• Victoria Falls

    June 30 in Zimbabwe ⋅ ⛅ 20 °C

    Für kurze Zeit, genauer gesagt, für einen Tag, verlassen wir Botswana und machen einen Ausflug nach Zimbawe. Horu lassen wir in Botswana zurück, wegen all den Customs-Formalitäten.

    Wir wollen uns das Spektakel ansehen, wenn 650 Mio. Liter/ sec. (!) Zambesi-Wasser rund 110 Meter in die Tiefe des Basaltcanyons stürzen. Die Victoriafälle sind der breiteste, durchgehende Wasservorhang der Erde und liegen direkt an der Grenze zwischen Zimbabwe und Zambia. Auf einer Breite von fast 1.700 Metern präsentiert sich die Wasserbühne. Die einheimische Kololo-Bevölkerung nennt das UNESCO-Weltnaturerbe ehrfürchtig „Mosi-oa-Tunya“, was übersetzt „der Rauch, der donnert“ bedeutet. Die aufsteigende Gischt sprüht bis zu 500 Meter hoch, ist kilometerweit sichtbar und macht uns stellenweise klitschnass. Die ständige Feuchtigkeit lässt direkt an der Kante einen dichten Regenwald gedeihen. Man soll nicht immer vergleichen, aber trotzdem: die Fälle sind etwa doppelt so hoch und auch deutlich breiter, als die nordamerikanischen Niagarafälle.

    Die Jahreszeiten und somit das Klima teilt sich in zwei Hauptphasen, die das Aussehen der Fälle massiv verändern: Von März bis Mai zeigen die Fälle ihre maximale Kraft. Gewaltige Wassermassen erzeugen einen spektakulären Sprühnebel. Von Juni bis Oktober herrscht Trockenzeit. Der Wasserstand sinkt kontinuierlich. Die geologische Felsstruktur wird dann sichtbar. Auf der zambischen Seite kann der Wasserfall im Spätjahr fast vollständig trocken ausfallen.

    Wir wollen noch über die Brücke nach Zambia und präsentieren dafür nochmals unsere Pässe.

    Am Abend erreichen wir wieder unser Chobe Safari Camp in Botswana und hängen nochmals einen Tag an. Morgen trällert um 05.00 Uhr der erste Weckruf. Also, 💤
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