Revelstoke & Zwangspause 🤧❄️
Jan 23–Feb 1 in Canada ⋅ ☀️ -7 °C
Ankommen in Revelstoke – und erstmal: krank.
Immerhin hat es bei unserer Ankunft noch geschneit ❄️, was die Stimmung kurz hebt. Wir schauen direkt am Lift vorbei, um auszuchecken, wie das hier so läuft mit Campen. Und kaum stehen wir da, werden wir schon von einem Kanadier angesprochen: ob wir etwas suchen – einen Platz zum Schlafen vielleicht? Ähm… ja 😅.
Am Lift selbst ist Campen nicht erlaubt (Hotel direkt an der Piste, ihr könnt es euch denken). Aber kein Problem: fünf Minuten weiter zeigt er uns mehrere Spots, wo es erlaubt bzw. geduldet ist. Im Winter geht das hier gut, weil der See leer ist – im Sommer steht dort alles unter Wasser. Genau dieser Platz wird für die nächsten Tage unser Zuhause. Mal hier, mal ein paar Meter weiter – aber immer ruhig, viel Platz, direkt draußen. Perfekt.
Perfekt wäre es auch gewesen, wenn wir gesund gewesen wären. Waren wir aber nicht.
Alex ist langsam auf dem Weg der Besserung, und bei mir geht’s jetzt erst richtig los 🤧😮💨. Angesteckt – im Camper auf engem Raum leider kaum zu vermeiden. Ich habe das Gefühl, die Viren hier in den USA und Kanada sind irgendwie anders als in Deutschland. Ich war die letzten Jahre super selten erkältet – hier hat es mich dafür umso heftiger erwischt. Naja. Hilft nix: auskurieren, Pause machen, gesund werden.
Zum Glück ist aktuell kein Powder in Sicht, also kein FOMO (Angst, etwas zu verpassen) 🎿❄️. Die Tage sind ruhig. Sehr ruhig. Revelstoke erkunden wir eher im Schneckentempo. Die Stadt selbst ist klein, entspannt, ein bisschen rau, sehr authentisch. Viel Holz, viele Trucks, viel Outdoor-Vibe. Keine große Show, eher ehrlich. Gefällt uns.
Unsere Spaziergänge führen meist direkt in den „Vorgarten“ 😂 – wir stehen entweder am Wasser oder auf einem freien Feld. Mehr Natur geht kaum. Dazu viel Kaffee ☕. Und da haben wir richtig Glück: Wir finden einen super Bäcker-Café, mit richtig gutem Kaffee und sehr leckeren Sachen. Kleine Highlights des Tages.
Der Alltag sieht sonst eher so aus: Bett, Tee 🍵, inhalieren, Suppe 🥣, wieder Bett. Zwischendurch kurz raus, frische Luft, wieder rein. So eine Woche krank eben. Mental geht das ganz schön an die Substanz, vor allem wenn draußen alles grau, nass und trüb ist 🌫️. Ich hab irgendwann nur noch gedacht: Alle Batterien bitte raus – ich hab die Schnauze voll. 😅
Zum Glück hatten wir den Camper vorher noch etwas aufgerüstet: Beamer + Leinwand 🎬✨. Gamechanger. Perfekt für Kranktage, an denen einfach gar nichts mehr geht. Serien, Filme, warm eingekuschelt – wenigstens das.
Als die schlimmsten Tage überstanden sind, gönnen wir uns noch einen Campingplatz. Duschen 🚿, Camper klar machen, einmal alles sauber, kurzer Abstecher in den Waschsalon 🧺. Kleine Dinge, die sich riesig anfühlen, wenn man wieder halbwegs auf den Beinen ist.
Erstes Mal Revelstoke – definitiv nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber auch das gehört dazu. Manchmal besteht Abenteuer eben aus Geduld, Taschentüchern und sehr viel Tee. 🤍Read more





























TravelerGute Besserung 😘
TravelerDanke meine Liebe, mittlerweile wieder top fit 💪🏻🫶😘