• Essaouira

    November 22, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Essaouira liegt direkt am Atlantik und gehört für uns sicher zu den schönsten Stopps in Marokko. Die Stadt wird oft „windige Stadt“ genannt und ist bekannt für ihre entspannte Atmosphäre, die authentische Medina und den lebhaften Hafen mit den blauen Booten.
    Besonders gefallen hat uns die Mischung aus Kultur und Entspannung: morgens durch die Medina schlendern, mittags frischen Fisch am Hafen schnuppern und den Nachmittag am Strand oder in bei einem Tee zu geniessen.

    Die Souks in Essaouira sind deutlich kleiner und entspannter, als in Marrakesch oder Fès. Hier können wir gemütlich stöbern, ohne ständig angesprochen zu werden. Und trotzdem: wieder ein Teppich mehr im Gepäck!

    Spannend sind auch die vielen Läden mit Arganöl, das direkt in dieser Region hergestellt wird. Das Arganöl aber kaufen wir in einer Kooperativen. Auf dem Markt wird oft minderwertige Qualität verkauft. 250 ml reines Öl kosten CHF 50.00, wofür 10 kg Arganfrüchte mühsam verwertet werden müssen.

    Essaouira hat ausserdem eine äusserst lebendige Kunstszene, überall in der Medina finden wir kleine Galerien und Ateliers.

    Spannend ist auch die Skala de la Ville. Hier laufen wir über den Wehrgang mit Blick auf die vorgelagerte Insel Mogador. Wenn das Meer unruhig ist, schlagen die Wellen direkt an die Felsen unterhalb der Mauern.

    Am Hafen von Essaouira brechen die hohen Wellen, hier fliegen tausende Möwen umher und warten darauf, dass die Fischer mit ihren blauen Booten zurückkehren und ihren Fang ausladen. Der Hafen von Essaouira ist noch heute ein wichtiger Handelsplatz des Landes. Hier werden Boote gebaut und gepflegt, Fischernetze verteilt und fangfrischer Fisch verkauft.

    Jeder versucht seinen Fang unter die Leute zu bekommen. Hier finden sich sogar Restaurants und kleine Garstände am Rand des Hassan-Platzes, wo man den Fisch selbst aussuchen kann, welcher dann frisch und vor den Augen zubereitet wird.

    In Essaouira leben auch unzählige Katzen, die überall durch die Gassen streifen oder in den Souks zwischen den Ständen liegen. Viele werden von Anwohnern gefüttert, manche sind jedoch krank oder verletzlich.
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