1. Etappe Dolorama - Zumis bis Jakobskopf
August 29 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C
Dolorama, wir kommen! Dolorama? Der Name des Trails ist eine Verschmelzung der Wörter Dolomiten und Panorama und kennzeichnet DAS Charakteristikum der Wanderroute: In vier Etappen führt uns der Weitwanderweg über Almwiesen, schroffes Felsgelände und entlang ikonischer DOLOMITEN-Bergriesen und bietet dabei immer wieder beeindruckende PANORAMA-Ausblicke in die umliegende Bergwelt.
Beständige Begleiter am Horizont sind die Felsformationen der Dolomiten: der mächtige Peitlerkofel in Villnöss, die bizarren Geislerspitzen, das Schlernmassiv und der Lang- sowie Plattkofel. Die von uns auf eigene Faust bis Klausen verlängerte Strecke ist 61 Kilometer lang, kommt ohne markante technische Schwierigkeiten aus und überwindet ca. 2300 Meter im Anstieg und 2900 Meter im Abstieg. Die Tour endet offiziell im Ort Lajen und wird in vier Tagen erwandert. Wir kappen ein rund zehn Kilometer langes Stück vom Ende des Trails und fahren auf Höhe der Raschötzhütte mit der Standseilbahn hinunter nach St. Ulrich. So schaffen wir den Weg in drei Tagen und nehmen trotzdem die landschaftlichen Höhepunkte der Strecke mit.
Entlang des Weges liegen viele Almen und Hütten, wir dürfen uns also auf zahlreiche Möglichkeiten zur gastronomischen Einkehr freuen. Hoffentlich werden wir dadurch nicht zu langsam. 🫣
Unser Auto parken wir (kostenfrei) am Bahnhof in Klausen, von dort aus geht es zunächst mit dem Zug (einmal umsteigen) nach Mühlbach, dann mit dem Bus hinauf zum Parkplatz in Zumis (dem offiziellen Startpunkt des Dolorama-Bergtrails) auf einer Höhe von gut 1700 Metern. Von hier aus wandern wir gleich hinauf auf über 2000 Metern. Rund um diese Höhe verläuft in den drei Tagen der gesamte Trail. Der höchste Punkt werden wir bei 2330 Metern östlich des Col di Poma (Zendleser Kofel) fast genau auf der Hälfte der Wegstrecke bei Kilometer 36 erreichen.
Da wir heute erst gegen Mittag mit dem Bus den Startpunkt erreichen, ist die verbleibende Wanderstrecke mit knapp unter 14 Kilometern relativ kurz. Zunächst geht es beständig bergauf durch die weitläufige Landschaft der Zumis, Rodenecker und Lüsner Alm. Die Berglandschaft wird vom beeindruckenden Panorama der Pfunderer Berge im Norden und des sich ständig nähernden Peitlerkofels im Südosten umrahmt. In Richtung Südosten wandern wir entlang der Rastnerhütte mit Einkehrmöglichkeit, dann weiter in südlicher Richtung an der Starkenfeldhütte vorbei.
Kurz darauf geht es rechts abwärts zur Steiner Alm, dann noch knapp zwei Kilometer weiter, und wir haben die Berghütte Kreuzwiesenalm erreicht, die ein Bettenlager anbietet. Da es noch früh ist, wandern wir noch ca. vier Kilometer weiter bis hinter die Astalm Jakobskopf. Um dorthin zu gelangen, geht es nach der Kreuzwiesenhütte zunächst steil hinauf zum Wanderweg Nr. 10, der zum Berg Campill führt. Ein kleiner Schlenker in der Tour führt uns hinauf auf den Gipfel des Monte Campigli (2165 Meter), von hier aus haben wir einen wundervollen Panoramablick über die Südtiroler und Österreichischen Alpen. Weiter geht's in südlicher Richtung, die Felsformation des Peitlerkofels ist in diesem Abschnitt wie ein Wegweiser, dem wir uns Schritt um Schritt nähern. Der Jakobskopf ist unser heutiges Etappenziel.Read more


































