• MSR 300

    May 29 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    zu Beginn vielleicht einige Facts.

    Die Mecklenburger Seen Runde ist ein Jedermann-Event für alle Leistungs- und Altersklassen, für Radsportbegeisterte vom Anfänger und Genussradler, bis hin zum Halbprofi oder Profi.
    bedeutet,

    300km
    5000 Teilnehmer
    7 Verpflegungsstationen
    700 Unterstützer

    dazu jede Menge an Impressionen und viel Liebe für meine Heimat.
    Zwischenfazit:
    HALLO, in was für einem wunderschönen Bundesland leben wir doch bitte?!
    Die Reise begann allerdings bereits im letzten Herbst, als in mir dieses anfänglich noch kleine und zarte Lodern nach frischen Abenteuern entstand.
    Verstärkt wurde diese Sehnsucht und der Entschluss mich für die MSR anzumelden auch dadurch, dass ich nach all meinen Laufabenteuern eine gewisse Sättigung verspürte und meine Motivation und Sinnhaftigkeit gegen anhaltende Achillessehnenbeschwerden anzugehen oder besser formuliert, anzulaufen,
    in Frage stellte.
    Also beschloss ich für mich,
    das Jahr 2026
    primär als Radfahrjahr zu definieren.
    Natürlich fiel mir das nicht allzu schwer, da in mir eine ebenso große Leidenschaft für das Pedalieren brennt, wie für das Laufen.
    and here we are…
    2:30 klingelt der Wecker an meiner Uhr,
    völlig überflüssig, da ich bereits seit 1:59 wach bin.
    Wach?
    realistisch betrachtet habe ich nicht wirklich tief und fest geschlafen.
    Wie auch?
    der romantische Gedanke, ich schlaf im Auto,
    Matratze rein und alles ist fein, funktionierte letztendlich nur so semi.
    Angefangen bei der Suche und dem Finden des finalen Stellplatzes, weiter über die ‚innere‘ Ordnung und dem Handling der Alarmanlage,
    Ich sag nur,

    3x den kompletten Parkplatz beschallt und beleuchtet.
    Peinlich und unangenehm!

    bis ich schließlich (Google sei Dank)
    herausgefunden habe, wie ich die Innenraumüberwachung deaktiviere,
    war es dann auch schon kurz vor Mitternacht und mit Glück würden es zu diesem Zeitpunkt noch gute 2,5h Schlaf sein..

    Aber jedes Mal, wenn die schüchterne REM-Phase an die Autotür klopfen wollte, antwortete ich direkt mit einer erheblichen Ladung an Nervösität und Ungewissheit,
    so das Sie sich sofort verflüchtigt hat und lediglich eine Prise ‚Leichter Schlaf’ übrig blieb. Aber selbst Dieser wurde böse vergrault durch die permante „Gedankewolke“
    der Unsicherheit.
    Rückblickend bot diese Nacht und final ja auch der ganze lange Tag im Anschluss
    bis hin zur abendlichen Heimfahrt,
    schon ein breites Spektrum an Emotionen, die es erstmal einzuordnen gilt.

    von Neugierde und Unsicherheit,
    weiter über Struktur und Neuorientierung,
    Stressbewältigung und Lösungsfindung,
    Spontanität und Leidenschaft,
    körperliche Herausforderungen (Magenkrämpfe)
    bis hin zu amüsanten und peinlichen Momenten war fast alles dabei.

    Fazit:

    Diese Runde hat mich um so viele Erfahrungen bereichert und mir dankbar und demütig
    die Medaille um den Hals gehängt.
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