicht ganz günstig ist, zum anderen, weil hier eher Flow- als technische Strecken zu finden sind. Für uns war das Drumherum einfach spannender.

    Telluride selbst ist ein kleines Bergstädtchen mit einer charmanten Mischung aus Wildwest-Flair und Outdoor-Mekka. Alte Häuser mit Holzveranden, kleine Cafés, viele Bike- und Outdoor-Shops – und überall dieser Blick auf die imposanten Bergketten. Unterwegs wird einem bewusst, wie nah hier Schönheit und Gefahr beieinanderliegen. Schon auf dem Weg nach Telluride hatten wir überall den Geruch von Feuer in der Nase. Die aktuellen Waldbrände sind nicht weit weg – zum Glück ist Telluride selbst verschont geblieben, aber in der Ferne sieht man den Rauch. 🪵🔥🌳
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  • Über Moab zum Flow-Paradies 🚵‍♀️

    Aug 4–7 in the United States ⋅ ☁️ 31 °C

    Unsere Fahrt geht über Moab – oh, wie ich es dort liebe 😍! Diese roten Felsen, das leuchtende Gestein, die Weite… für mich jedes Mal etwas ganz Besonderes. Aber leider aktuell viel zu warm. Ein kurzer Abstecher ins Schwimmbad (aka Dusche & Abkühlung 💦) und – weil Tradition – noch schnell zum bekannten Foodtruck für eine Portion Soulfood 🌮🍟. Dann weiter, denn bei 40+ Grad macht selbst der schönste Ort keinen Spaß. Wir nehmen uns fest vor, im September nochmal wiederzukommen – vielleicht ist es dann erträglicher.

    Auf dem Weg nach Telluride legen wir einen Zwischenstopp ein – in der Nähe vom Phil’s World Bike Trail. Auf der Karte sieht das Gebiet schon super aus, also übernachten wir ganz in der Nähe und starten am nächsten Morgen früh.

    Und siehe da: eine Spielwiese voller Trails! 🎉 Eher Flow als technisch, aber dafür macht’s umso mehr Spaß. Ein Schild sorgt für kurze Verwirrung: „No bikes with power“ – meinen die jetzt E‑Bikes wie unsere oder Enduro-Motorräder? So genau kann uns das hier keiner sagen… wir gehen mal von Letzterem aus.

    Also: Helm auf, Akku an – und los geht’s! Was sollen wir sagen? Flow, Flow, Flow. Die Trails sind perfekt, um sich noch besser ans neue Bike zu gewöhnen. Gegen Mittag wird’s wieder wärmer – also rollen wir gemütlich zurück zum Camper.

    Den Rest des Tages verbringen wir entspannt an unserem Stellplatz mitten im Wald. 🌲 Etwas warm, aber alles besser als die Gluthitze von Moab. Morgen geht’s weiter Richtung Telluride – wir sind gespannt!
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  • Kühle Luft&Trailstart Brian Head ❄️🚵‍♀️

    Aug 2–4 in the United States ⋅ ☁️ 25 °C

    Um der Wüstenhitze zu entkommen, machen wir uns auf den Weg nach Brian Head, ca. 1,5 Stunden von Hurricane entfernt. Und was soll ich sagen: Kaum angekommen, atmen wir auf – angenehme 25 Grad, frische, klare Bergluft… herrlich! Endlich mal wieder durchatmen ohne zu zerfließen.

    Wir steuern als erstes einen kleinen Stellplatz unterhalb vom Bikepark an, richten uns ein und nehmen uns Zeit, die Räder anzupassen. Ein bisschen schrauben hier, ein bisschen Sattel korrigieren da – jede(r) hat ja so seine Vorlieben. Am Abend hören wir von Livemusik in der Nähe und machen uns spontan auf zum Bikepark. Dort angekommen, entscheiden wir uns für eine kleine Minirunde – wir wollten die Bikes nicht unbeaufsichtigt lassen, und der bewachte Bereich war uns einfach zu weit weg. Aber: die ersten Meter auf unseren Osos? 😍 Ein Traum! Alles fühlt sich direkt gut an – verspielt, leicht, kraftvoll.

    Am nächsten Morgen geht’s dann richtig los: unsere erste MTB-Tour steht an! Hoch zum Brian Head Peak, von dort den Trail „Marathon“ einmal komplett nach unten. Was für ein Einstieg! Die Aussicht – wow. Der Trail – voller Flow, perfekt zum Einfahren und Testen. Mein Knie macht super mit, und ich bin ehrlich gesagt komplett begeistert vom neuen Bike. Ich war ja vorher Ibis-Enduro-Fan, aber das Oso ist echt nochmal ’ne andere Liga. So verspielt, so leichtfüßig und das für ein E-Bike – fühlt sich fast wie ein Enduro Bike an. ❤️

    Doch dann… Realitätsschock. Am Abend kommt ein völlig aufgelöster Biker bei unserem Camper vorbei. Seine zwei Bikes wurden gerade eben am Hotel geklaut – einfach so. 😳 Und das hier! In dieser ruhigen Gegend hätten wir das nie erwartet. Für uns heißt das: Sicherheitslevel nochmal hochfahren. Schlösser größer, Bikes nie mehr unbeaufsichtigt, sogar beim Powernap wird abgeschlossen. Beim Einkaufen jetzt immer nur noch einer rein – der andere bleibt beim Camper. Paranoid? Vielleicht. Geschädigt? Definitiv. 😬

    Am zweiten Tag entscheide ich mich bewusst, auszusetzen – mein Knie soll sich langsam an alles gewöhnen, und der Bikepark ist mir einfach zu viel Schlag hintereinander. Alex dagegen tobt sich nochmal zwei, drei Stunden auf den Trails aus. Am Nachmittag heißt es dann: Sachen packen, denn wir rollen weiter – Colorado, wir kommen! 🚐🧭
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  • Wüstenofen & Bike-Glück! 🖤🩷🤎🧡🚴‍♀️🔥

    Jul 27–Aug 2 in the United States ⋅ ☀️ 41 °C

    Eine Woche lang haben wir überlegt, gerechnet, gesucht, geschwitzt – und gewartet. 🌡️ Bei über 40 Grad. Jeden Tag.

    Nachdem wir unsere Fahrräder in Las Vegas verloren haben, war erstmal klar: Aufgeben ist keine Option und dass wir unsere Reise nicht ohne Bikes fortsetzen wollen. Also starteten wir die große Suche – und landeten bei Over the Edge in Hurricane, Utah. Und was sollen wir sagen? Dieser Laden ist ein absoluter Glücksgriff. Der Besitzer Quentin ist nicht nur Bike -Dealer mit Herzblut, sondern auch einfach ein richtig guter Typ mit einem Team, das wirklich alles möglich macht. Kompetent, hilfsbereit, lösungsorientiert – und mit viel Verständnis für zwei durchgeschwitzte Camper mit Fahrrad-Trauma.

    Wir bekommen ein super faires Angebot - Bikes, Ausstattung, Service… alles on point und wir fühlen uns sofort gut aufgehoben. Der erste Hoffnungsschimmer: Die Bikes die wir in Aussicht hatten, sind tatsächlich auf Lager – check ✅. Doch dann beginnt der Teil, den man selten auf Reisebildern sieht… 💸

    Überweisung aus Deutschland? Schwierig. Summe zu hoch, Verifizierung dauert, alles zieht sich. Und während wir jeden Tag hoffen, dass heute endlich alles klappt, steigen die Temperaturen in Hurricane gnadenlos auf über 40 Grad. 🥵

    Unsere Woche verläuft im Grunde gleich:
    🕘 morgens kleine Sportroutine
    📞 dann Quentin anrufen – Stand abfragen
    💻 Orga, Zubehör, Zahlungsmethoden klären
    🔥 ab 10 Uhr nur noch Überleben im Schatten – Wasser trinken - nicht bewegen - weil draußen einfach gar nichts mehr geht.

    Wir wechseln von Stellplatz zu Stellplatz – mal Outdoor in der Wüste, mal City-Parkplatz im Schatten, mal wieder was Neues suchen. Und immer: abwarten, Geduld, durchhalten. 🏕️🌡️

    Und dann – am 02.08. war es soweit: Unsere neuen Familienmitglieder sind ready to pick up! 🙌

    Im Laden werden wir schon erwartet – und alle sind hellauf begeistert von unseren Rädern. The pink one stiehlt den Jungs direkt die Show 😄 – aber auch Alex’ Bike ist ein absoluter Hingucker.

    Geworden sind es zwei Ibis OSO – mein persönlicher Bike-Traum. Ich wollte schon lange ein Ibis fahren, aber in Deutschland war das fast unmöglich – entweder nicht verfügbar oder völlig unerschwinglich. Und jetzt? Stehen sie vor uns. In der Wüste. In Utah. In Schwarz/Pink und Braun/ Orange.

    Nach einer ersten Probefahrt, ein paar letzten Schrauben, Einstellungen und einem breiten Grinsen im Gesicht heißt es jetzt: Bikes aufs Heck – und ab in die Berge! ⛰️🌲 Dort wartet kühlere Luft, neue Trails – und endlich wieder Bewegung.

    Übrigens: Oso ist spanisch und bedeutet Bär. 🐻
    Und da wir jetzt zwei echte Bike-Bären an unserer Seite haben, haben sie natürlich auch Namen bekommen:
    Blacky & Browny – unsere Osos auf Tour.
    Zwei Bikes, zwei Charaktere, ein gemeinsamer Weg ins Abenteuer und unsere neuen Begleiter. 🖤💗🤎🧡
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  • Aus dem Trubel, rein ins Nachdenken 🏜️💭

    Jul 26–27 in the United States ⋅ ☀️ 40 °C

    Nach dem Schock in Las Vegas brauchen wir eins: Ruhe. Also raus aus der Stadt, rein in die Weite. Kurz vor St. George finden wir einen kleinen Stellplatz – ruhig, abgelegen, mit weitem Blick in die Landschaft. Endlich durchatmen. Kein Lärm, keine blinkenden Lichter, keine Security-Berichte – einfach nur Stille. 🌄

    Der Nachmittag vergeht ruhig. Wir sitzen draußen, reden wenig – denken dafür viel. Es ist dieser Moment, wo man sich fragt: Wie geht’s jetzt weiter? Wir hatten diese Reise als Bike-Camper-Roadtrip geplant. 🚴‍♂️🚐 Unser Ziel: radeln, entdecken, draußen sein, unterwegs leben. Und jetzt? Kein Fahrrad.

    Wandern? Neue Räder? Komplett umplanen?

    Am nächsten Tag holen wir zumindest unseren Adapter in St. George ab – den, den wir gefühlt seit Wochen hinterherjagen. Eine Story, über die ich inzwischen fast lachen kann: Erst das Bike ohne Akku, dann das Bike mit Akku, aber ohne Adapter. Jetzt endlich: Adapter mit Akku. Nur blöd, dass das Fahrrad fehlt. 🤷‍♀️🔋😅

    Aber trotz allem: Wir wollen weitermachen. Klar, wir sind enttäuscht. Klar, der Start war holprig. Aber wir haben beschlossen, der Reise noch eine Chance zu geben. ✨

    Jetzt heißt es: Fahrradläden abklappern, vergleichen, recherchieren. Was gibt der Markt her? Was macht Sinn? Online suchen wir parallel nach Optionen – nicht einfach, aber wir wachsen langsam rein in dieses neue US-Thema. Es ist wie so oft beim Reisen: Du planst etwas, stellst dir alles ausgemalt schön vor – und dann kommt’s anders. Unerwartet. Chaotisch. Und trotzdem irgendwie auch voller Möglichkeiten.

    Gerade fühlt es sich ein bisschen an wie: Plan geplatzt, Herz gebrochen, aber Hoffnung nicht verloren. Wir glauben (noch) nicht an Zufälle – also vertrauen wir mal darauf: Da wartet was Gutes auf uns. Vielleicht nicht so, wie wir’s uns vorgestellt haben. Aber vielleicht sogar besser. 💛💪🌍
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  • Vegas: Vom Lieblingsort zum Albtraum 💔

    Jul 24–26 in the United States ⋅ ☀️ 40 °C

    Es hätte ein schönes Wiedersehen werden können. Las Vegas – du Glitzerstadt, verrückt, laut und bunt. Wir fahren wieder den Strip entlang, erkennen vieles wieder, unser Hotel vom letzten Mal sticht uns direkt ins Auge. Da war doch was… genau: unser abenteuerliches Verkaufsgespräch und die Gutschein-Story. Für die Nacht, sind wir wieder in dem Hotel, in dem wir schon beim letzten Besuch waren. Alles wirkt vertraut, irgendwie vertraut-verrückt. ✨

    Beim Check-in gibt’s sogar ein kleines „Upgrade“: 100 Dollar Guthaben fürs Essen – allerdings im Hilton nebenan. Unser Hotel hat fünf Sterne, das Hilton nur vier – und das merkt man auch. Wo ist bitte das Upgrade?! Aber hey, Essen ist bezahlt und wir nehmen’s mit einem Augenzwinkern. 😄🍽️

    Der Nachmittag? Ganz entspannt. Pool, Sonne, ein bisschen Vegas-Feeling tanken. ☀️🏖️🎲 Am Abend dann ins Casino – diesmal leider ohne Glück, aber mit viel Stimmung. 🎰🎶

    Und dann… kommt der Morgen. Und mit ihm gleich zwei Schocks. 😳🔥

    Bevor wir auschecken, beobachten wir direkt aus dem Hotelzimmer ein Großfeuer in der Ferne. Wahnsinn, wie hoch die Flammen lodern! 🚒🔥 Wir hoffen natürlich sehr, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Ein beunruhigender Start in den Tag.

    Und als wäre das nicht schon genug, folgt der zweite Schreck beim Gang zum Parkplatz, auf dem Hugo stand – direkt neben dem Hotel. Alex schaut als Erstes und fragt: „Was hängt da runter?“ Und dann sehen wir es beide. Unsere Schlösser durchtrennt. Die Fahrräder – weg. 🔒✂️🚲🚫

    Weg. Einfach geklaut.

    In diesem Moment bricht innerlich alles zusammen. Die Stimmung kippt. Es ist, als ob dir jemand kurz den Boden wegzieht. Ich kann’s nicht fassen. 😢💥 Wir hatten das letzte Mal genau dort geparkt, Kameras gesehen, gedacht: das passt schon. Und jetzt das.

    Statt Weiterreise: Polizei, Hotel-Security, Anzeigen, Fragen. 🚔📝 Stunden voller Frust und Ohnmacht. Und ja – Tränen. Ich bin traurig, wütend, verletzt. Auf die Stadt, auf die Menschen, die so etwas machen. Für mich war Vegas immer besonders – verrückt, aber herzlich. Heute zeigt es sich von seiner hässlichsten Seite. 😔

    Wir versuchen, irgendwie runterzukommen. Suchen uns einen Ort zum Durchatmen, zum Nachdenken. 🍃🧘 Ich kann’s noch nicht ganz akzeptieren. Aber wir wissen auch: Wir müssen weiter. Auch das ist Teil vom Reisen – und vom Leben. 🌍💛
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  • Zwischen Dünen & Hitze: Kelso Magic 🏜️🌅

    Jul 23–24 in the United States ⋅ ☀️ 41 °C

    Manchmal sind es die Zwischenstopps, die sich ganz besonders anfühlen – so wie dieser hier an den Kelso Dunes im Mojave National Preserve. Ein Fleckchen Wüste, das fast ein bisschen vergessen wirkt – dafür umso schöner.

    Die Anfahrt? Erst ein Stück Offroad, staubig, einsam, aber absolut machbar – und dann stehen wir plötzlich da: auf einem kleinen Stellplatz mitten im Nirgendwo. Kein Mensch, kein Auto – nur wir, die Dünen und der endlose Himmel. 💛

    Der Abend ist einfach magisch. Die Sonne taucht den Sand in warme Farben, und mit Blick auf die sanften Hügel essen wir zu Abend, atmen die Wüstenluft und genießen diese absolute Stille. Der Himmel glüht, die Hitze flimmert – und es ist genau dieser Moment, für den man reist.

    Die Nacht? Warm. Sehr warm. 😅 Aber okay.

    Am nächsten Morgen brechen wir ganz früh auf – unser Plan: eine kleine Wanderung in die Dünen. Die Stille ist herrlich, die Farben weich, die Luft noch halbwegs kühl. Aber kaum ist es 9 Uhr, wird’s gnadenlos heiß. Also: Wanderung abkürzen, zurück zum Camper und ab auf die Straße. Schön war’s – aber länger bleiben? Keine Chance bei diesen Temperaturen.

    Ein kurzer, intensiver Stopp – und ein schöner Kontrast, bevor es weitergeht Richtung Las Vegas. ✨🌵
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  • Zurück in L.A.- Strand & Stadtchaos 🌆🌴

    Jul 19–23 in the United States ⋅ ☀️ 37 °C

    Am Wochenende geht’s zurück nach Los Angeles – diesmal mit Stellplatz direkt am Strand. Klingt traumhaft? Ist es auch… zumindest, wenn man den Verkehr dorthin ignoriert. Samstagabend bedeutet hier: alle wollen ans Meer. Also stehen wir erstmal. Lange. Aber irgendwann rollen wir endlich auf unseren Platz – Meeresrauschen inklusive.

    Der Strand ist voll, überall Lagerfeuer, Musik und gute Laune. Ich fühle mich ein bisschen wie auf dem Feel Festival (meine Feel-Mädels wissen, was ich meine 😉). Natürlich wird bis spät gefeiert – inklusive DJ-Anlage direkt am Strand vorm Camper. Schlafen? Ohropax rein und durch.

    Am Morgen dann das Kontrastprogramm: Der Strand ist wie leergefegt, Sonne, Ruhe – nur die Flugzeuge erinnern uns daran, dass wir in der Einflugschneise des Flughafens von L.A. sind. Ganz bewusst war uns das bei der Buchung nicht. Aber selbst daran gewöhnt man sich erstaunlich schnell.

    Wir verbringen den Tag entspannt mit Sonne, Chillen, etwas Orga und einem kleinen BBQ. Auch unsere Nachbarn sind super herzlich – ein älteres Ehepaar, das regelmäßig hierher kommt, weil die Kinder in L.A. wohnen. Ihr Haus? Zwei Stunden landeinwärts – denn in Strandnähe beginnt der Immobilienmarkt erst ab zwei Millionen Dollar. Und das für ein kleines Haus. Willkommen in Kalifornien.

    Bevor es am Dienstag zur Werkstatt geht, holen wir noch ein paar Klassiker nach: Walk of Fame – inklusive Foto mit meinem persönlichen Stern (hab ich mir schon reserviert – Photoshop macht’s möglich 😄). Die meisten Namen sagen mir nichts – aber Namen merken war noch nie meine Stärke. Dann mit dem Bus weiter nach Beverly Hills. Als 90210-Fan der ersten Stunde natürlich ein Muss! Rodeo Drive? Luxuriös, edel, aber auch irgendwie abgehoben. Und zum Sonnenuntergang geht’s noch zum Griffith Observatory.

    Mein Plan: Picknick, Aussicht genießen, alles ganz entspannt aus dem Camper raus. Realität: Parkplatzsuche des Grauens, 10 Minuten Fußweg zum Gipfel, Menschenmassen, kein Platz – aber immerhin: die Aussicht ist es wert. Nur eben nicht ganz so romantisch wie gedacht.

    Am nächsten Morgen geht’s früh zur Werkstatt. Vier Stunden Warten – zum Glück in angenehmer Wohnzimmer-Atmosphäre. Danach ist Hugo fast fertig – fast. Ein kleiner Adapter fehlt noch, der bestellt werden muss. Kommt über Nacht. Also: noch ein Tag in L.A.

    Wir nutzen die Zeit, um noch einmal ordentlich einzukaufen. Unser neu entdeckter Favorit: Aldi USA – gute Qualität, faire Preise. Leider selten auf unserer Route (nicht in Utah und Colorado), also wird ordentlich aufgestockt.

    Witz am Rande: Die Einkaufswagen werden hier einfach überall stehen gelassen – direkt neben dem Auto, egal ob sie im Weg sind oder nicht. Da fährt auch mal jemand mit dem eigenen Auto dagegen. Das 25-Cent-System gibt’s zwar, aber interessiert niemanden. Alex sammelt ein paar ein und verdient sich ganz nebenbei einen Dollar – clevere Nebeneinnahmequelle. 😄

    Dann noch: Wäsche waschen, Hugo duschen (endlich mal wieder außen sauber!) und einen neuen Stellplatz suchen – L.A. ist da zum Glück relativ entspannt, und an manchen Straßen ist Übernachten mit dem Camper kein Problem.

    Am Mittwoch ist es dann so weit: Letzter Werkstatt-Termin, der Adapter wird montiert – und tadaaa: Alle Fehlermeldungen sind behoben! Hugo ist bereit – und wir auch.

    Nächster Stopp: Utah – wir kommen! 🚐✨
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  • Ruhe, Rückzug-Radpannen Backcountry 🚴‍♀️

    Jul 15–19 in the United States ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach den wilden Tagen zwischen Autowerkstatt und Strand in Oceanside sehnen wir uns nach etwas Ruhe – und finden sie im Dripping Springs Campground. Ein kleines Paradies mitten im Nirgendwo. Keine Nachbarn (außer vielleicht ein paar Hasen), absolute Stille und genau das richtige für ein paar entspannte Orga-Tage. Endlich durchatmen!

    Eigentlich wollten wir hier auch unsere erste richtige Biketour starten – gedacht, gesagt, vorbereitet… gescheitert. 🤦‍♀️

    Nach unserem abendlichen „Wir-warten-bis-die-Hitze-nachlässt“-Manöver (smart gedacht, immerhin 🥵), ist endlich alles gepackt: Wasser, Riegel, Helm, Radklamotten – alles sitzt. Akku drauf. Wir testen, drehen, fluchen – und langsam dämmert uns: Der Akku rastet einfach nicht ein. Egal wie rum – es passt nicht. Nach mehreren Minuten intensiven Googelns dann die Erkenntnis: der Adapter fehlt. Der wird bei Bosch einfach nicht mitgeliefert – who knew?! 😩

    Also: Montur wieder aus, Laptop raus, und rein ins nächste Recherche-Abenteuer. Was dann folgt, ist ein kleines Versand-Abenteuer à la USA. Denn was in Deutschland meist mit einem Klick erledigt ist, wird hier zur Geduldsprobe. Was genau brauchen wir? Wo bekommt man das? Und noch wichtiger: Wohin können wir es liefern lassen – ohne feste Adresse? Die Suche nach dem passenden Adapter ist schon nervig genug, aber der US-Versand toppt alles. Jeder Anbieter nutzt einen anderen Lieferservice, Locker funktionieren nur mit US-Adresse, Hotels haben wir keine… kurz: Es ist kompliziert. Nach etlichen Stunden und rauchendem Kopf entscheiden wir: Plan B. Wir schicken das Teil zu unseren Freunden in Denver – der Adapter geht erst zu ihnen und von dort weiter zu uns. 📦🇺🇸

    Nebenbei checken wir nochmal die VW-Problematik. Alex schraubt kurzerhand selbst unter dem Camper rum – und siehe da: Ein angeknabbertes Kabel, wahrscheinlich von einem Nager, enttarnt sich als Übeltäter. Die Ursache für alle blinkenden Boardcomputer-Warnungen ist gefunden. 🚐💡 Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der’s repariert. Nach ein paar Anrufen ist klar: die VW-Werkstatt in L.A. kann helfen – aber erst Dienstag. Bis dahin: Ruhe bewahren und nochmal zurück in die Großstadt.

    Und dann kommt alles auf einmal…

    Unser Internet macht Faxen. Starlink läuft zwar, aber hat eine Begrenzung für den US-Gebrauch, die uns vorher nicht bewusst war – immerhin: aktuell funktioniert es. Unsere FRITZ!Box dagegen? Immer noch offline. Telekom weiß auch nicht weiter, der Support zieht sich… wir warten. Und hoffen. Technik – ätzend, wenn man sie braucht.

    Und als wäre das nicht genug, zwickt mein Rücken schon wieder gewaltig. Zweites Mal in kurzer Zeit. Vielleicht vom vielen Sitzen, Camperwühlen, Chaos und zu wenig Bewegung. Auf jeden Fall heißt es: Trainingsstart auf später verschieben, Wärmepads raus, dehnen, rollen, Pause machen. Am

    Und dann noch die Nummer mit der Krankenversicherung. Uns wurde am Telefon zugesichert, dass der Start ab USA möglich sei – deshalb hatten wir Island noch außen vor gelassen. Im Nachgang stellt sich jetzt heraus: Der Start hätte VOR Island liegen müssen, also eine Woche früher. Und natürlich haben wir das erst durch Zufall gemerkt. Eine wirklich ärgerliche Falschaussage. Zum Glück sind wir durch unsere Auslandskrankenversicherung noch bis Mitte August abgesichert – aber danach brauchen wir eine neue Lösung. Wieder ein Punkt auf der Orga-Liste…

    Trotz allem: Wir genießen die Ruhe. Kochen frisch, optimieren den Camper (so halb zumindest), schlafen viel, spielen Kniffel und sitzen am Lagerfeuer. Der Campground-Host ist supernett und erzählt uns spannende Dinge über das US-Gesundheitssystem, die Rente und wie er hier im Ruhestand lebt. Und auch wenn gerade gefühlt alles gleichzeitig ruckelt – es gehört halt dazu.

    Reisen ist eben nicht nur Strand, Sonnenuntergang und Panorama. Manchmal ist’s auch Rückenschmerz, Fehlermeldung, Internetproblem und Versand-Abenteuer. Aber am Ende bleibt: Wir machen das Beste draus – und lachen später drüber. Hoffentlich. 😄🔥
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  • Oceanside Vibes & Akku-Mission erfüllt 🔋

    Jul 14–15 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach dem Werkstattmarathon in Los Angeles sehnen wir uns nach einem echten Tapetenwechsel – am besten mit Meeresrauschen im Ohr und Sand unter den Füßen. Und genau das bekommen wir in Oceanside: Stellplatz direkt am Strand, Sonne im Gesicht, Lagerfeuer überall. Kalifornischer geht’s kaum! 🔥🌅

    Wie überall am Pazifik tummeln sich auch hier zum Sonnenuntergang ganze Gruppen am Strand – mit Musik, Picknickdecken und Marshmallows fürs Feuer. Dafür gibt’s extra Steinschalen, die schon fest in den Sand eingelassen sind. Und das Beste: Punkt 23 Uhr ist Ruhe. Wird auch kontrolliert. Und so schlafen wir wie Babys – mit Meeresrauschen im Hintergrund und ohne Stadtlärm. 💤🌊

    Am nächsten Morgen geht es direkt los zum eigentlichen Grund unseres Abstechers: mein E-Bike-Akku! 🛠️🔋 Der Shop hat ihn wirklich da, alles passt und – was soll ich sagen – es fühlt sich einfach gut an, ein Puzzlestück mehr auf dieser Reise zu vervollständigen.

    Natürlich kann ich es kaum erwarten, ihn zu testen. Aber bevor die große Tour starten kann, wollen wir uns dafür einen kleinen Campingplatz im Hinterland suchen. Die Idee: erste kleine Bikerunden drehen, Ruhe genießen, runterkommen.

    Kalifornien, wir rollen weiter – und zwar mit frischer Energie! ⚡🚴‍♀️
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  • Werkstatt-Odyssee & Venice-Vibes 🏙️🏝️

    Jul 13–14 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach zwei Tagen Camper-Tetris im Ventura County heißt es: ab in die Stadt. Los Angeles ruft – oder besser: Hugos Bordcomputer blinkt so wild durcheinander, dass wir gar nicht mehr wegsehen können. Fehlermeldungen über Funktionen, von denen ich nicht mal wusste, dass Hugo sie hat… 😅

    Aber erstmal: Venice Beach! Muss man einfach mal erlebt haben. Zwischen Rollerbladern, Palmen, Graffiti-Wänden und Muskelprotzen (ja, der legendäre Outdoor-Gym-Platz ist real!) schnuppern wir Cityluft. Leider kein Arnold Schwarzenegger in Sicht – dafür jede Menge gute Laune und ein Hauch Kalifornien-Klischee pur. 😎🌴

    Zum Übernachten haben wir einen Stellplatz, den uns Dani & Oli empfohlen haben – kein offizieller Campground, aber geduldet, mitten in der Stadt und mit ausreichend Platz für Hugo. Danke nochmal für den Tipp! 🙌

    Und dann kommt der Montag.
    Startschuss für unsere persönliche Werkstatt-Odyssee – und direkt ab in das Herz von Downtown L.A. zur ersten VW-Werkstatt. Leider: Fehlanzeige. „Deutsches Modell? Können wir nix machen.“ Tja. Danach beginnt unser kleines Werkstatt-Pingpong – jede Adresse schickt uns weiter zur nächsten. Zwischendrin verlieren wir komplett den Überblick, die Nerven gleich mit. 🚗💫

    Nach 8–10 Anläufen landen wir schließlich bei einer Werkstatt, die nicht nur freundlich ist, sondern auch Hugos System auslesen kann. Endlich. Ergebnis: Keine akuten Probleme – nur kleinere Hinweise. Nichts Kritisches. Und der Service? Kostenlos. Yes! Einer der Mitarbeiter war sogar Biker und gibt uns gleich noch ein paar Insider-Tipps für Trails rund um L.A. – nice! 🧑‍🔧💬

    Der Tag war lang, chaotisch und voller Umwege – aber am Ende haben wir einen kleinen Etappensieg. Und bevor’s weitergeht, gibt’s noch einen Abstecher Richtung Oceanside, wo mein neuer Bike-Akku auf uns wartet. Auch das war ein kleines logistisches Abenteuer (weil: Versand ohne Adresse = amerikanische Herausforderung), aber immerhin – er ist da! 🔋🚴‍♀️

    Jetzt geht’s raus aus dem Großstadttrubel, ab an den Strand – wir brauchen dringend Meer und Ruhe. 🌊💆‍♀️💆‍♂️
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  • Chaos & Camper-Tetris-Ventura County 🚐🧳🔧

    Jul 11–13 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach unserem Strandabenteuer heißt es jetzt: Ordnung schaffen! Sand raus, Lebensmittel rein, Camper sortieren – klingt einfach, ist es aber absolut nicht. 🤯

    Bevor es so richtig losgeht, brauchen wir erstmal einen Stellplatz – aber was uns vorher keiner sagt: Kaliforniens Campingplatz-Buchungssystem ist ein einziger Flickenteppich. Jeder Bezirk hat sein eigenes System, eigene Regeln, eigene Seiten. Und Strandplätze? Wochenlang im Voraus ausgebucht. Nada. 🙈 Im Hinterland sieht’s zum Glück besser aus. Nach gefühlt hundert Tabs und zwei Registrierungen später: Yes! Zwei Nächte in Ventura County gesichert – organisiert, erledigt, abgehakt. ✅

    Dann beginnt das eigentliche Projekt: Camperchaos-Management. Alles – wirklich alles – wird rausgeschleppt, sortiert, hinterfragt. Was brauchen wir wirklich? Was kann nach hinten? Warum haben wir eigentlich vier Jacken dabei? Und wieso zur Hölle passt es einfach nicht mehr so wie vorher?! 🧥🎒

    Es fühlt sich an wie ein endloses Spiel aus Tetris, Fluchen und Bier 🍻. Zwischenzeitlich zweifle ich ernsthaft daran, ob wir das jemals wieder sinnvoll verstaut bekommen. Aber mit ein bisschen Logik, etwas Improvisation und dem Willen zur Aufgabe (der Jacken, nicht des Roadtrips) finden wir eine Lösung. Chaos: nicht ganz gebändigt, aber eingedämmt.

    Und dann kommt das nächste To-do auf die Liste: Fehlermeldung checken lassen. Irgendwas blinkt bei Hugo – nicht kritisch, aber es beschäftigt uns. Also planen wir: Morgen geht’s nach Los Angeles. Ziel: eine VW-Werkstatt, die uns (hoffentlich) sagen kann, was da los ist. 🛠️
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  • Camping, Strand & bisschen Wahnsinn 🚐🏖️

    Jul 10–11 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Und plötzlich waren wir direkt am Strand. Ein kleines Häuschen zur Anmeldung, eine kurze Einweisung: 10 Dollar und ab geht’s ans Meer. „Fahren Sie zum Wasser runter, dann etwa 1 km nach hinten. Nicht zu dicht ans Wasser, Allrad bitte einschalten.“
    Ähm… wie bitte? Wir sollen über den Strand fahren? 😄 Für mich erstmal völlig absurd. Aber nach den ersten Metern wird klar: Ja, hier fährt man tatsächlich über den Strand, wie auf einer Straße – nur eben direkt neben dem Wasser. Autos, Trucks, riesige Wohnwagen – alle fahren hier, als wäre es das Normalste der Welt. Wir sind erstmal sprachlos und ehrlich gesagt auch ein bisschen skeptisch, ob Hugo das hier wirklich schafft. Die Amis sehen das deutlich entspannter. Sogar mit ihren Monster-Anhängern rollen sie fröhlich am Wasser entlang.

    Zum Glück hat uns ein netter Amerikaner bei der Einfahrt noch schnell den Tipp gegeben: Luft aus den Reifen lassen hilft ungemein. Also: gemacht, und los. Die Fahrt bis zum Stellplatz ist einfach nur unreal – direkt neben dem Ozean, durch den Sand, querfeldein. Aber offenbar ist das hier am Oceano Dunes State Vehicular Recreation Area völlig normal. Ein riesiges Areal, wo sich Offroad-Fans mit ihren Buggies, Quads und Trucks austoben. Für uns fühlt es sich ein bisschen an wie ein Offroad-Spielplatz, nur in echt. Am Anfang sauge ich jeden Moment wie im Film auf.

    Endlich angekommen am Stellplatz genießen wir zum ersten Mal das, worauf wir uns die ganze Zeit gefreut haben: Meer direkt vor der Campertür. Ich liebe es. Aber schnell wird auch klar: Chaos beseitigen im Camper? Fehlanzeige. Wir stehen mitten im Sand, überall ist Staub – der Plan „alles nochmal neu sortieren“ wird kurzerhand vertagt.

    Wir sind am Donnerstagmittag angekommen, und mit jeder Stunde merken wir: Es werden mehr. Mehr Trucks, mehr Buggies, mehr Leute. Ein witziger Kontrast: Ich sitze vorm Camper, schaue aufs friedliche Meer und plötzlich fährt ein Buggy und noch ein Buggy und noch …,,,durchs Bild. 😄 Der Strand hier ist irgendwie Paradies und Wahnsinn in einem.

    Der Abend endet entspannt und die Nacht bleibt zum Glück ruhig. Vorher ging’s allerdings ziemlich turbulent zu: Einige haben sich im Sand festgefahren, andere drehten fleißig ihre Runden – Showfahren gehört hier scheinbar einfach dazu. 🚙💨

    Doch am Morgen merken wir schnell: Das hier wird ein anderes Level. Immer mehr Leute, immer mehr PS, immer mehr Lärm. Eigentlich wollten wir noch eine Nacht bleiben, aber gegen Mittag ist uns klar: Hier wird’s am Wochenende laut. Sehr laut. Für uns eher nix – wir packen zusammen und brechen unsere Zelte (oder eher: Sandburg) ab. 🚐💨

    Fazit: Mega Erlebnis, coole Erfahrung, aber auf Dauer einfach nicht unsere Welt. Zu laut, zu wild, zu viel Showfahren – und wir haben keinen Buggy dabei 🤣. Beim Rausfahren merken wir nochmal, wie riesig dieses Gelände eigentlich ist. Überall Autos, direkt am Wasser, die einfach dort stehen, wo es ihnen gefällt. Kein Handtuch an Handtuch, sondern Auto an Auto am Strand.
    Verrückte Welt… aber irgendwie auch wieder typisch Amerika. 🇺🇸😄
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  • Erste Fahrt mit HugoErsten Meter mit Hugo 🚐Erste Fahrt mit Hugo 🚐

    Hello Hugo – Camper & Chaos-Start 🚐☀️

    Jul 9–10 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf geht’s nach Kalifornien, wo unser Hugo schon sehnsüchtig auf uns wartet! Einmal Inlandsflug mit United Airlines – ich dachte ja, das wird easy. Naja… dachte ich. 😄

    Schon beim Check-in die ersten Herausforderungen: Unser Flug, eigentlich für 19 Uhr, wurde spontan auf 22 Uhr verschoben – okay, das heißt für uns erstmal klären, wie wir jetzt später an unseren Mietwagen kommen. Am Check-in waren sie super genau, wirklich jedes Gramm wurde gewogen und es gab null Kulanz. Alles, was zu viel war, musste raus. Oh man. Nach langem Hin und Her sowie Kopfschütteln hatten wir endlich eine Lösung.

    Spät, aber immerhin angekommen: Gegen 1 Uhr nachts landen wir endlich in San Luis Obispo County Airport – irgendwo zwischen San Francisco und Los Angeles an der Westküste. Und dann wird’s skurril: Bei Avis einfach mal selbst hinter den Schalter gehen, der Schlüssel liegt bereit. Okay, willkommen in Kalifornien – Hauptsache, wir haben ein Auto!

    Nächste Challenge: Passen unsere Koffer und das Bike da überhaupt rein? Nachts, müde, Nerven dünn… aber irgendwie klappt es. Also los geht’s: nochmal eine Stunde Fahrt zum Camper. Ich als Beifahrer habe schwer zu kämpfen mit der Müdigkeit, aber Alex hält tapfer durch. Um 3 Uhr morgens sind wir endlich bei Hugo angekommen. Die Wiedersehensfreude ist riesig – auch wenn sie sich auf ein kurzes „Hallo“ und „Gute Nacht“ beschränkt. Wir fallen einfach nur noch totmüde ins Bett. 🛌

    Nach ein paar Stunden Schlaf und dem ersten Kaffee im Camper geht’s endlich wieder los – die erste Fahrt mit Hugo nach der langen Pause. Zum Glück springt er ohne Probleme an, was nach all der Standzeit schon mal ein gutes Gefühl ist. 🚐💨 Aber natürlich wäre es zu einfach, wenn nicht direkt ein paar Fehlermeldungen aufploppen würden… nichts Dramatisches, aber wir machen uns eine Notiz: besser bald mal durchchecken lassen, bevor es weiter Richtung Wildnis geht. Trotzdem fühlt es sich gut an, wieder hinterm Steuer zu sitzen, durch Kalifornien zu rollen und zu wissen: Jetzt geht’s wirklich los. Bevor das Abenteuer starten kann, muss Hugo aber erstmal wieder fit gemacht und beladen werden, dann geht’s zurück zum Flughafen, Mietwagen abgeben. Danach der Klassiker: Einkaufen. Costco & Walmart – wir haben sie fast schon vermisst… und da sind sie wieder, die XXL-Packungen! Unser Einkaufswagen sah am Ende aus, als würden wir mindestens ein halbes Jahr hierbleiben. 🛒🥑🍞

    Nach dem Einkaufsmarathon geht’s weiter auf den Campingplatz in der Nähe vom Pismo Beach. Dort hieß es erstmal: Chaos beseitigen. Einkauf verstauen, Koffer ausräumen, Bike aufbauen. Ich sag’s mal so: Wir haben viel… sehr viel. Chaos im Camper? Absolut. Ich habe keinen Plan, wie wir das alles ordentlich verstauen sollen. Also erstmal irgendwie reinquetschen, weiterfahren, dann nochmal neu sortieren.

    Was uns ziemlich schnell klar wurde: Hugo wirkt plötzlich winzig. Hier auf dem Campingplatz stehen Anhänger, so groß wie Wohnungen. Neugierig wie wir sind, fragten wir uns natürlich, wie es wohl drinnen aussieht. Und das Universum hat uns erhört: Unsere freundliche Nachbarin hat uns kurzerhand eingeladen, ihren Luxus-Wohnanhänger von innen zu sehen. WOW! Großes Bad, riesige Küche mit Kochinsel, Sofa-Ecke mit TV, Schlafzimmer wie im Hotel. Für uns totaler Luxus, aber eben auch eher für Leute, die das Teil irgendwo hinstellen (lassen) und dann bleiben. Für Roadtrips eher unpraktisch – aber spannend, mal zu sehen.

    Übrigens: Unsere Koffer von eBay Deutschland haben jetzt ein neues Zuhause. Ein Amerikaner hier war begeistert von den Dingern und hat uns im Tausch Holz und Anzünder für unser Lagerfeuer gebracht – fairer Deal! 🔥😄

    Er hat uns gleich noch den Tipp gegeben: Für 10 Dollar die Nacht direkt am Strand campen, Feuer erlaubt. Nur ein paar Minuten entfernt. Na dann… auf geht’s zum Strand! 🏖️🔥
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  • Denver & Freunde – kurzer Zwischenstopp

    Jul 2–8 in the United States ⋅ ☀️ 34 °C

    Der nächste Abschnitt startet mit dem Flug nach Denver. Klingt erstmal easy – war es aber nicht ganz. Beim Immigration-Check dachten wir kurz, sie lassen uns nicht rein. Der Beamte meinte nur: „You’ve already been here for three months in winter – now again so long? You’re more in our country than in Germany. Next time this won’t work anymore…“ (Ihr wart doch schon drei Monate im Winter hier – jetzt schon wieder so lange? Ihr seid öfter in unserem Land als in Deutschland. Nächstes Mal geht das nicht mehr…)
    Naja… ob das wirklich ernst gemeint war? Wer weiß. Sonst hatte er nichts zu beanstanden, aber diese kleine Ansage mussten wir erstmal verdauen. Willkommen zurück. 😄✈️

    Nach Island tut es richtig gut, erstmal eine Woche in Denver bei unseren indisch-amerikanischen Freunden einzutauchen. Regeneration, Jetlag aussitzen, einfach mal wieder ein bisschen Alltag genießen. Kein Roadtrip, kein Kofferchaos – stattdessen gutes Essen, vertraute Gespräche und viele schöne gemeinsame Stunden.

    Highlight der Woche? Ganz klar der 4th of July (Unabhängigkeitstag) – Independence Day bei Freunden. BBQ, Party, Feuerwerk, alles, was dazugehört. 🇺🇸🎆 Und wie immer: herzlich, laut, indisch-amerikanisch.

    Zwischendurch ein bisschen Citylife: kleine Hikes (Wanderungen), Bummeln durch die Stadt, Abende in guter Gesellschaft – inklusive Barcelona Tapas Bar, Drinks, Lachen und einer kleinen Portion Fernweh. 🥘🍷

    So happy to meet again – and had a great time together. 🫶💛😍

    Jetzt fühlen wir uns bereit für den nächsten Abschnitt unseres Roadtrips – und wir freuen uns riesig auf das Wiedersehen mit Hugo. 🚐💛
    Zurück auf die Straße, zurück ins Camperleben – genau da, wo wir uns am wohlsten fühlen. Let’s go! ☀️🇺🇸
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  • Letzter Tag & Island-Reflexion 🇮🇸✈️

    July 1 in Iceland ⋅ ⛅ 11 °C

    Und plötzlich ist er da – der letzte Tag in Island. Wir starten entspannt in den Morgen, lassen alles ruhig angehen: packen, Kaffee, Rucksäcke sortieren, nochmal durchatmen. Kein Stress – nur ein bisschen Abschiedsschwere. Irgendwie war die Woche doch viel zu schnell vorbei.

    Dann heißt es: Aufbruch Richtung Flughafen. Und Island hat natürlich noch eine letzte Überraschung für uns – der Weg führt durch den Hvalfjörður-Tunnel. Und was soll ich sagen… wie verrückt ist das bitte?! Du fährst einfach mal knapp sechs Kilometer direkt UNTER dem Meer hindurch. Ja, wirklich! 165 Meter unter dem Meeresspiegel. Ich sitz im Auto und denk mir nur: „Äh… wo sind wir hier bitte gelandet?“ Island eben 😄

    Am Flughafen läuft alles easy. Der Flug nach Denver startet pünktlich um 16 Uhr – entspannt und ruhig. Und trotzdem: Der Moment vor dem Abheben ist für mich jedes Mal wieder aufregend. Keine Ahnung warum – vielleicht normal? Ein bisschen Nervosität, ein bisschen Respekt. Aber sobald wir in der Luft sind, ist alles vergessen.

    Und dann kam mein persönliches Highlight dieses Fluges: Wir fliegen über Grönland. Ich klebe am Fenster – und bin einfach nur sprachlos. So viel Eis, Schnee, Gletscher, Weite. Unwirklich schön. Es fühlt sich an, als würde man über ein anderes Universum fliegen. Ich kann kaum wegschauen – so etwas habe ich noch nie gesehen. ❄️🌍

    Und Island? Was bleibt nach dieser Woche?

    ✔️ Ein Stopp, der sich definitiv gelohnt hat.
    Auch ohne große Erwartungen hat uns das Land total überrascht – im besten Sinne.

    🌋 Island ist wild, rau und wunderschön.
    Gletscher, schwarze Strände, Vulkane, Wasserfälle und heiße Quellen – und das alles oft nur wenige Minuten voneinander entfernt. Man kommt aus dem Staunen kaum raus.

    🌦️ Sommer in Island?
    Heißt: 15 Grad, Regenjacke, Wind, Wolken, Sonne im Wechsel – und die Mütze besser immer griffbereit. 😉

    💰 Teuer? Oh ja!
    Egal ob Supermarkt, Tankstelle oder Restaurant – man merkt, dass hier vieles importiert werden muss. Es erklärt sich, aber schlucken muss man trotzdem.

    🇮🇸 Die Isländer?
    Eher zurückhaltend, aber freundlich. Man merkt: Wer echtes Interesse zeigt, bekommt auch ein Lächeln zurück.

    🚐 Und am deutlichsten wurde uns:
    Wir vermissen unseren Hugo! 🚐🥰
    Mietwagen und Hotel – völlig okay. Aber nicht unser Ding auf Dauer. Uns fehlt dieses „zu Hause auf Rädern“-Gefühl. Das spontane Anhalten, der Kaffeebecher mit Aussicht, das flexible Losziehen ohne festen Plan.
    Wir lieben’s einfach ruhiger – abseits vom Trubel, mitten in der Natur.

    Island war eine Überraschung und genau richtig. Wer weiß… vielleicht sehen wir uns wieder. 🇮🇸💚 ✨
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  • Rund um Kirkjufell & ein letzter Dip 🏔️🧶

    Jun 30–Jul 1 in Iceland ⋅ ⛅ 8 °C

    Unser letzter Tag in Island – und wir könnten uns keinen schöneren Abschluss wünschen. Den Morgen starten wir mit einem Spaziergang am wohl bekanntesten Postkartenmotiv des Landes: dem Kirkjufell. Statt nur den Viewpoint mitzunehmen, wandern wir einmal komplett um den Berg. Und was sollen wir sagen? Kein Mensch weit und breit, nur wir, der Wind, die Weite und dieser Berg. Einsamkeit kann so gut tun. 🏞️

    Danach gibt’s was typisch Isländisches: Hotdogs! 🌭 Und weil es der letzte Tag ist, stöbern wir noch ein bisschen durch die kleinen Läden vor Ort. Dabei entdecken wir ein besonderes Mitbringsel – handgestrickte Pullover aus echter isländischer Schafswolle. Die Dame im Laden hat sie selbst gestrickt, während wir dort stehen. Ein Stück Island zum Anziehen für unsere Freunde.. 🧶💛

    Nächster Stopp: der Grundarfoss – den nehmen wir auf dem Weg noch mit. Und was für ein Glück, denn der Wasserfall ist nicht nur beeindruckend, sondern auch angenehm ruhig. Ein kurzer Fußweg führt dorthin, am Ende wird’s etwas kraxelig – aber genau das macht den Spot so besonders. Fast niemand da, nur wir, das Donnern des Wassers und die Natur ganz nah. 💧🌿

    Und weil wir es nicht lassen können und dieser Ort uns nicht loslässt, machen wir zum Schluss noch einen letzten Abstecher: zurück zu „unserem“ heißen Hot Spring. Ein letztes Mal eintauchen, warmes Wasser, ein bisschen IPA (alkoholfrei natürlich 😉) – und einfach genießen – besser kann man so einen Trip nicht beenden. ♨️🍻✨
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  • Gletscherblick & Seehunde🏔️🦭

    Jun 29–30 in Iceland ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute stand ganz klassisch auf dem Programm: Raus aus dem Hotel, rein ins Abenteuer – einmal quer über die Snæfellsnes-Halbinsel. Und was soll ich sagen? Es war Sightseeing deluxe – von Kirchen über Küste bis Gletscher, mit einer Portion Offroad und einem tierischen Finale.

    Los ging’s mit einem kleinen Abstecher zur ikonischen Búðakirkja – diese schwarze Holzkirche vor Vulkangestein und Weite ist einfach ein Hingucker. Ein kurzer Stopp, ein paar Bilder im Morgenlicht und weiter Richtung Arnarstapi, wo uns bizarre Küstenformationen und ein gemütlicher Spaziergang entlang der Klippen erwarteten. Meer, Felsen, Wind – Island-Feeling pur! 🌊⛰️

    Nächster Halt: Lóndrangar, zwei mächtige Basaltsäulen, die da einfach mal aus dem Boden ragen wie zwei vergessene Türme aus einem alten Märchen. Nur mit mehr Möwen. 📸🪶

    Dann ein kurzer Fotostopp an der Ingjaldshólskirkja, einer hübschen weißen Kirche mit Bilderbuch-Kulisse. Die Aussicht? Spektakulär in alle Richtungen. Und auch wenn’s nur kurz war – definitiv ein Postkartenmoment. 📸⛪

    Von dort aus ging’s wieder ins Inland – Offroad, versteht sich. Unser Weg führte uns einmal rund um den Snæfellsjökull-Gletscher, der sich heute leider etwas in den Wolken versteckt hielt. Trotzdem beeindruckend, wie einsam und gleichzeitig gewaltig diese Landschaft hier ist. Und mal ehrlich: So ein paar Offroad-Kilometer gehören auf Island einfach dazu.

    Zum Abschluss ging’s dann an den Ytri Tunga Beach – ein unscheinbarer Strand, der eine Überraschung parat hatte: Seehunde! Einfach so. Dösen im Meer, plumpsen ins Wasser, schnaufen vor sich hin. 🦭

    Und nach so vielen Eindrücken lassen wir den Tag ganz entspannt im Hotel ausklingen – gutes Essen, müde Beine und ein Kopf voller neuer Bilder. Ein tolles Ende für diesen erlebnisreichen Tag. 🍽️🌌
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  • Hot Spring & Road Vibes 🚐♨️

    Jun 28–29 in Iceland ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach dem abenteuerlichen Offroad-Tag gestern steht heute nur eins auf dem Plan: runterkommen und genießen. Kein Fluss, keine Pfütze, keine Schlaglöcher – nur Straße, Musik und ein bisschen Wellness für Körper und Kopf.

    Nach einem langen, ausgiebigen Frühstück (mit allem, was das isländische Hotelbuffet so hergibt 🍳🥐☕️), packen wir gemütlich zusammen und machen uns auf den Weg zur Snæfellsnes-Halbinsel. Heute lassen wir es wirklich entspannt angehen – Fahrmodus: cruisen, nicht rasen.

    Und dann – einfach so, irgendwo im Nirgendwo – machen wir wohl eine der besten Entdeckungen Islands: ein kleiner, versteckter Hot Spring, mitten in der Landschaft, absolut ruhig, niemand da. Und das Beste: angenehm warm, fast schon badewannentauglich. Wir zögern keine Sekunde: rein da! ♨️😄

    Wir lassen es uns richtig gut gehen – mit einem alkoholfreien IPA aus Island in der Hand 🍻, warmem Wasser auf der Haut und dem Blick in die Weite. Ganz ehrlich? Besser kann man einen Fahrtag nicht verbringen.

    Einfach nur sitzen, gucken, durchatmen. Die Landschaft wirkt hier fast ein bisschen surreal. Mehr braucht’s heute auch nicht. Manchmal ist weniger Programm einfach das größere Erlebnis.
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  • Puffins & Offroad-Vibes 🇮🇸🚙

    Jun 27–28 in Iceland ⋅ ☁️ 11 °C

    Neuer Tag, neues Island-Kapitel – und das startet mit einem echten Postkartenmoment: Dyrhólaey. Die Aussicht? Einfach wow! Schwarzer Lavastrand, steile Klippen, das rauschende Meer – und mit etwas Glück: die berühmten isländischen Papageientaucher, auch Puffins genannt. 🐧💙 Sie wackeln über die Felsen, gucken neugierig in die Gegend – und lassen sich ziemlich fotogen in Szene setzen. Wir stehen lange einfach nur da und staunen. Island, du machst das schon wieder!

    Nach dem Küstenzauber wird’s erstmal gemütlich – mit einem Stopp im SkoolBus Café. Ein alter amerikanischer Schulbus, umgebaut zum charmanten Café mit richtig gutem Kaffee und Kuchen. ☕🚌 Genau das Richtige für eine kleine Stärkung, denn: Das eigentliche Abenteuer beginnt jetzt.

    Unser Ziel: Landmannalaugar – das Hochlandgebiet mitten im Nirgendwo. Und der Weg dorthin? Nichts für schwache Nerven. Die ersten Kilometer gehen noch klar – typisch isländische Schotterpiste mit Schlaglöchern deluxe. Aber dann kommt er: der erste Fluss. 🫣

    Zum Glück steht dort ein Ranger, der nicht nur unseren 4x4-Status checkt (den man hier auch wirklich braucht!), sondern uns auch eine kurze Einweisung gibt: Erster Gang, langsam, immer an den markierten Fahnen entlang. Klingt einfach – fühlt sich aber ganz und gar nicht so an. Wir halten kurz den Atem an, rollen rein – und siehe da: es klappt! 🚘🌊

    Insgesamt müssen wir mehrere Flüsse durchqueren – bei jedem wird das Herz ein bisschen ruhiger und das Vertrauen in unser Auto größer. Die Strecke ist wild, einsam, wunderschön – und genau unser Ding.

    Am Ziel angekommen, lassen wir unser Auto vor dem großen Fluss stehen – da hier eine Sackgasse ist – und gehen ein Stück zu Fuß weiter. Spektakulär ist es, den anderen zuzuschauen, wie sie durch den Fluss fahren. Nach einem langen Tag geht der Weg weiter und raus aus dem Offroad Richtung Hotel.

    Was für ein Tag: Naturkino, Puffins, Kaffee im Schulbus und ein echtes Offroad-Abenteuer. ✨💚
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  • Waterfalls & Spa Vibes 🌊🍷🧖‍♀️

    Jun 26–27 in Iceland ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach einem schnellen Frühstück und einem kleinen Supermarkt-Stopp starten wir in den Tag. Der Einkauf? Ein kleines Highlight für mich – denn hier gibt’s viele schwedische Produkte, die mir meine Freundin gezeigt hat… und ja, ich liebe sie einfach! Also erst mal ordentlich Vorräte gesichert. 😄🛒

    Dann geht’s los: Wir fahren entlang der Südküste – unser Ziel heute? Wasserfälle! Und davon hat Island bekanntlich mehr als genug. Der erste Stopp: Seljalandsfoss. Und wow – dieser Wasserfall ist nicht nur schön, sondern auch besonders: Man kann nämlich hinter den Wasserfall laufen. Den Gang hinter den Wasserfall haben wir uns diesmal gespart – zu nass, zu kalt, zu wenig Lust auf durchnäschte Socken. 😄💦 💦🧊

    Der zweite Wasserfall: Skógafoss. Ein echtes Naturmonster! Breit, laut, mächtig – und einfach beeindruckend. Wir entscheiden uns spontan für eine kleine Wanderung neben dem Wasserfall hinauf. Und oben? Belohnt mit Aussicht, frischer Luft und jeder Menge Staunen. 😯 ⛰️💙

    Das Beste: Je weiter man ins Land hineinzuwandert, desto einsamer wird es. Weniger Touristen, mehr Ruhe, mehr Natur. Genau so, wie man es sich heimlich wünscht – weg vom Trubel, rein ins echte Islandgefühl.

    Weil’s einfach so schön ist – und wir ehrlich gesagt auch ziemlich müde sind – buchen wir ganz spontan ein Hotel direkt in der Nähe. Beste Entscheidung! Der Abend klingt herrlich entspannt aus: Ein heißer Pool unter freiem Himmel, ein Glas Wein in der Hand und später ein traditionelles isländisches Abendessen im gemütlichen Restaurant nebenan. 🍷🌌🍽️

    So darf Island gern weitermachen! 🇮🇸✨
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  • Island – einmal Golden Circle, bitte! 🛻💦

    Jun 25–26 in Iceland ⋅ 🌧 10 °C

    Neuer Tag, neues Hotel, neues Glück! Nach der eher… nennen wir es „kompakten“ Unterkunft zum Start bringt ein richtiges Bett, eine heiße Dusche und ein Raum mit vier festen Wänden direkt bessere Stimmung. 🇮🇸

    Nach einem kleinen Umzug und einem warmen Kaffee konnte es endlich losgehen und wir erkunden Island. Unsere Planung? Kurz und knackig. Im Flugzeug liefen kleine Info-Videos über Island – genau mein Ding. Ich hab mir direkt die Highlights rausgeschrieben, fix in unserer Karte markiert und so hatten wir zumindest eine grobe Idee, wo es hingehen soll. Schnell, pragmatisch und mit Plan – also fast. 😄

    Da der halbe Tag mit Koffer packen und Unterkunft wechseln draufging, starten wir unsere Island-Erkundung mit einer klassischen Route: dem Golden Circle. 🚗💨

    Erster Stopp: Öxarárfoss – ein hübscher Wasserfall im Þingvellir-Nationalpark. Die Landschaft? Wie aus einer Fantasy-Serie. Karg, weit, dramatisch. Man steht da, schaut – und sagt nichts. Weil’s einfach wirkt.

    Dann weiter zum Geysir. Beziehungsweise seinem kleinen Bruder Strokkur, der zuverlässig alle paar Minuten eine meterhohe Wasserfontäne raushaut. Faszinierend! Auch wenn es ein bisschen riecht wie Schwefel-Duftkerze aus dem Chemieunterricht. 🫢💨

    Und dann: Gullfoss-Wasserfall. Zwei gewaltige Stufen Wasser, die donnernd in die Tiefe stürzen. Der Nebel hängt in der Luft, das Geräusch ist wie ein permanenter Natur-Beat – und ja, wir sind schon wieder sprachlos. 💦🌀

    Zurück in Reykjavík erleben wir die Stadt am Abend noch einmal von ihrer besten Seite: kleine Cafés, gemütliche Straßen, bunte Fassaden, ein bisschen skandinavische Coolness. Sogar das Wetter hält – fast. 😉
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  • Unser gebuchtes Studio (GARTENLAUBE)

    Nicht geplant, trotzdem da! 🇮🇸

    Jun 24–25 in Iceland ⋅ ☁️ 13 °C

    Eigentlich stand Island gar nicht auf unserer Route – aber wie das Leben (oder die Fluglinie) so spielt: Es gab ein unschlagbares Stopover-Angebot und wir dachten uns… warum eigentlich nicht? Also: Zwischenlandung, Island, los geht’s!

    Ehrlich gesagt: Wir hatten null Vorstellung von dem Land. Noch nie richtig mit beschäftigt, kein Plan von Highlights oder Must-sees. Aber sobald wir davon erzählten, kam von allen Seiten: „Oh wow, Island! Traumhaft, müsst ihr unbedingt machen!“ Na gut. Jetzt sind wir hier.

    Ankunft in Reykjavik – und direkt der erste Schock: Es. Ist. Kalt. ❄️ Klar, irgendwie wusste man das, aber wenn der Wind dir ins Gesicht peitscht, fühlt sich das dann doch etwas anders an. 😅 Mietwagen geschnappt, Heizung auf Anschlag – und los Richtung Stadt Reykjavík.

    Angekommen in der Hauptstadt dann der zweite Schock: Unsere Unterkunft. Gebucht war ein kleines, charmantes Studio – bekommen haben wir eine umgebaute Gartenlaube. Ohne Witz. Klein, klamm, irgendwie nicht so ganz das, was wir uns vorgestellt hatten. Aber gut, Augen zu und durch… dachten wir.

    Der Abend: Regen. Viel Regen. Unglaublich viel Regen. Wir suchen uns ein schönes Restaurant, um zumindest den kulinarischen Teil zu retten. Hat auch funktioniert – das Essen war super. Nur: Der Regen wird nicht weniger. Und langsam stellt sich die Frage, wie wir hier bitteschön die Laune oben halten sollen. 🌧️💦

    Am nächsten Morgen war klar: Die Unterkunft ist ein No-Go. Zu müde zum Packen waren wir gestern, aber jetzt muss was Neues her. Keine Lust auf klamme Laube und Dauerregen – wir wollen das Beste draus machen. Denn hey, wir sind auf Island! Und auch wenn der Start holprig war, wir bleiben neugierig, was dieses Land noch so für uns bereithält.

    Fortsetzung folgt… 🇮🇸✨
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