• Kai Brückner
  • Christiane Brückner
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DOLORAMA

Panorama meets Dolomiten: Wir wandern auf dem Dolorama-Trail durch das UNESCO Welterbe. Ca. 60 km mit ca. 2300 Metern Aufstieg stehen auf dem Programm. Wir passieren dabei Bergriesen wie den Peitlerkofel, das Geislermassiv und den Monte Secada. Read more
  • Trip start
    August 29, 2026

    1. Etappe Dolorama - Zumis bis Jakobskopf

    August 29 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Dolorama, wir kommen! Dolorama? Der Name des Trails ist eine Verschmelzung der Wörter Dolomiten und Panorama und kennzeichnet DAS Charakteristikum der Wanderroute: In vier Etappen führt uns der Weitwanderweg über Almwiesen, schroffes Felsgelände und entlang ikonischer DOLOMITEN-Bergriesen und bietet dabei immer wieder beeindruckende PANORAMA-Ausblicke in die umliegende Bergwelt.

    Beständige Begleiter am Horizont sind die Felsformationen der Dolomiten: der mächtige Peitlerkofel in Villnöss, die bizarren Geislerspitzen, das Schlernmassiv und der Lang- sowie Plattkofel. Die von uns auf eigene Faust bis Klausen verlängerte Strecke ist 61 Kilometer lang, kommt ohne markante technische Schwierigkeiten aus und überwindet ca. 2300 Meter im Anstieg und 2900 Meter im Abstieg. Die Tour endet offiziell im Ort Lajen und wird in vier Tagen erwandert. Wir kappen ein rund zehn Kilometer langes Stück vom Ende des Trails und fahren auf Höhe der Raschötzhütte mit der Standseilbahn hinunter nach St. Ulrich. So schaffen wir den Weg in drei Tagen und nehmen trotzdem die landschaftlichen Höhepunkte der Strecke mit.

    Entlang des Weges liegen viele Almen und Hütten, wir dürfen uns also auf zahlreiche Möglichkeiten zur gastronomischen Einkehr freuen. Hoffentlich werden wir dadurch nicht zu langsam. 🫣

    Unser Auto parken wir (kostenfrei) am Bahnhof in Klausen, von dort aus geht es zunächst mit dem Zug (einmal umsteigen) nach Mühlbach, dann mit dem Bus hinauf zum Parkplatz in Zumis (dem offiziellen Startpunkt des Dolorama-Bergtrails) auf einer Höhe von gut 1700 Metern. Von hier aus wandern wir gleich hinauf auf über 2000 Metern. Rund um diese Höhe verläuft in den drei Tagen der gesamte Trail. Der höchste Punkt werden wir bei 2330 Metern östlich des Col di Poma (Zendleser Kofel) fast genau auf der Hälfte der Wegstrecke bei Kilometer 36 erreichen.

    Da wir heute erst gegen Mittag mit dem Bus den Startpunkt erreichen, ist die verbleibende Wanderstrecke mit knapp unter 14 Kilometern relativ kurz. Zunächst geht es beständig bergauf durch die weitläufige Landschaft der Zumis, Rodenecker und Lüsner Alm. Die Berglandschaft wird vom beeindruckenden Panorama der Pfunderer Berge im Norden und des sich ständig nähernden Peitlerkofels im Südosten umrahmt. In Richtung Südosten wandern wir entlang der Rastnerhütte mit Einkehrmöglichkeit, dann weiter in südlicher Richtung an der Starkenfeldhütte vorbei.

    Kurz darauf geht es rechts abwärts zur Steiner Alm, dann noch knapp zwei Kilometer weiter, und wir haben die Berghütte Kreuzwiesenalm erreicht, die ein Bettenlager anbietet. Da es noch früh ist, wandern wir noch ca. vier Kilometer weiter bis hinter die Astalm Jakobskopf. Um dorthin zu gelangen, geht es nach der Kreuzwiesenhütte zunächst steil hinauf zum Wanderweg Nr. 10, der zum Berg Campill führt. Ein kleiner Schlenker in der Tour führt uns hinauf auf den Gipfel des Monte Campigli (2165 Meter), von hier aus haben wir einen wundervollen Panoramablick über die Südtiroler und Österreichischen Alpen. Weiter geht's in südlicher Richtung, die Felsformation des Peitlerkofels ist in diesem Abschnitt wie ein Wegweiser, dem wir uns Schritt um Schritt nähern. Der Jakobskopf ist unser heutiges Etappenziel.
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  • 2. Etappe Dolorama - Jakobskopf bis Gampenalm

    August 30 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Tourtag zwei beginnt: Nach einem Powerriegel-Frühstück biegen wir auf den Wanderweg Nr. 12 ein. Vorbei geht's an der kleinen Kapelle am Jakobsstöckl bis zum Glittner See. Dort gibt's dann zum "echten" Frühstück Rühreizund Kaffee. Kurz darauf gabelt sich der Weg: Wir wandern bergab zur Tunaretscher Hütte und weiter bis zum Lüsner Joch. Auf der Strecke passieren wir eine idyllische Biwak-Hütte mit Platz für zwei bis drei Personen, Ofen und kleiner Sitzgelegenheit. Diese ist aber abgeschlossen und muss entweder vorab gebucht werden oder ist komplett außer Betrieb.

    Schließlich gelangen wir zur Maurerberghütte (Rifugio Monte Muro) auf 2100 Metern Höhe. Von der Maurerberghütte aus gehen wir weiter in südwestliche Richtung bis zum Würzjoch (Passo delle Erbe / Ju de Börz), dort tauchen wird in den Nationalpark und das Dolomiten UNESCO Welterbe der Puez-Geisler-Gruppe ein. Ein gewaltiger geologischer Abbruch gewährt uns an dieser Stelle wortwörtlich einen tiefen Einblick in die bewegte Geschichte der Dolomiten.

    Auf dem Peitlerkofel-Rundweg umgehen wir zunächst die imposante Felsformation des Peitlers und erblickt nach der Überschreitung des 2 100 Meter hohen Göma-Jochs auf der linken Seite die Gipfel des Heiligkreuzkofel-Massivs. Am Göma-Jochs wendet sich der Trail Richtung Westen und wir erreichen - flankiert von den Aferer und Villnösser Geislern - schließlich die Schlüterhütte. Durch lichten Zirbenwald und Alpenrosengebüsch steigen wir zur nicht weit entfernten Gampenalm ab, die wir gegen 18.30 Uhr erreichen. Mit 22,5 Kilometern Länge und über 1000 Höhenmetern im Anstieg hatte es diese Etappe in sich. Wir freuen uns auf unsere Matratzen im Mehrbettzimmer, eine warme Dusche und ein kühles Weizenbier vom Fass.
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  • 3. Etappe Dolorama - Gampenalm bis Raschötz

    August 31 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Die dritte Dolorama-Etappe führt uns ganz nah heran die die markanten Felsriesen der Dolomiten. Wir folgen nun dem Adolf-Munkel-Weg, der uns immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Geislergruppe gewährt. Eine kleiner Schlenker in nördliche Richtung führt uns zur Geisleralm (Rifugio delle Odle), von hier aus bietet sich ein prächtiger Panoramablick zu den südlich gelegenen Geislerspitzen.

    Zurück auf dem Adolf-Munkel-Weg wenden wir und wieder in westliche Richtung. Nach der Senke des Weißbrunnsees steigen wir mit Blick auf den Secada-Kamm im Süden zur Brogles Alm und zum Brogles Sattel auf. In der Alm gönnen wir uns zur Mittagszeit Speckknödel mit Kraut.

    Nachdem wir den Brogles Sattel hinter uns gelassen haben, fällt auch die schroffe Felslandschaft der Dolomitensteilwände etwas zurück und weicht sattgrünen und sanft nach Süden abfallenden Wiesen und Weiden. Wir passieren die Inner- und Außerraschötz und wandern weiter nach Westen. Nach der Saltner Alm gelangen wir zur Raschötzhütte und erhaschen dabei immer wieder tolle Panoramablicke auf die Secada (2510 Meter). Kurz darauf erreichen wir die Station der im Raschötz-Bergbahn und damit unser persönliches Dolorama-Ziel. Wir fahren hinunter nach St. Ulrich, von wo aus wir per Bus zurück nach Klausen zum Standplatz unseres Autos fahren. Am Abend auf dem Zeltplatz sind wir froh, nicht mehr hoch in den Bergen zu sein: Heftige Gewitter mit orkanartigen Windböhen und Hagel ziehen und den Teil der Dolomiten, den wir gerade noch bei bestem Bergwetter durchwandert haben.
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    Trip end
    September 1, 2026