Aghroud, das Amazigh-Dorf mit dem Beinamen „Dorf der schönen Farben“, liegt zwischen den Ortschaften Taghazout und Ait Tamer, 36 km nördlich von Agadir, der Hauptstadt der Amazigh von Souss. Wir treffen auf goldenen Sand unter unseren Füssen, eine Lagune vor unseren Füssen und ein paar Surfer und Möven am Horizont. Wie entspannt hier alles ist. Eine wunderschöne Gegend, die ein Besuch wert ist.
Nach einem kleinen Strandspaziergang geht es weiter zur nächsten Surf- und Fischerbucht: Imsouane ist ein marokkanisches Fischerdorf zwischen Agadir und Essaouira. Es ist vor allem als erstklassiges Surfziel bekannt, dies dank seiner langen Wellen, die sich ideal für Anfänger und Fortgeschrittene eignen. Neben dem Surfen lockt das Dorf Touristen auch mit seiner unberührten Natur, seinen Stränden und seiner friedlichen Atmosphäre. Der Surfspot „Bay“ ist berühmt für seine lange, nach rechts brechende Welle, die mitunter als eine der längsten der Welt gilt. Der Spot „Cathedral“ bietet etwas flachere Wellen. Hier schauen wir die längste Zeit einer anderen Sportart zu: dem Stand-Up-Paddling-Surfing. Während wir Orangensaft und Pommes geniessen, müht sich da einer ab und präsentiert den Surfern, wie man praktisch jede Welle abgewinnen kann: Mit zusätzlichem Arm- und Schultereinsatz. Der Wahnsinn!
Die Fischerboote in Imsouane liegen teilweise an Land, weil sie auf Ebbe warten, um zur See zu fahren, oder weil sie in der Bucht vor den Wellen geschützt werden müssen. Der Hafen ist ein reiner Fischerhafen, und die Boote sind ein wichtiger Teil der lokalen Kultur und Wirtschaft.
Heute erlebte Negativbilanz: 400 DH Busse wegen Überholen bei Sicherheitslinie. Einmal Beinah-Busse wegen Missachten der Stopptafel bei Polizeikontrolle. Zum ersten Mal zeigte sich der Polizist mit strenger, royaler Autorität und war gar nicht amused. Erst nachdem wir uns höflich entschuldigen, erlässt er uns die Busse.
War trotzdem ein farbenfroher Tag!Read more
Traveler
Was für ein farbenfrohes Örtchen!
Horu - born4adventure🤗